Du suchst die besten Oslo Restaurants und Cafés – und möchtest wissen, wo sich selbst der saftige norwegische Preis wirklich lohnt? Dann kommt hier mein persönlich getesteter Oslo Food Guide für Frühstück, Specialty Coffee, vegetarisches Essen und besondere Dinner.
Oslo ist teuer. Spätestens nach dem ersten Blick auf die Restaurantrechnung ist das keine gefühlte Wahrheit mehr, sondern eine amtlich wirkende Tatsache. Umso wichtiger ist es, sein Reisebudget nicht für mittelmäßigen Kaffee oder Essen auszugeben, das man fünf Minuten später schon wieder vergessen hat.
Ich habe mich dafür durch Bäckereien, Specialty-Coffee-Bars, Weinbars und Foodhalls probiert. Rein journalistisch, versteht sich. Herausgekommen ist eine persönliche Auswahl mit klaren Favoriten, ehrlichen Einschränkungen und auffallend vielen Zimtschnecken.
Die besten Oslo Restaurants und Cafés auf einen Blick
| Kategorie | mein Favorit | Stadtviertel | Preisniveau | Deshalb super |
| Frühstück | The Little Pickle | Tøyen | €€ | Mi – Fr minimalistisches Frühstücksbuffet mit großartigem Sauerteigbrot |
| Specialty Coffee | Tim Wendelboe | Grünerløkka | €€ | hausgerösteter Kaffee auf Weltklasse-Niveau |
| Kaffee-Geheimtipp | Mad Drop | Sentrum | €€ | Metalmusik und excellente Kaffees aus aller Welt in der Mühle |
| Zimtschnecke | Lutlaget | Bjørvika | €€ | wundervoll zimtig und saftig |
| günstiges Street Food | Syverkiosken | St. Hanshaugen nahe Grünerløkka | € | Osloer Hotdog-Institution mit ungewöhnlichen hausgemachten Toppings |
| unkompliziertes Dinner | Mamma Pizza | Sentrum | €€ | italienische Wohlfühlküche |
| besonderes Dinner | La Mayor | Sentrum | €€ | moderne mexikanische Küche |
| Weinbar mit Essen | Frances | Vika | €€€ | feine Sharing Plates und guter internationaler Wein |
| Markthalle | Vippa | Vippetangen | €-€€ | internationale Auswahl und Sitzplätze am Fjord |
Karte: Oslo Restaurants, Cafés und Sehenswürdigkeiten
In meiner Oslo-Karte findest du nicht nur alle Restaurants und Cafés aus diesem Food Guide, sondern auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und meine persönlichen Oslo Geheimtipps. So kannst du aus Frühstück, Kaffee, Stadtviertel und Abendessen direkt eine sinnvolle Route bauen – und läufst nicht für eine Zimtschnecke quer durch die ganze Stadt. Wobei ich das für die richtige Zimtschnecke selbstverständlich nicht verurteilen würde.
Welche Cafés und Oslo Restaurants sich am besten miteinander verbinden lassen, zeige ich dir in meinen Stadtteiltouren durch Oslo – inklusive konkreter Routen für Grünerløkka, Bjørvika, Tøyen und Kampen.
Frühstücken in Oslo: meine besten Adressen
Es gibt viele Optionen für gutes Frühstück in Norwegens Hauptstadt. Wir haben uns hippe aber auch gesunde Varianten rausgesucht und auf Waffelläden oder ähnliches verzichtet. Daher lauten meine Empfehlungen wie folgt.
The Little Pickle: bestes Frühstück in Oslo
The Little Pickle ist Bäckerei, Café, Restaurant und Kaffeerösterei in einem. Mittwochs bis freitags wird von 9 bis 11 Uhr ein kleines Frühstücksbuffet aufgebaut. Darauf warten Sauerteigbrot und -brötchen, gekochte Eier, Käse, Schinken, hausgemachte Marmelade, aufgeschlagene Butter und Filterkaffee.
Angesichts der minimalistischen Auswahl ist der Preis durchaus saftig. Wie eigentlich fast alles in Norwegen. Die Qualität stimmt jedoch: Das Sauerteigbrot ist herzhaft und fluffig zugleich, die Butter herrlich luftig und der Kaffee kommt aus der hauseigenen Rösterei Hibi Kaffe.
Nach dem Frühstück wechselt die Karte zu kleinen Mittagsgerichten, abends öffnet das Restaurant. Für mich ist The Little Pickle die beste Frühstücksadresse, wenn dir Qualität wichtiger ist als ein Buffet, das einmal durch sämtliche Kühlregale dieser Welt führt. Das sieht im übrigen auch der Michelin Guide so und empfiehlt die Bäckerei.
Frühstücken im Raw Oslo
Das sehr mädchenhaftes, mit viel pinker Deko ausgestattete Café Raw Oslo hat sich wie der Name schon verrät “roh” auf die Fahne geschrieben. Es gibt also diverse nicht gekochte und nicht gebackene Optionen. Darunter auch wirklich leckere rohe Kuchen. Wie beispielsweise der Snickers ähnliche Erdnuss und Schoko Kuchen.
Zum Frühstück kann man sich entweder selbst etwas zusammenstellen oder aber auf die Empfehlung des Cafés setzen. Zum klassischen Brunch gehören hier sowohl eine Avocadostulle mit Chili und Sesam sowie einen Chia Pudding oder Acai Bowl und dreierlei Kuchen.
Oslo Cafés: die besten Adressen für Specialty Coffee
Wer auf seine Koffeindosis nicht verzichten kann oder möchte, dem wird das Leben in Oslo leicht gemacht. Es gibt unzählige Café, die absolut passablen Kaffee anbieten. Wenn passabel nicht reicht, empfehle ich vor allem die nachfolgenden Adressen, aus meiner Sicht die besten Specialty Cafés der Stadt.
Kaffee vom Weltmeister Tim Wendelboe
Für Specialty Kaffee Fans gibt’s eine Adresse, die man in Oslo nicht verpassen darf: Tim Wendelboe in der Grüners Gate 1. Schon anhand der Einrichtung des Cafés und der Kleidung der Barista ist die Ernsthaftigkeit, mit welcher hier an die Kaffeezubereitung herangegangen wird zu erkennen.

Der Barista und Cup Taster Weltmeister Tim Wendelboe ist für seine hellen Mikroröstungen mit extrem klaren Geschmack berühmt. Wer also die Geschmacksvielfalt von Kaffee schätzt und auch gern mal einen süßlich fruchtigen Kaffee mit Ananasnoten feiert, der sollte sich diese Adresse auf meiner Oslo Tipps Liste leuchtend markieren.
Fuglen: sehr guter Kaffee im Retro-Wohnzimmer
Fuglen – zu Deutsch „Vogel“ – ist eine etablierte Größe der Osloer Specialty-Coffee-Szene, fühlt sich aber nicht nach internationaler Kette an. Retromöbel, eine große Terrasse und viele arbeitende Menschen am Laptop machen das Café zu einem angenehmen Stopp im Zentrum. Dazu gibt es Gebäck und warme Sandwiches.
Geschmacklich gehört Fuglen für mich zu den sichersten Empfehlungen. Wenn Tim Wendelboe der kaffeenerdige Pflichttermin ist, ist Fuglen der unkomplizierte Favorit für nahezu jeden Oslo-Tag.
Hakone Coffee: japanische Präzision in Grünerløkka
Hakone verbindet japanische Präzision mit norwegischer Schlichtheit. Beim Handbrew gibt eine automatische Pour-over-Maschine perfekt temperiertes Wasser in festgelegten Intervallen über den Filter. Weniger romantisch als ein kreisender Schwanenhalskessel, aber ausgesprochen präzise.
Im hinteren Bereich wird in kleinen Mengen geröstet; in der Auslage liegen Crème-Brûlée-Buns und Pistaziencroissants. Kaffeequalität steht trotzdem sichtbar an erster Stelle – genau deshalb gehört Hakone für mich zu den stärksten Oslo Cafés.
Mad Drop: Metal Tempel statt Café-Playlist
Für alle, die zu ihrem Kaffee nicht den ewig gleichen Folk- und Chill-Sound hören möchten, sondern Metal bevorzugen, ist Mad Drop der Spezialitätentempel.
Tassen, Tische und Boden sind selbstverständlich schwarz. Düster fühlt sich das Café dank deckenhoher Fenster und netter Barista trotzdem nicht an. Mad Drop röstet nicht selbst, hat aber ein bemerkenswertes Gespür für spannende Röstereien. So landen auch chinesische Bohnen in der Mühle, die in Frankreich geröstet wurden.
Geschmacklich war Mad Drop eine meiner größten Überraschungen: ganz unaufgeregt, aber richtig gut. Und endlich ein Café, dessen Playlist nicht gemeinsam mit beigefarbenen Wänden im Interior-Paket geliefert wurde. Ja, ich liebe das normalerweise auch, aber Abwechslung tut eben auch gut!
Supreme Roastworks
Neben ausgezeichnetem hausgerösteten Kaffee bekommt man bei Supreme Roastworks auch noch eine entspannt freundliche Atmosphäre. Am Filterkaffee schlürfen und dabei wahlweise quatschen oder durch die großen Fenster Passanten beobachten, gemütlicher geht’s nicht. So verdient sich das Supreme Coffee Roaster auch einen Platz in meiner Oslo Tipps Liste.
Kuro: Nachbarschaftscafé mit bequemen Außenplätzen
Kuro fühlt sich eher wie ein gutes Nachbarschaftscafé als wie eine Sehenswürdigkeit für Kaffee-Pilger an. Es gibt Specialty Coffee, etwas Gebäck, WLAN und bequeme Außenplätze; später wird daraus eine Weinbar.
Nicht mein erster Tipp für nur einen Kaffee in Oslo, aber eine angenehme Pause rund um Sofienberg, Tøyen oder den Botanischen Garten.
Die besten Zimtschnecken Oslos – meine Top 3
Nicht nur die Schweden haben Zimtschnecken zum Nationalgebäck erklärt. Was dort Kanelbullar heißt, findet man in norwegischen Bäckerauslagen unter Kanelboller oder auch Kanelknuter. Wo sie nun wirklich am besten schmecken ist sicher eine sehr subjektive Sache, ich kann dir aber verraten, wo sie mir besonders gut geschmeckt haben.
Platz 1: Lutlaget – wundervoll zimtig und richtig saftig
Wer nach der besten Zimtschnecke Oslos sucht, kommt für mich an Lutlaget nicht vorbei. Bäckerei, Café und Restaurant liegen in Bjørvika und verbinden norwegisches Backhandwerk mit einer unerwarteten Portion Paris.
Entspannte Musik, kleine Kaffeetische und ein Miniatur-Eiffelturm erzeugen tatsächlich französische Stimmung. Neben den Zimtschnecken preisen sich Haselnuss- und Vanillecreme-Croissants und auch das Tiramisu ist schlichtweg köstlich. Hallo, Himmel des Gebäcks.
Meine Zimtschnecke verspeiste ich beim Inselhopping auf Hovedøya. Sie war wundervoll zimtig und vor allem richtig saftig. Der Fjordblick hat nicht geschadet – nötig hatte sie die Unterstützung nicht.
Platz 2: Baker Hansen – der verlässliche Klassiker
Baker Hansen ist eine Bäckereikette mit Filialen in ganz Oslo. Weniger spektakulär als eine handwerkliche Einzelbäckerei, aber nicht weniger lecker: Die Zimtschnecke ist saftig, klassisch und unkompliziert zu bekommen. Baker Hansen bleibt mein verlässlicher Platz zwei – besonders praktisch, wenn keine Zeit für Bjørvika oder Tøyen bleibt.
Platz 3: Håndbakt – schöne Bäckerei, typische Schnecke
Håndbakt gehört zu den bekannten Adressen für handgemachte Zimt- und Kardamomknoten. Mein Lieblingsstandort liegt in Tøyen in der Factory Tøyen. Direkt nebenan befindet sich mit Fransk Bazar außerdem ein richtig cooler Vintage-Laden. Du brauchst keine Coworking-Mitgliedschaft, um beide zu besuchen.
Atmosphäre und Konzept gefallen mir sehr gut. Im Geschmackstest war meine Zimtschnecke jedoch etwas trockener als die Erstplatzierten. Das ist Kritik auf Gebäckniveau, aber eine Rangliste ohne Unterschiede wäre nur eine umständliche Aufzählung.
Stockfleths Zimtschnecken
Stockfleths mochte ich bei einer früheren Oslo-Reise ebenfalls. Die Kette ist weiterhin eine praktische Adresse für Kaffee und Zimtschnecke im Zentrum, schafft es geschmacklich bei meinem aktuellen Vergleich aber nicht mehr in die Top 3.
Die besten Oslo Restaurants für Lunch und Dinner
Du bist auf der Suche nach guten Oslo Restaurants oder den coolsten Foodtrucks für Mittag und Dinner? Dann kommen jetzt die passenden Food Empfehlungen für dich.
Wie eigentlich in jeder europäischen Hauptstadt ist auch Oslos Küche eher multikulturell als traditionell. Das bedeutet jedoch nicht, dass man nicht gut essen kann, ganz im Gegenteil. Statt sich auf Trockenfisch einlassen zu müssen, kannst du die kulinarische Vielfalt der ganzen Welt in bester Qualität genießen.
Mamma Pizza: Pasta, bei der ich kurz nicht teilen möchte
Mamma Pizza liegt wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt. Rot-weiß karierte Tischdecken und Backsteinwände liefern italienische Atmosphäre.
Ich hatte Pasta al Ragù. Für Ragù mache ich meine vegetarische Ausnahme, und hier war sie absolut berechtigt. Die Sauce war reichhaltig, die Pasta on point und insgesamt so köstlich, dass ich ehrlich traurig war, als der Teller leer geputzt vor mir stand.
Dazu ein alkoholfreier Libero Spritz und ein Tiramisu und ich war im siebten Foodie-Himmel. Mamma Pizza ist mein Tipp für ein unkompliziertes Dinner im Zentrum, besonders wenn du in der Nähe des Hauptbahnhofs übernachtest.
Napoleonische Pizza mit ganz viel italienischem Charme bei Girontondo
Es kommt selten oder eigentlich fast nie vor, dass ich auf Reisen Pizza esse, weil ich mir sage, dass Pizza nun wirklich etwas ist, was ich genauso gut in Berlin oder besser noch in Italien essen kann. Doch wenn es heißt, es sei die beste Pizza Oslos und das im napoleonischen Stil, dachte ich mir, müsste es eben doch auch mal Pizza sein. Richtige Entscheidung wie sich herausstellte! Die war so gut, dass sie zu meinen Oslo Tipps aufgestiegen ist.
Bei Girotondo hatten wir einen leckeren und äußerst lustigen Abend.
Alles begann damit, dass wir natürlich keine Reservierung hatten, dann aber mit etwas Geduld und Charme doch noch einen Tisch ergattern konnten, dessen Reservierung nicht in Anspruch genommen wurde. Gleiches galt für zwei Norweger, die nach uns kamen und dann mit uns am sechser Tisch landeten. Ihnen sei dank, wussten wir nicht nur sofort welche Pizzen die besten sind, sondern auch, dass man sich das Tiramisu ebenso wenig entgehen lassen sollte.
Und so erlebten wir einen herrlichen Abend in Oslo, der wohl ganz im Sinne des italienischen Dinners war: viel reden mit neuen Bekannten, viel lachen, etwas trinken und schlemmen bis zum Platzen.
La Mayor: moderne mexikanische Küche
La Mayor serviert moderne mexikanische Fusionsküche, die sich an den Aromen von Mexiko-Stadt orientiert und norwegische Zutaten einbezieht. Das Ergebnis hat wenig mit dem üblichen Tex-Mex-Dreiklang aus Käse, Sour Cream und noch mehr Käse zu tun.
Mein vegetarisches Gericht und die Drinks waren sehr gut. Besonders mochte ich, dass die vegetarische Option nicht wie ein pflichtbewusster Ersatz, sondern als eigenständiger Teller wirkte. La Mayor passt, wenn du besonders essen und dafür tiefer ins Oslo-Portemonnaie greifen möchtest.
Frances Vinbar: Sharing Plates in der ehemaligen US-Botschaft
Frances befindet sich in der ehemaligen US-Botschaft und ist gleichzeitig Café, Weinbar und Restaurant. Abends kommen kleine mediterrane und nahöstlich inspirierte Gerichte zum Teilen auf den Tisch.
Bei meinem Besuch bestellte ich Salat mit karamellisierten Feigen und Ziegenkäse, cremiges Labneh und hausgemachtes Briochebrot mit Meersalzflocken – alles köstlich! Findet auch Guide Michelin und empfiehlt die Weinbar ebenso.
Eine frische, moderne Art zu essen das ein oder andere Gläschen Wein zu genießen. Die Atmosphäre ist erwachsen, aber nicht steif.
Günstig essen in Oslo: Streetfood, Foodhalls und schnelle Snacks
„Günstig essen in Oslo“ ist relativ, aber an diesen Adressen wirst du für weniger Geld satt als im klassischen Restaurant.
Syverkiosken: Oslos besonderster Hotdog
Die Auswahl am Syverkiosken hat mich erst einmal leicht überfordert. Also tat ich das einzig Vernünftige und ließ den charmanten Besitzer entscheiden.
Vorher fragte er nach meinen Vorlieben und stellte mir zwei unterschiedliche Hotdogs zusammen: einen würzigeren und einen süß-säuerlichen. Unter den hausgemachten Toppings waren eingelegte Zwiebeln und Kartoffelsalat. Die saftigen Wiener werden in einer kräftigen Brühe erhitzt und traditionell in einem Lompe, einem weichen Kartoffelfladen, serviert.
Syverkiosken ist nicht nur Essen, sondern eine Osloer Institution mit ausgesprochen guter Laune.
Das Ergebnis ist überraschend vielseitig und für Osloer Verhältnisse mit etwa fünf Euro pro Hotdog eine Wohltat fürs Portemonnaie (Stand 2026). Vor allem macht der Betreiber aus einem einfachen Snack ein kleines Erlebnis.
VIPPA: internationale Foodhall direkt am Wasser
Polnisch, Mexikanisch und Syrisch – du willst alles? Dann solltest du zu VIPPA, der Food Halle, die etwas versteckt an Osloer Küste – in der Nähe der Akerhus Festung – liegt.

Aus der Ferne wirkt das Gelände nicht besonders einladend, doch kommt man näher erkennt man das farbenfrohe Gebäude. Darin findest du Mittwochs bis Sonntags 11 verschiedene Food Stände inkl. Sitzgelegenheiten. Auch im Sommer ist das hier sicher eine sehr coole Adresse, da dann auch die Sitzgelegenheiten draußen direkt am Wasser genutzt werden können.
Mathallen Oslo: Feinkost und Restaurants unter einem Dach
Die Mathallen im Vulkan-Viertel sind weniger klassische Streetfood-Halle als moderner Foodmarkt. Zwischen Käse, Fisch, Backwaren, Kaffee, Delikatessen und kleinen Restaurants kannst du essen oder norwegische Spezialitäten für später einkaufen.
Verbinde den Besuch mit Grünerløkka und der Akerselva. Für einen schnellen, günstigen Teller passt Vippa oft besser. Wenn du gern durch Feinkostläden streifst und probierst, spielen die Mathallen ihre Stärke aus.
Vegetarisch essen in Oslo
Vegetarisch essen ist in Oslo unkompliziert. Fast alle von mir empfohlenen Cafés bieten pflanzliche Milch an und selbst Restaurants mit kleiner Karte haben häufig mindestens eine ernst gemeinte vegetarische Option.
Besonders empfehlen kann ich dir:
- Oslo Raw für veganes Frühstück, Bowls und rohe Kuchen
- La Mayor für ein besonderes vegetarisches Dinner
- Frances für mediterrane und nahöstliche Sharing Plates
- Vippa, wenn mehrere Ernährungsweisen an einen Tisch gebracht werden müssen
Bei Syverkiosken bezog sich mein eigener Test auf die klassischen Wiener. Wenn du vegetarisch isst, fragst du deshalb am besten vor der Bestellung nach der aktuell verfügbaren Alternative.
Was kostet Essen in Oslo?
Oslo Restaurants sind spürbar teurer als vergleichbare Adressen in Berlin. Cappuccino und Zimtschnecke kosten jeweils schnell 50 bis 70 NOK; für ein Dinner mit Getränk solltest du deutlich mehr einplanen als in Deutschland.
So hältst du das Foodie-Budget halbwegs im Zaum:
- Nutze ein gutes Hotelfrühstück, wenn es in deiner Rate enthalten ist.
- Plane mittags Syverkiosken, Vippa oder eine Bäckerei statt eines vollständigen Restaurantbesuchs ein.
- Trink Leitungswasser. Es hat sehr gute Qualität und wird in Restaurants meist kostenlos angeboten.
- Prüfe Lunchkarten: Einige Oslo Restaurants bieten mittags kleinere oder günstigere Gerichte.
- Setze Prioritäten. Lieber ein sehr gutes Dinner bei La Mayor oder Frances als drei mittelmäßige Restaurantbesuche.
Häufige Fragen zu Oslo Restaurants und Cafés
Welche Restaurants in Oslo sind besonders empfehlenswert?
Für ein unkompliziertes italienisches Dinner empfehle ich Mamma Pizza, für moderne mexikanische Küche La Mayor und für Wein mit mediterranen sowie nahöstlichen Sharing Plates Frances. Einen günstigen, typisch Osloer Hot Dog bekommst du am Syverkiosken.
Wo kann man in Oslo gut frühstücken?
Mein Favorit für Frühstück in Oslo ist The Little Pickle in Tøyen. Das kleine Buffet besteht unter anderem aus sehr gutem Sauerteigbrot, Eiern, Käse, Marmelade, aufgeschlagener Butter und Filterkaffee. Für veganes und glutenfreies Frühstück ist Oslo Raw eine gute Alternative.
Wo gibt es den besten Kaffee in Oslo?
Den besten Specialty Coffee in Oslo habe ich bei Tim Wendelboe in Grünerløkka getrunken. Fuglen, Hakone, Supreme Roastworks und Mad Drop sind ebenfalls ausgezeichnet. Mad Drop ist mein Tipp, wenn du neben sehr gutem Kaffee auch ein Café mit ungewöhnlicher Metal-Atmosphäre suchst.
Wo gibt es die beste Zimtschnecke in Oslo?
Meine beste Zimtschnecke in Oslo kommt von Lutlaget in Bjørvika. Sie ist intensiv zimtig und deutlich saftiger als viele andere norwegische Zimtknoten. Auf Platz zwei folgt Baker Hansen, auf Platz drei Håndbakt in Tøyen.
Kann man in Oslo gut vegetarisch oder vegan essen?
Ja. Oslo hat eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten. Besonders gut geeignet sind Oslo Raw, La Mayor, Frances, The Little Pickle und Vippa. Auch die meisten Specialty-Coffee-Bars bieten pflanzliche Milch an.
Wo kann man in Oslo günstig essen?
Für Osloer Verhältnisse günstig isst du am Syverkiosken, in Bäckereien oder an ausgewählten Ständen der Foodhalls Vippa und Mathallen. Ein Hotdog am Syverkiosken kostete bei meinem Besuch etwa fünf Euro und war damit einer der günstigsten getesteten Snacks.
Muss man Oslo Restaurants reservieren?
Ja, für beliebte Dinner-Adressen wie La Mayor, Frances, Girotondo oder Mamma Pizza lohnt sich eine Reservierung, vor allem am Freitag und Samstag. Cafés, Bäckereien und Foodhalls funktionieren überwiegend spontan.
Die coolsten Touren in Oslo
Lust in Oslo was ganz besonderes zu erleben und dich selbst um nichts als eine einzige Buchung zu kümmern? Getyourguide bietet dir über 50 verschiedene Touren* in Oslo. Wie wäre es beispielsweise mit Oslo Walking Tour* mit einem Einheimischen, der dir seine liebsten Ecken zeigt? Authentischer kann man eine Stadt doch gar nicht kennenlernen.
Oder soll es noch etwas gemütlicher sein? Zwei Stunden lang kannst du über den Oslofjord segeln und dabei die schönsten Fotos schießen. Dafür musst du nur die Segel Tour* für gut 37 Euro pro Person buchen. Ganz nice oder?
Oslo hat sich seit meiner ersten Reise kulinarisch sichtbar weiterentwickelt. Plane deine Foodie-Stopps deshalb genauso bewusst wie MUNCH, Oper oder Inselhopping: Trink mindestens einen wirklich guten Kaffee, iss eine Zimtschnecke und lass Platz für ein Dinner. Guten Appetit!
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GRÜNDERIN
Nicole Bittger
Reisesüchtige Foodie & Coffee Nerd aus Berlin mit großer Fotoleidenschaft, einem Herz für Tiere und die Natur.
Mit Nicoles Neugierde auf die Welt und ihrem ersten Sabbatical erblickte auch PASSENGER X das Licht der Welt. Ein halbes Jahr Abenteuer in China, Japan und Europa führten dazu, dass dieser Blog mit Leben gefüllt wurde. Um ein Jahr später fünf Monate lang solo durch das bunte Südamerika zu touren, kündigte Nicole schließlich ihren sicheren Konzernjob. Seitdem arbeitet sie selbstständig und ist Vollzeitbloggerin.
Ob sie jemals genug vom Reisen haben wird? We doubt it!
Fun Fact: Nicoles Herzensland ist Grönland. Dort hat sie noch das wahre „Weit-Weg-Gefühl“.


