Du denkst bei Griechenland bestimmt auch erstmal an typische Ziele wie Kreta und Athen. Doch zwischen Bergen und Meer, dort wo sich das Blau der Ägäis und sanfte Hügel begegnen, liegt ein besonderer Griechenland Geheimtipp: Zentralmakedonien.
Die Region gehört zum Norden Griechenlands und umfasst unter anderem die zweitgrößte Stadt des Landes – Thessaloniki. Ganz ehrlich: Lange Zeit hatte ich selbst auch nur eine vage Vorstellung davon, was Zentralmakedonien ausmacht. Umso überraschender war es, wie vielfältig und kontrastreich sich dieser Teil Griechenlands präsentiert. Für mich eine der schönsten Gegeneden des Landes und ideal für einen Road Trip abseits der Massen.
Das macht Zentralmakedonien aus
In Zentralmakedonien erlebst du innerhalb kürzester Zeit völlig unterschiedliche Landschaften. Vom Wellenrauschen am Meer geht es in wenigen Minuten hinauf in die Berge, deren Hänge von mystischen Wäldern durchzogen sind.
Antike Ausgrabungsstätte erzählen von der jahrtausendealten Geschichte Zentralmakedoniens. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die weiten Ausblicke über die Weinberge bei Sonnenuntergang, wo wir auch schon beim nächsten Punkt wären. Zentralmakedonien ist ein Paradies für Weinliebhaber und überzeugt zugleich mit einer authentischen, bodenständigen Küche. Und zu guter Letzt kommen auch Outdoor Fans an diesem Griechenland Geheimtipp beim Wandern in der Bergwelt voll auf ihre Kosten.
Neugierig auf die Region Zentralmakedonien? Dann komm mit auf eine spannende Reise zu traumhaften Bergdörfern, malerischer Natur und inspirierender Kultur bei diesem Griechenland Geheimtipp.
FAQ – die wichtigsten Infos zu Zentralmakedonien
Wo liegt Zentralmakedonien?
Zentralmakedonien liegt im Norden Griechenlands zwischen der Ägäis Küste im Osten und den Bergregionen an der Grenze zu Nordmazedonien im Norden. Die Region umfasst unter anderem die Metropole Thessaloniki, Teile der Olympischen Riviera im Westen sowie ländlich geprägte Gebiete mit Weinbergen rund um den Olymp, den höchsten Berg Griechenlands.
Was kann man in Zentralmakedonien machen?
Der Griechenland Geheimtipp bietet ganz unterschiedliche Aktivitäten. Sportlich aktive kommen beim Wandern insbesondere in der Gegend um den Berg Olymp voll auf ihre Kosten. In den kleinen Bergdörfern warten urige Tavernen mit authentischer Küche und leckerem Wein sowie idyllische Panoramablicke. Von der Jahrtausende alten Geschichte erzählen unzählige Ausgrabungsstätten, Königsgräber und Archäologische Parks. An der Olympischen Riviera hingegen kannst du das Strandleben in der Sonne und die traumhaften Küstenabschnitte genießen. Kurz gesagt: Für jeden ist etwas dabei.
Wann ist der beste Reisezeitraum für Zentralmakedonien?
Die beste Reisezeit für Zentralmakedonien ist im Frühling (April bis Juni) und im Herbst (September bis Oktober). In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm und die Sehenswürdigkeiten lassen sich ohne die große Hitze des Sommers erkunden. Auch für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten sind diese Zeiträume ideal. Der Sommer eignet sich vor allem für einen typischen Strandurlaub an der Küste der Olympischen Riviera.
Griechenland Geheimtipps: Die schönsten Orte in Nordgriechenland
Thessaloniki – eine Stadt der Gegensätze
Thessaloniki wirkt auf den ersten Blick laut und wenig charmant. Doch zwischen den Fassaden aus Betonbauten, die das Stadtbild prägen, tauchen immer wieder historische Kirchen, römische Relikte und archäologische Ausgrabungen auf.
Besonders reizvoll zeigt sich die Stadt in der Altstadt Ano Poli, wo schmale Gassen zur Stadtmauer hinaufführen und sich schöne Ausblicke über Stadt und Meer eröffnen.
Gleichzeitig ist Thessaloniki der perfekte Ausgangspunkt, um die Highlights Zentralmakedoniens zu erkunden – viele Ziele lassen sich von hier aus bequem als Tagesausflug erreichen.
Vergina – Auf den Spuren der makedonischen Könige
Wir wollen jedoch nicht nur die Metropole erkunden, sondern auch raus aufs Land und die Region Zentralmakedonien kennenlernen. Die Fahrt von Thessaloniki Richtung Vergina führt durch ein weites, fruchtbares Tal, das sich westlich der Metropole durch die ländliche Region zieht. Obstplantagen prägen hier die Landschaft: Mandel-, Kiwi-, Pfirsich- und Apfelbäume, die besonders im Frühling ein eindrucksvolles Farbspiel entfalten.
Aber auch jetzt im Herbst ist ein Roadtrip durch diese Region einfach malerisch.
Vergina erreichst du von Thessaloniki in etwa einer Stunde mit dem Auto.
Museum der Königsgäber von Aigai
Es war das antike Aigai, die Hauptstadt des makedonischen Königreichs, welches in der Zeit um 400 v. Chr. Bis 200 v. Chr. seine Blütezeit erlebte. Den Grundstein dafür legte König Phillip II., der 359 v. Chr. Den Thron bestieg. Er reformierte Heer und Verwaltung grundlegend und machte Makedonien zur dominierenden Macht in Griechenland. Damit schaffte er die politische Grundlage für die späteren Eroberungen seines Sohnes Alexander der Große. 336 v. Chr. wurde Philip II. in Aigai ermordet.
Seine Grabstätte im Hügelgrab in Vergina zählt zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen Griechenlands.
Unter dem unscheinbaren grün bewachsenen Hügel, der heute zu einem Museum ausgebaut ist, befinden sich vier Grabkammern. Jene von Phillip II. Ist außergewöhnlich gut erhalten und zeigt am Eingangstor ein detailreiches Gemälde, das Philip II. und Alexander den Großen zu Pferd zeigt.
Im Museum sind die reich ausgestatteten Grabbeigaben, darunter die schwerste Goldkrone, die jemals aus der Antike geborgen wurde, ausgestellt.
Ausgrabungsstätte Evropos
Die archäologische Ausgrabungsstätte Evropos liegt etwas abseits, aber günstig auf dem Weg von Vergina Richtung unseres nächsten Stopps – dem Bergdorf Goumenissa. Die Überreste der antiken Stadt sind überschaubar, liefern aber interessante Einblicke in das Alltagsleben Makedoniens abseits der großen Machtzentren. Ein Halt lohnt sich vor allem für Geschichtsinteressierte – für alle anderen ist Evropos eher ein optionaler Zwischenstopp als ein absolutes Muss.
Goumenissa – charmantes Bergdorf
Von Vergina aus geht es für uns wieder Richtung Norden, hinein in eine deutlich ruhigere, ländlich geprägte Region. Unser Ziel ist Goumenissa, ein wunderschönes Bergdorf, das sich auch von Thessaloniki aus in gut einer Stunde erreichen lässt.
Der freitägliche Wochenmarkt
Wir haben Glück: An diesem Freitagvormittag findet der Wochenmarkt statt. Sich unter die Einheimischen zu mischen und die lokalen Spezialitäten wie Perl-Couscous oder Koulourakia (Orangenplätzchen) zu kosten, ist eine Erfahrung, die man sich bei diesem Griechenland Geheimtipp nicht entgehen lassen sollte.
Die Landschaft rund um Goumenissa ist geprägt von bewaldeten Bergen wie dem Paiko. Hier kannst du hervorragend wandern.
Neben unzähligen Wanderwegen erwarten dich auch stilvolle Weingüter zur Weinprobe und kleine Restaurants servieren fantastische griechische Küche. Man kann es sich also wirklich gut gehen lassen.
Rund um Goumenissa finden sich zudem zahlreiche Friedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg – viele davon vom britischen Weltreich des Commonwealth, was die Gegend auch für Geschichtsinteressierte sehr spannend macht.
Skra Wasserfälle
Ein besonders schöner Ausflug führt zu den Skra Wasserfällen, etwa eine Stunde Autofahrt von Goumenissa entfernt. Vom Parkplatz führt ein Weg zunächst auf Steintreppen hinab und anschließend mitten durch dichten Wald zu einem unscheinbaren See, von dessen Felswände sich kleine Wasserfälle hinabrieseln.
Im Herbst führen die Wasserfälle zwar nur wenig Wasser, dafür hast du den Spot ganz für dich alleine. Die Stimmung im Wald, der von Felshöhlen umgeben ist, ist jetzt besonders mystisch. Im Sommer hingegen tummeln sich hier Einheimische und Touristen gleichermaßen, um das kühle Nass zu genießen und unter den Wasserfällen zu baden.
Hotel- und Restauranttipps rund um Goumenissa
Wie schon erwähnt, ist die Region rund um Goumenissa für ihren guten Wein und leckere Küche bekannt. Auch ich habe es mir hier richtig schmecken lassen. Eins sei gesagt: Ich war (mal wieder) im Foodie-Himmel!
Restaurant Fanos
Ein kulinarischer Griechenland Geheimtipp lässt sich perfekt mit der oben erwähnten Wanderung zu den Skra Wasserfällen verbinden: Das winzigen Dorf Fanos, das zwischen Goumenissa und den Wasserfällen mitten in den Bergen liegt. Der Ort wirkt unscheinbar, doch hier befindet sich eines der authentischsten Restaurants, die ich in Griechenland erlebt habe: Die Taverne Mezedopoleio Fanos.
Es wird ausschließlich mit regionalen Zutaten gekocht. Auf den Tisch kommen unter anderem gefüllte Paprika und Auberginen, Fleischbällchen mit Reis, Auberginenpüree mit Fleisch, selbstgemachte Pommes sowie gefüllte Teigtaschen mit Feta oder Halloumi. Die Gastgeber sind herzlich, die Köchin plaudert nach dem Essen mit uns am Tisch und erzählt voller Begeisterung über Land und Leute und ihre Leidenschaft für gutes Essen.
Weingut Aidarini
Ein echter Genuss-Stopp und ein weiterer Griechenland-Geheimtipp in der Region Goumenissa ist das Weingut Aidarini. Das familiengeführte Weingut produziert Qualitätsweine von denen viele das PDO-Siegel (Protected Designation of Origin) tragen. PDO ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die garantiert, dass die Trauben ausschließlich aus der Region Goumenissa stammen und der Wein nach streng festgelegten Qualitätskriterien erzeugt wird.
Bei der Weinverkostung vor Ort, wirst du herzlich empfangen und darfst verschiedene Weine probieren, begleitet von köstlichen Häppchen. Mit spürbarer Leidenschaft erzählen die Gastgeber von der Weinproduktion, der aufwändigen Lese und dem Anspruch, den Geschmack der Region in jeder Flasche erlebbar zu machen. Ein Besuch für Gaumen und Seele und der ideale Stopp und ein paar feine Tropfen für die Familie daheim mitzunehmen.
Tipp: Als wir ankamen, war es bereits dunkel, sodass sich die Aussicht auf die umliegenden Berge nur noch erahnen ließ. Plane den Besuch besser bei Tageslicht ein, denn der Blick dürfte sich lohnen.
Parifes Mountain Ressort
Unser Hotel – das Prarifes Mountain Ressort – liegt mitten in den Bergen, etwas abseits von Goumenissa. Hier ist es herrlich ruhig. Abends begleitet uns nur das Zirpen der Insekten in den Schlaf.
Am Morgen begrüßt uns die Sonne und eine herrliche Aussicht von der großen Terrasse des Hotels macht das Frühstück zu einem wahren Genussmoment. Die Zimmer sind zwar etwas spartanisch eingerichtet, dafür ist die Lage dieser Unterkunft einfach unschlagbar.
Die olympische Riviera: Zwischen Bergen und Meer
Wer sich nicht zwischen Strand und Berge entscheiden kann, ist in der Region der olympischen Riviera genau richtig! Diese verläuft entlang der Küste südwestlich von Thessaloniki.

Doch wenn du jetzt an überfüllte Strände und Touristenhochburgen denkst, liegst du falsch. Auch dieser Griechenland Geheimtipp ist deutlich vielseitiger und bietet einzigartige Landschaften. Was die Region für mich so besonders macht: Badeorte mit feinen Sandstränden liegen nur wenige Fahrminuten von malerischen Bergdörfern entfernt. Von den Bergen direkt auf’s Meer gucken – das erlebst du sicherlich nicht so oft.
Also ab ins Auto und los zu den schönsten Orten der olympischen Riviera.
Die antike Stadt Dion: Auf den Spuren der griechischen Götter
Am Fuße des Olymp, dem höchsten Berg Griechenlands, liegt die antike Stadt Dion. Der Olymp gilt in der griechischen Mythologie als Wohnstätte der zwölf olympischen Götter – hier soll Zeus selbst seinen Thron gehabt haben. Dion verdankt ihm sogar seinen Namen. Übersetzt bedeutet er so viel wie „Stadt des Zeus“ und war das religiöse Zentrum des makedonischen Königreichs. Könige wie Alexander der Große kamen hierher, um den Göttern Opfer darzubringen, bevor sie in den Krieg zogen.
Heute erstreckt sich in Dion ein weitläufiger archäologischer Park mit Tempeln, Heiligtümern sowie römischen und hellenistischen Stadtstrukturen – letzteres bezeichnet die Epoche nach Alexander dem Großen, in der sich die griechische Kultur über den gesamten östlichen Mittelmeerraum ausbreitete.
Etwa acht Kilometer Wege führen durch das Gelände. Wer die gesamte Anlage erkunden möchte, sollte mehrere Stunden einplanen. Ein besonderes Highlight ist das antike Theater, das ursprünglich aus hellenistischer Zeit stammt und bis heute genutzt wird – in den Sommermonaten finden hier sogar Aufführungen statt.
Das Künstlerdorf Panteleimonas
Von der antiken Stadt Dion ist es nur ein Katzensprung bis in die Einsamkeit der Berge im Hinterland. Eine kurvige Bergstraße schlängelt sich von der Küste der Olympischen Riviera hinauf in die Bergwelt des Olymps zu unserem nächsten Griechenland Geheimtipp.
Hoch über der Küste der Olympischen Riviera liegt das Bergdorf Panteleimonas, dessen Häuschen sich in den grün bewaldeten Berghang schmiegen. Von hier aus eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die zerklüftete Bergwelt ebenso wie auf das tiefblaue Meer der Ägäis. Genau dieser Kontrast zwischen Bergen und Küste verleiht dem Ort seinen besonderen Reiz.

Schlendere durch die gemütlichen Gassen vorbei an traditionellen Steinhäuser, stöbere durch Läden mit handgemachtem Schmuck oder liebevoll designten Souvenirs.
Der Markplatz mit seiner Kirche ist gesäumt von hohen Bäumen, die angenehmen Schatten spenden. In den zahlreichen Restaurants rund um den Ortskern kannst du bei herrlichem Ausblick die griechische Küche genießen.
Wandern am Olymp
Der Olymp ist nicht nur der höchste Berg Griechenlands, sondern auch eines der eindrucksvollsten Wandergebiete des Landes und ein Sehnsuchtsort für Naturliebhaber. In der griechischen Mythologie ist der Olymp Heimat der Götter. Der Gipfel des Olymps gilt als Geburtsort des Gottes Zeus. Diese mystische Atmosphäre kannst du beim Wandern spüren.
Die grün bewaldeten Hänge sind von engen Schluchten, tosenden Wasserfällen und geheimnisvollen Höhlen umgeben. 1938 wurde das Gebiet übrigens zum ersten Nationalpark Griechenlands erklärt.
Im Nationalpark erstreckt sich ein umfangreiches Wegenetz, das Wanderherzen höherschlagen lässt. Ein idealer Ausgangspunkt für viele Wanderungen ist das kleine Städtchen Litochoro, das direkt am Rand des Olymp-Nationalparks liegt. Von hier führen zahlreiche gut ausgeschilderte Wege in die umliegenden Wälder und Schluchten.
Besonders beliebt ist die Wanderung durch die Enipeas-Schlucht umgeben von schroffen Felswänden, romantischen Bachläufen und zahlreichen Wasserfällen. Je nach Länge der Route dauert diese Wanderung etwa 1,5 Stunden bis zu einem Tag und ist auch ohne viele Höhenmeter machbar. Routenvorschläge findest du beispielsweise bei Komoot.
Deutlich anspruchsvoller sind jedoch die Wanderungen auf die verschiedenen Gipfel des Bergmassivs. Diese führen entlang abwechslungsreicher Landschaften, sind aber eher etwas für geübte Wanderer mit guter Kondition und Erfahrung im Bergsteigen. Zudem solltest du dafür am besten 2-3 Tage einplanen.
Weitere Informationen rund um den Nationalpark sowie Inspiration zum Wandern findest du im Olymp-Nationalpark Informationszentrum vor Ort sowie im Internet.
Hotel- und Restauranttipps an der olympischen Riviera
Die Olympische Riviera ist nicht nur ein Griechenland Geheimtipp mit vielseitiger Landschaft, sondern bietet eine ebenso reiche Auswahl an Hotels und Restaurants. Zwischen Meer und Bergen findest du gemütliche Cafés, traditionelle Tavernen und genussvolle Adressen, welche die regionale Küche auf authentische Weise erleben lassen.
Auch bei den Übernachtungsmöglichkeiten bleibt kaum ein Wunsch offen: Das Angebot reicht vom komfortablen Spa-Hotel direkt am Strand bis zur ruhigen, familiären Unterkunft in einem der Bergdörfer.
Das Weingut Ktima Karasimou
Inmitten der sanften Hügellandschaft der Olympischen Riviera, mit freiem Blick auf Weinfelder und Berge, liegt das Weingut Ktima Karasimou. Für mich war der Besuch der Inbegriff eines traumhaften Griechenland-Urlaubs – und ganz klar das Highlight dieser Reise.
Die Besitzer Artemis und Nikos Karasimou empfangen dich herzlich auf der von Weinreben umgebenen Terrasse. Während der Blick über die Weinberge und den Berg Olymp schweift, genießt du großartigen Wein, fantastisches Essen und ein gutes Gespräch mit den Betreibern. Da fühlt man sich selbst direkt wir eine griechische Göttin.
Serviert werden köstliche Käseplatten, hausgebackenes Brot und frischer Salat, die perfekt mit den Weinen harmonieren.
Für mich ein echter Sehnsuchtsort für mich.
Tipp: Plane deinen Besuch zum späten Nachmittag. Dann kannst du beim Schlemmen erleben, wie der Sonnenuntergang die Landschaft in seichtes Licht taucht.
Besonderer Charme im Gallaria Café
Zwischen den Küstenorten Paralia Panteleimonos und Platamona, unweit des Bergdorfs Panteleimonas liegt das Café Gallaria. Das eignet sich perfekt für eine Pause zwischendurch.
Untergebracht in einem liebevoll umgebauten, alten Bahnhof direkt am Strand verbindet das Café Industriecharme mit entspannter Küstenatmosphäre. Drinnen sorgen hohe Decken und große Fenster für viel Licht, draußen sitzt man mit Blick auf das Meer.
Besonders empfehlenswert ist ein Besuch am späten Nachmittag, wenn die Sonne über dem Meer untergeht, Rauschen und Licht fast schon meditative Stimmung verbreiten.
Restaurant Babis & Babis Paralia
Du möchtest Griechenland mal auf richtig authentische Art erleben? Dann gehe abends ins Babis & Babis an der Strandpromenade von Paralia.
Hier haben wir unseren letzten Abend mit wirklich leckeren griechischen Tapas und stimmungsvoller Live-Musik verbracht. Einen besseren Abschluss hätte es nicht geben können.
Tradition und Komfort im Gästehaus Pantheon in Panteleimons
Wenn du das wunderschöne Bergdorf Panteleimonas abseits der Touristenströme genießen willst, empfehle ich dir, unbedingt ein oder zwei Nächte in dem Ort zu verbringen. Im Gästehaus Pantheon am Ortseingang verbindet sich Tradition mit Luxus und hervorragendem Service. Der Ausblick von der Terrasse auf die Berge und das Meer ist einfach unschlagbar.
Mediterranean Village Hotel & Spa
Das 5-Sterne Hotel liegt direkt am Strand und ist ein Ort zum Wohlfühlen: Lass es dir in der Sauna oder im Innenpool gut gehen oder entspanne am hoteleigenen Strand auf den Sonnenliegen.
Außerdem kannst du Massagen und weitere Wellness-Behandlungen buchen. Selbst die normalen Doppelzimmer sind schon riesig und viele bieten eine eigene Terrasse oder Balkon. Es gibt aber auch noch Suiten mit Whirlpool – ein Luxus mit Extraklasse.
Morgens erwartet dich ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen lässt und abends kannst du mediterrane Speisen in entspannter Atmosphäre im Hotel genießen.
Fazit: Zentralmakedonien – mehr als nur ein Griechenland Geheimtipp ist
Mit Zentralmakedonien habe ich mal wieder eine Region für mich entdeckt, die ich vorher noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Was diesen Griechenland Geheimtipp einzigartig macht, ist die außergewöhnliche Nähe von Bergen und Meer. Auch wenn ich eher der Bergtyp bin, mag ich es gerade im Sommerurlaub, auch mal einen Tag am Meer zu verbringen. Und genau das kann man in Zentralmakedonien perfekt verbinden.
Zudem ist dieser Griechenland Geheimtipp unglaublich vielseitig. Kaum eine andere Urlaubsregion vereint Natur und Outdoorerlebnisse mit jahrtausendealter Kultur und authentischer Kulinarik auf so engem Raum. Ob Wanderungen in der Bergwelt des Olymps, entspannte Stunden an der Küste oder die Erkundung antiker Stätten – Eine Reise nach Zentralmakedonien lässt sich ganz unterschiedlich gestalten.
Dadurch wird die Region ein Reiseziel für viele Zielgruppen: für Outdoor-Fans ebenso wie für Kulturinteressierte, Foodies oder Familien.
Was mir von der Region besonders in Erinnerung geblieben ist, sind die wunderschöne Natur und der malerische Sonnenuntergang auf dem Weingut Ktima Karasimou mit leckerem Essen und ausgedehnten Gesprächen. Genau dadurch hatte ich das Gefühl, das Land abseits der bekannten Routen kennenzulernen und einen wahren Griechenland Geheimtipp zu entdecken.
Alle Griechenland Geheimtipps in einer Karte
Noch mehr Griechenland Empfehlungen
CO BLOGGERIN
Janine Raddue
Ob Europa oder Fernreise, Städtetrip oder Outdoorurlaub – Die Reisepläne von Weltenbummlerin Janine sind ein Mix aus Natur, Kultur und Action. Mit Neugierde im Gepäck entdeckt sie dabei fremde Kulturen.
Ihr größtes Abenteuer? Drei Monate alleine mit dem Backpack durch Südamerika. Die nächsten Reisepläne für den faszinierenden Kontinent stehen auch schon. Doch auch in Europa hat die reiselustige Globetrotterin noch einiges vor.
Fun Fact: Neben Souvenirs landen reichlich Rezepte in ihrem Reiserucksack. Ihr Herzensprojekt – ein peruanisches Kochbuch – steckt gerade in den Kinderschuhen.




Schreibe einen Kommentar