Garden Route mit Dachzelt – meine 5 Highlights & praktische Tipps

Du planst einen Garden Route Road Trip – hier kommen die Top 5 Highlights und jede Menge praktische Tipps.

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Die Wolken schieben sich langsam über das Plateau des Tafelbergs, während die ersten Sonnenstrahlen wie feine Goldfäden durchbrechen. Die Idylle unseres ersten Morgens in Südafrika ist eine besondere und dennoch nur ein leiser Auftakt für das, was wir die nächsten Tage erleben werden. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Genau hier, zwischen dem Rauschen des Atlantiks und den warm vibrierenden Farben Kapstadts, beginnt eine Reise voller Garden Route Highlights, die mich immer wieder staunen lassen wird. 

Buckelwale, die mit voller Wucht aus dem Wasser schießen. Surfen an Stränden, die so ikonisch sind, dass man sie sofort erkennt. Wanderwege, die an türkisfarbenen Buchten entlangführen. Und Safari-Momente, die Staunen lassen.

Für 11 Tage sind wir im Rahmen des South Africa Nomads Road Trips von Travelbase unterwegs – ausgestattet mit einem Suzuki Jimny 4×4, Dachzelt, Roadbook und jeder Menge Road Trip Feeling. 

In diesem Artikel nehme ich dich mit zu meinen ganz persönlichen 5 Garden Route Highlights und gebe dir einen Einblick ins Reisen mit Dachzelt in Südafrika. Am Ende weißt du genau, ob dieses Abenteuer auch auf deine Bucket List gehört. 

Meine 5 Garden Route Highlights

1. Lions Head – die Sonne beim Erwachen beobachten

Kaum ein Ort zeigt dir Kapstadt so eindrucksvoll wie der Lions Head im ersten Licht des Tages. Um 4.20 Uhr stehen wir am Parkplatz, Stirnlampen an, noch etwas verschlafen – aber voller Vorfreude. Der Berg ist Teil der drei ikonischen Peaks rund um Kapstadt und für mich der perfekte Auftakt für alle weiteren Garden Route Highlights.

Wenn du wie ich mit Höhenangst zu tun hast, dann gute Nachrichten: Es gibt zwei Wege. Der Rechte führt über Leitern und Kletterpassagen – imposant, aber für viele unangenehm.

Wir entscheiden uns für den linken Weg, der etwas länger, aber deutlich entspannter ist. Auch hier gibt es eine kurze Kraxel-Stelle und eine Leiter, doch anstrengend wird es nur kurz und falls dir das auch zu viel ist, hast du auch vorher schon einen mega Ausblick. Denn über diesen Weg erreichst du ein breites Plateau mit top Blick auf den Tafelberg.

Oben angekommen, schaust du auf den Tafelberg und auch Kapstadt liegt dir zu Füßen. Wenn sich dann die Sonne über den Tafelberg schiebt und den ikonischen Wolkennebel einen Anschubser gibt, will man den Moment am liebsten konservieren. Das ist definitiv ein Highlight, das du auf deiner Garden-Route-Reise nicht auslassen solltest.

Versprochen: Das frühe Aufstehen lohnt sich!

Länge: 5,3 km hin und zurück
Dauer: reine Wanderzeit ohne Pausen ca. 1,5 Stunden, mit Pausen und Aussicht genießen 3,5 Stunden
Höhenmeter: 390 Meter
Startpunkt: Parkplatz am Straßenrand vom Signal Hill Drive
Startzeit: Im November sind wir gegen 4.20 Uhr losgelaufen, um den Sonnenaufgang zu sehen
Sicherheitstipps: Stirnlampe und vernünftige Wanderschuhe mitnehmen, nicht allein gehen, am besten immer in einer Gruppe
Komoot Link

2. Surfen in Muizenberg – die ikonischen bunten Beach Houses

Surfen an der Garden Route? Das ist cool für Anfänger und auch Fortgeschrittene. Ich selbst zähle mich ja zu den ewigen Anfängern. Alle paar Jahre versuche ich wieder zum Surfer Girl zu werden, ob in Portugal, Lima oder Sri Lanka. Doch Surfen ist ein Sport, der viele Wiederholungen fordert und so bleibe ich, als jemand, die eben nur in Urlauben dazu kommt, die ewige Schülerin. Auch ok, macht trotzdem Spaß!

In Südafrika gibt es als Surf Anfänger viele spannende Spots wie Jeffreys Bay oder auch Mossel Bay, mein Favorit ist aber eindeutig Muizenberg

Der Strand ist flach, die Wellen rollen sanft und regelmäßig rein – ideale Bedingungen, um entspannt ins Wasser zu gehen, ohne weit rauspaddeln zu müssen. Die farbenfrohen Edwardian Beach Houses machen das Setting zusätzlich legendär und zu einem der meistfotografierten Spots der Region.

An der Promenade findest du mehrere Surfschulen und Leihshops, die Boards und Neos direkt am Strand verleihen. Bist du mit den South Africa Nomads unterwegs, kannst du schon vor deiner Reise entscheiden, ob du keine, eine oder drei Surfstunden buchen möchtest. Im Dreierpaket ist auch eine Stunde hier in Muizenberg dabei. 

Ein erfahrener Coach – in unserem Fall Josy – bringt dir dann die Basics bei und hilft dir im Wasser alles richtig zu machen. Und wenn man es dann schafft und auf der Miniwelle tatsächlich steht, ist es einfach ein mega Gefühl!

Ganz klar: Nach dem Surfen muss noch eine kleine Fotosession vor den bunten Häusern sein – dafür kannst du dir übrigens auch einfach nochmal gegen ein kleines Entgelt ein fortgeschrittenen Board ausleihen (die sehen einfach cooler aus 😉 ). 

Als Foodies haben wir noch vor der Surfstunde ein Frühstück an der Wasserfront eingeplant. Im Hang Ten Cafe, – nur ein paar Meter neben dem Surfshop, gibt es guten Cappu, leckere Früshtücksgerichte und mega gute Smoothies! Im Smoothie Wake Me Up sind beispielsweise Datteln, Kakao und Espresso – genau mein Geschmack. 

3. Whale Watching in Hermanus – wenn ein Buckelwal tanzt

Wenn es irgendwie die Chance gibt, Wale zu beobachten – egal ob Orcas in Kanada oder Buckelwale in Grönland – ich bin dabei! 

Kein Wunder also, dass ein Spot, an dem man Wale sehen kann, direkt z meinen Garden Route Highlights geworden ist. Hermanus zählt zu einem der besten Orten weltweit, um Wale zu beobachten. Klar, dafür sollte man in der Wal-Hauptsaison – Juni bis November reisen. Da wir schon zum Ende der Saison unterwegs waren, wurden unsere Erwartung direkt bei der Einweisung ein wenig gezügelt. Die Buckelwale wären schon weitergezogen, aber wenn wir Glück hätten, würden wir ggf. einen der Southern Right Whale erspähen können. Mit diesen Worten im Ohr bestiegen wir das Boot und fuhren los. In alle Richtungen Ausschau haltend, an die Reling gelehnt, in der Hoffnung das Glück sei auf unserer Seite. 

Und das war es! Schon nach rund zehn Minuten rief der Captain: Humpback Whale! Erst sehen wir die Seitenflossen, dann das majestätische Abtauchen. Und plötzlich – ein Breaching, so kraftvoll und elegant, dass sich ein kollektives Raunen über das Boot legt. Haben wir das eben echt gesehen? Wahnsinn!

Wir sprudeln über vor Glück und werden direkt erneut überrascht, denn es soll nicht bei einem Mal bleiben. Stattdessen wiederholt der Meeresriese die Show noch rund fünf mal. Taucht unter und springt mit voller Wucht aus dem Wasser, prallt mit der Seite auf. Pure Gänsehaut.

Als wäre das nicht genug, begleitet uns später eine riesige Delfinschule.
Für mich eines der emotionalsten Garden Route Highlights – und definitiv eines, das du erleben solltest. Um die Orga brauchst du dich nicht kümmern, wenn du mit South Africa Nomads buchst. Ein Klick reicht und die Tour wird in deine Reise eingeplant.

4. Addo Elephant Park – Safari als Selbstfahrer

Eines der klassischsten Garden Route Highlights ist der Addo Elephant National Park – und zugleich einer meiner liebsten Spots, weil du hier ganz entspannt als Selbstfahrer im Game Drive unterwegs sein kannst.

Ein Game Drive bedeutet, dass die Tiere nicht gefüttert werden, sondern wild in diesem großen, umzäunten Gebiet leben. Die Nähe zu Autos sind sie gewohnt – Menschen zu Fuß allerdings nicht. Deshalb – und darauf wirst du auch vor Ort hingewiesen – heißt es unbedingt im Auto bleiben. 

Die Tickets für den Park hatte Travelbase bereits organisiert, wir mussten uns nur noch kurz anmelden und schon konnte es losgehen. 

Mit heruntergelassenen Fenstern fährt man langsam durch’s Gelände und hält die Augen weit offen. War da ein Rascheln, habe ich da einen Schatten im Gebüsch gesehen? 

Angehalten, ein paar Meter zurückgefahren und nochmal genau hingeschaut. Tatsache, wenige Minuten nach dem Eingang erspähen wir schon einen Buschbock im Gestrüpp.

Kurz darauf ragt der mächtige Rücken eines Elefanten über die Büsche hinaus. Und so geht es weiter: Zebras, Warzenschweine, Büffel und Kudu – die ganze Palette. Meine Kamera samt Telezoom kommt angesichts der vielen Reihenaufnahmen, an ihre Belastungsgrenze. 

Wer richtig Glück hat, schafft sogar die Big Five. Wir selbst sehen hier zwar weder Nashorn noch Leopard, doch das schmälert das Hochgefühl überhaupt nicht.

Für den nächsten Morgen haben wir noch einen weiteren Baustein der South Africa Nomads gebucht: eine geführte Morgen-Safari in einem Private Game Reserve. Mit Guide entdecken wir dort auch noch Löwen und Giraffen. Dadurch hat sich der Kreis der Tierbegegnungen für uns perfekt geschlossen.

5. Robberg Nature Reserve – mein absolutes Garden Route Highlight

Wenn ich nur ein einziges Highlight der Garden Route nennen dürfte, dann wäre es dieses: der Robberg Peninsula Trail bei Plettenberg Bay.

Der wichtigste Tipp vorweg: Der Park öffnet um 7 Uhr – sei pünktlich da. Denn später wird es voll und du willst diese tolle Landschaft mit den magischen Küsten-Ausblicken sicher in Idylle genießen. 

Wir starten deshalb direkt nach Öffnung, trinken noch einen Cappuccino vom kleinen Kiosk (lohnt sich!) und blicken dabei auf’s türkise Meer, bevor wir loswandern. Es gibt insgesamt 3 Routen im Park, wobei nur die mittlere und die lange zu den Robben führen. Wir entscheiden uns für die mittellange Route.

Die Ruhe, das Licht, das Klangbild aus Wellen und Wind – endlos schön. Die Vorfreude auf der Wanderung auch Robben sehen zu können – riesig. 

Zuvor geht es aber erst einmal entlang der spektakulären Küste, über Holzwege und Sandpfade. Nach rund einem Viertel bis Drittel des Weges – immer klar durch die Robbeneschilder gekennzeichnet – erreichst du dann den Robbenspot.

Von oben siehst du die Tiere spielen, rufen, tauchen, chillen und manchmal auch kämpfen – was für ein Spektakel! Wer gute Aufnahmen machen will, sollte aber definitiv ein Teleobjektiv mitnehmen. Meine 600mm habe ich für diese Aufnahmen voll ausgereizt.

Kurze Zeit später stehen wir auf einer riesigen Sanddüne, der Weg führt uns geradewegs runter zum Strand. Später geht es über Treppen und Wege in Felsen wieder hoch und zurück. Welch mega schöner und abwechslungsreicher Weg!

Wir brauchen für die gut 5 Kilometer lange Route knapp zwei Stunden – inklusive Fotopausen. Zum Ende hin müssen wir dann wegen eines Folgetermins ordentlich Gas geben. Besser du planst also drei Stunden für die mittellange Wanderung ein, damit du die Landschaft auch wirklich auf dich wirken lassen kannst.

Und noch ein spannendes Detail: An einem der Aussichtspunkte arbeiten die Shark Spotter. Sie halten mit Ferngläsern Ausschau nach Haien und warnen die Badegäste in Plettenberg Bay mit vier verschiedenen Flaggen. Als wir dort sind, werden gerade zwei harmlose Riffhaie gesichtet – und tatsächlich, auch wir sehen sie mit dem bloßen Auge im klaren Wasser.

Tipp: Nach der Wanderung lohnt ein Besuch in Plettenberg Bay – dem „Plett“, wie die Einheimischen sagen. Wir gönnen uns im Hotel The Palms ein Frühstück mit Meerblick. Für mich: das perfekte Finale dieses Highlights.

Öffnungszeiten: 7 – 18 Uhr
Routen: 3 verschiedene Strecken, aber nur die mittlere und lange führen am Robbenspot vorbei
Dauer: für die mittlere Strecke mit ca. 5km am besten 2 – 3 Stunden für eine entspannte Wanderung inkl. vieler Fotostopps einplanen
Eintritt: 75R
Extra Tipp: Der Cappu am Kiosk schmeckt richtig gut
Website Robbberg Nature Reserve

Campen mit Dachzelt – so reist du mit South Africa Nomads

Suzuki Jimny – dein rollendes Zuhause mit 4×4

Unser Roadtrip-Fahrzeug ist ein Suzuki Jimny 4×4, klein, wendig und perfekt für Südafrikas Straßen. Travelbase arbeitet mit einem lokalen Vermieter zusammen, der die Autos so ausstattet, dass du wirklich alles dabei hast, was du unterwegs brauchst.

Im Kofferraum befindet sich ein gut durchdachtes System aus Schubladen und Boxen:
– eine Kühlbox mit eigener Batterie
– Schubladen für Geschirr, Töpfe und Besteck
– ein Wassertank zum Abwaschen
– ein Klapptisch und zwei Stühle
– genug Platz für zwei Duffle Bags mit deinem Gepäck

Auf dem Dach findest du eine Gasflasche fürs Kochen und natürlich das Dachzelt – dein Schlafzimmer für die kommenden Nächte. Alles ist solide, funktional und darauf ausgelegt, dass du sorgenfrei reisen kannst, ohne ständig etwas neu organisieren zu müssen.

Der Aufbau eines Dachzelts geht übrigens super schnell, das hatten wir schon in Island und im Oman festgestellt. Drei bis vier Minuten, länger brauchst du nicht, bis dein Schlaflager steht. 

Insider-Tipps für gemütliche Nächte im Dachzelt

Schlafen im Dachzelt ist ein Erlebnis für sich. Du hörst die Natur intensiver – wie beim Zelten auch, bist gleichzeitig aber von Boden, Ästen und Steinen getrennt – für mich deutlich angenehmer als klassisches Zelten.

Meine Tipps, damit du nicht nur gut, sondern richtig bequem schläfst:

  1. Seitenschläfer aufgepasst
    Die mitgelieferte Matte ist okay – aber wenn du empfindlich bist, pack eine dünne, aufblasbare Isomatte zusätzlich ein. Besonders Hüfte und Schulter werden es dir danken.
  2. Eine Lampe oder Lichterkette einpacken
    Eine kleine Solar-Lichterkette* oder eine Akku-Lampe macht die Abende im Dachzelt unvergleichlich gemütlich. Außerdem ist es deutlich angenehmer, wenn du im Dunkeln nicht nach deiner Stirnlampe fummeln musst.
  3. Für große Menschen: versetzt schlafen
    Wenn einer von euch über 1,80 m ist (oder einfach breite Schultern hat), probiert das „Kopf-an-Fuß“-Prinzip. Dadurch habt ihr mehr Platz im Schulterbereich.

Die Natur-Campspots entlang der Garden Route

Was ich an der Garden Route besonders liebe: Die Bandbreite der Campspots ist riesig – und Travelbase hat für die South Africa Nomads* eine wirklich gute Auswahl getroffen.

Du übernachtest mal auf größeren Campingplätzen mit top Sanitäranlagen, mal an kleinen, naturnahen Plätzen, an denen dich morgens das Vogelgezwitscher weckt. Ein anderes Mal übernachtest du am See, geniest ein afrikanische BBQ (Braai) und beobachtest den Sonnenuntergang am Lagerfeuer.

Zum Finale der Reise wird es dann mit privaten Badezimmern sogar richtig luxuriös.

Was alle Campspots gemeinsam haben:
– sie sind sicher
– sauber
– landschaftlich schön gelegen
– nah an der Route

Und genau das macht den Roadtrip so entspannt. Du musst nichts vergleichen, nichts organisieren, nichts suchen. Du rollst einfach an, checkst ein und baust das Dachzelt auf. Um alles andere hat sich Travelbase mit den South Africa Nomads schon gekümmert.

Südafrika Camping Packliste – was du wirklich brauchst

Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied zwischen „ganz okay“ und „richtig entspannt“. Kleidungsseitig wirst du wissen, was du dabei haben magst. Neben einem Set zum Wandern, brauchst du auch hauptsächlich normale Alltagskleidung, aber ein paar Kleinigkeiten können deinen Dachzelt-Trip echt auf’s nächste Level heben. Here we go mit meiner Garden Route Packliste.

Outdoor & Kleidung

Für die Garden Route brauchst du vor allem eins: Schichten. Tagsüber kann es warm bis heiß sein, morgens und abends wird es schnell frisch – besonders am Meer. Ich persönlich setze soweit es geht auf Merino. Das Material ist zwar kostenintensiver, aber auch super langlebig und angenehm auf der Haut, es gleicht Temperaturunterschiede sehr gut aus und bildet kaum Schweißgeruch. Perfekt also für minimales Packen.

Das war in meiner Duffle Bag:

  • Bequeme Wandersneaker oder Trail-Running-Schuhe (z. B. von Garmont)
  • Flipflops für Campingplatz & Dusche
  • 1 kurze Wanderhose
  • 1 lange Wanderhose
  • 2 Kurze Hosen
  • 2 Merino Shirts
  • 4 T-Shirts
  • 1 Leinenhemd
  • 1 Langarm Shirt (Merino)
  • 1 warmer Pulli / Fleece
  • 1 Nano Puff Jacke von Patagonia (leicht, kleines Packmaß, wärmend)
  • 1 lange bequeme Hose (für abends und auch den Flug)
  • Wind- und Regenjacke (am besten leicht & klein packbar)
  • 1 Sonnenhut / Cap
  • Badebekleidung fürs Surfen & Meer
  • Dünner Schal* / Tuch (für Wind, Sonne, Flug)
  • Sonnenbrille
  • 1 Schickes Outfit zB für’s Dinner in der Weinregion Franschhoek

Pflege & Sonnenschutz:

  • Sonnencreme (hoher LSF, gerne 30–50)
  • Zinkcreme*, wenn du Surfstunden planst (Nase, Wangen, Stirn – die Sonne knallt)
  • dein normales Hygiene-Bag
  • (Moskito Spray haben wir nicht gebraucht)

Camping & Komfort

Dachzelt-Camping ist schon ohne Extras cool – mit ein paar Kleinigkeiten aber deutlich gemütlicher.

Normale Schlafsäcke und auch Kissen sind im Auto schon drin.

Technik & Auto

Ein paar Dinge machen das Leben im Jimny und unterwegs deutlich einfacher:

  • Zigarettenanzünderadapter* mit mehreren USB-Ports
  • Powerbank (am besten mit genug Kapazität für Kamera & Handy)
  • Handyhalterung fürs Armaturenbrett
  • Stirnlampe* (super für Lions-Head-Sunrise und abends auf dem Campingplatz)
  • Eventuell leichte Ferngläser für Safari & Walewatching
  • Reisestecker + idealerweise Verteilersteckdose* (auf den meisten Campingplätzen hast du 1 Steckdose je Auto zur Verfügung)
  • eSIM / SIM-Karte mit ausreichend Datenvolumen für Navigation, WhatsApp & Travelbase-App (ich nehme immer Airolo*)
  • Streichhölzer oder Feuerzeug für Gaskocher

Am Ende gilt: Du musst nicht für jede Eventualität packen – vieles kannst du im Zweifel auch vor Ort kaufen. Aber mit dieser Packliste bist du für die meisten Situationen entlang der Garden Route ziemlich gut gewappnet.

Planungsfreie Individualreise – wenn du Garden Route Highlights ohne Stress erleben willst

Reiseführer wälzen, Blogs lesen, Unterkünfte vergleichen, Campingplätze heraussuchen, Routen optimieren, Entfernungen prüfen – eine Roadtrip-Planung braucht Zeit. Viel Zeit.
Wenn du dir den Planungsstress sparen möchtest, aber trotzdem ganz individuell reisen willst, ist das Konzept von Travelbase ideal.

Beim South Africa Nomads Road Trip bekommst du nämlich alles, was du für 11 Tage voller Garden Route Highlights brauchst:

  • alle Campspots entlang der Route – fix gebucht
  • ein voll ausgestatteter Suzuki Jimny 4×4 mit Dachzelt
  • Roadbook mit Tagesstruktur, Tipps & Entfernungen
  • Travelbase App mit digitaler Karte & wichtigen Informationen und Zusatztipps
  • WhatsApp-Gruppe für Updates rund um Sicherheit, Zeiten & organisatorische Dinge
  • freie Wahl, welche zusätzlichen Aktivitäten du buchen möchtest

Du hast gleichzeitig Struktur und Freiheit.
Du weißt, wo du schläfst, welche Strecken dich erwarten und wann du wo sein solltest – kannst aber jeden Tag so gestalten, wie es für dich am besten passt.

Für mich ist dieses Paket das perfekte „Sorgenfrei-Abenteuer“ für alle, die das erste Mal nach Südafrika reisen oder nur begrenzte Zeit haben, aber trotzdem möglichst viele Garden Route Highlights erleben möchten.

Wenn du Lust auf deinen eigenen Roadtrip hast, findest du hier alle Infos:

FAQs – Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Garden Route & dem South Africa Nomads Road Trip

Wie sicher ist die Garden Route?

Südafrika ist nicht gerade das sicherste Land, aber mit ein paar Tipps, wird dir nichts passieren.

  • nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht zu Fuß unterwegs sein
  • im Auto immer die Türen verriegeln
  • Wertgegenstände nicht sichtbar im Auto liegen bzw. am besten gleich daheim lassen
  • Kameras in Städten nach dem Fotografieren direkt wieder in den Rucksack stecken und nicht offensichtlich tragen

Wir haben in Kapstadt im Stadtteil Sea Point gewohnt und uns dort sehr wohlgefühlt: viele Restaurants, sichere Straßen und ein lebendiges Umfeld.

Während der gesamten Reise gab es keinen einzigen Moment, der sich unsicher angefühlt hat.

Travelbase hat das Thema Sicherheit bei der Routenplanung bedacht und informiert zusätzlich über eine WhatsApp-Gruppe über sicherheitsrelevante Updates und Hinweise zu einzelnen Stadtteilen oder Strecken – das gibt ein gutes Gefühl, gerade wenn man das erste Mal in Südafrika ist.

Wie funktionieren die Campingplätze unterwegs?

Die Campingspots, die Travelbase auswählt, sind sauber, gepflegt und landschaftlich schön gelegen.

Es gibt zwei Arten von Plätzen:

  • größere Campingplätze mit richtig guter Ausstattung
  • kleinere Natur-Campspots, etwas minimalistischer, aber dafür besonders idyllisch

Für alle Plätze gibt es Check-In Zeiten, die dir vorab bekannt gegeben werden. Die Campspots sind immer mit Duschen und Toiletten ausgestattet, teilweise gibt es auch Grillplätze, Stromanschlüsse und andere Annehmlichkeiten. 

Ist Linksverkehr schwer?

Kurze Antwort: Nein. Längere Antwort: Es braucht einen Moment der Gewöhnung, wird dann aber schnell normal. Der Suzuki Jimny ist klein und gut zu manövrieren. Und weil du viel Landstraße fährst, musst du dich kaum mit großem Stadtverkehr auseinandersetzen.

Welche Kosten kommen bei einem Garden Route Roadtrip auf mich zu?

Die Preise für den South Africa Nomads Road Trip variieren je nach Saison. Zusätzlich kommen die individuellen Tourpakete hinzu sowie Ausgaben für Sprit und Essen. 

Wir haben uns vor Ort wirklich alles gegönnt was ging und nirgends gespart. So sah unser Budget dann im Gesamten aus:

  • South Africa Nomads Standardpreis ab 1.189 Euro p.P bei 2 Personen pro Auto (enthalten: Orga, Infomaterial, ausgestattetes Auto mit Dachzelt, Campingplätze, eine Nacht im Hotel in Kapstadt, Flughafentransfer)
  • Flug ab 865 Euro p.P.
  • Trinkgeld ca. 100 Euro
  • Sprit 219 Euro
  • Whale Watching 80 Euro p.P.
  • 3 Surfkurse 99 Euro p.P.
  • 1 Kajaktour 46 Euro p.P.
  • Sonnenaufgangs-Safari 52 Euro p.P.
  • Traditionelles BBQ ( Braii) 28 Euro p.P.
  • Essen inkl. fancy Frühstück in Cafés und mehreren Cappus am Tag 651 Euro für 2 p.P.
Wie groß ist die Gruppe beim South Africa Nomads Road Trip?

Die Gruppe besteht aus maximal 10 Autos, also 20 Personen. Du reist aber nicht im Konvoi – außer du willst das.

Meist trifft man sich:

  • auf den Campingplätzen
  • und bei optionalen Aktivitäten wie Whale Watching oder Kayaktouren

Du kannst komplett für dich reisen oder bewusst Anschluss suchen. Beides funktioniert wunderbar.

Brauche ich Camping- oder Offroad-Erfahrung?

Nein, absolut nicht. Der Roadtrip ist so konzipiert, dass du auch als vollständige Camping-Anfängerin sicher und entspannt unterwegs bist.

Wie gut funktioniert das Internet entlang der Garden Route?

Du brauchst unterwegs eine lokale oder E-Sim. Ich persönlich lade mir immer vorab eine runter und aktiviere sie dann vor Ort. So bin ich auf der sicheren Seite. Ein guter Anbieter ist bspw. Airolo* Mit der ESim hast du vor Ort dann jederzeit Empfang.

Weitere organisierte Abenteuerreisen

Wenn dir der South Africa Nomads Road Trip gefallen hat, könnten dir diese Abenteuer von Travelbase ebenfalls gefallen. Ich war schon bei mehreren Projekten unterwegs – jedes ganz anders, aber immer mit einem hohen Draußen-Faktor.

Gründerin Reiseblog PASSENGER X Nicole Bittger

Reisesüchtige Foodie & Coffee Nerd aus Berlin mit großer Fotoleidenschaft, einem Herz für Tiere und die Natur.

Mit Nicoles Neugierde auf die Welt und ihrem ersten Sabbatical erblickte auch PASSENGER X das Licht der Welt. Ein halbes Jahr Abenteuer in China, Japan und Europa führten dazu, dass dieser Blog mit Leben gefüllt wurde. Um ein Jahr später fünf Monate lang solo durch das bunte Südamerika zu touren, kündigte Nicole schließlich ihren sicheren Konzernjob. Seitdem arbeitet sie selbstständig und ist Vollzeitbloggerin.

Ob sie jemals genug vom Reisen haben wird? We doubt it! 

Fun Fact: Nicoles Herzensland ist Grönland. Dort hat sie noch das wahre „Weit-Weg-Gefühl“.

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