Oslo Geheimtipps: besondere Orte & beste Zimtschnecke

Lust auf kontrastreiche Architektur, gutes Essen und Kunst in einer modernen Stadt? Mit diesen 21 Oslo Tipps kannst du das alles erleben.

Oslo Architekturtipp: Osloer Oper

Oslo war schon bei meinem ersten Besuch eine Stadt der Kontraste: bunte Holzhäuser, kantige Neubauten, Kunst von Weltrang und überraschend viel Grün. Fünf Jahre später stehe ich wieder am Oslofjord – und aus der damaligen Baustelle rund um das neue MUNCH ist mit Bjørvika ein Viertel geworden, das zeigt, wie modern, lebensnah und wasserverbunden Stadtentwicklung aussehen kann. Geblieben sind die vielen guten Restaurants, Oslos beeindruckende Specialty-Coffee-Szene und jede Menge spannende Sehenswürdigkeiten. In meinem Guide zu Oslos Geheimtipps verrate ich dir, was du sehen musst, wo du sehr gut essen gehen kannst und wie du Oslo authentisch abseits der Touristenpfade erlebst.

Neu hinzugekommen ist meine ernsthafte Recherche nach der besten Zimtschnecke Oslos. Eine Aufgabe, der ich mich selbstverständlich mit größtem persönlichen Einsatz gestellt habe.

Meine Oslo Geheimtipps auf einen Blick

  • Das schönste Viertel in Oslo: Grünerløkka – wegen der Cafés, Vintage-Läden, Parks und den Wasserfällen vom Akerselva
  • Der beste Specialty Coffee in Oslo: Tim Wendelboe ist seit Jahren auf Nummer 1
  • Die beste Zimtschnecke Oslos: Bei Lutlaget L/L in Bjørvika
  • Entspanntester Oslo Geheimtipp: Inselhopping im Oslofjord, besonders nach Hovedøya
  • Bestes Hotel in Olso: zentral und herrlich unkonventionell ist das Hobo Oslo*
  • Die beste Tour in Oslo: Segel Tour*im Oslofjord

Oslo Reise FAQs

Wie bewegt man sich in Oslo am besten fort?

Zu Fuß, mit dem Leihrad und für längere Strecken mit den Öffis. Hilfreich sind dafür die Ruter App (Öffis) und die (Share Räder).

Wie lange solltest du in Oslo bleiben?

Oslo hat viel zu bieten, daher sind 3 volle Tage ideal.

Was solltest du in Oslo unbedingt machen?

MUNCH Museum und das Waterfront Viertel Bjørvika besuchen, durch den hippen Stadtteil Grünerløkka schlendern und dein Lieblingscafé finden und mit der Fähre nach Hovedøya fahren.

Oslo – Währung, Kosten und Tax Free Tipp

Norwegen gilt allgemein als teures Land und leider kann ich dem auch nicht widersprechen. Ganz grob würde ich sagen, ist alles um 30 – 60% teurer als bei uns. Das durchschnittliche Norwegische Einkommen ist auch entsprechend höher, beides zeigt, dass Norwegen ein durchaus wohlhabendes Land ist. Gezahlt wird in norwegischen Kronen (NOK), doch umtauschen brauchst du nicht einen einzigen Euro, da überall mit Karte gezahlt werden kann. Oft ist Bargeld schon gar nicht mehr gern gesehen. 

Extra Tipp: In vielen Geschäften kannst du dir einen Tax-Free-Cheque / Global Blue ausstellen lassen und später am Flughafen so die Steuern auf die gekauften Produkte zurückerhalten. Voraussetzung dafür:

  • der Laden muss das mitmachen
  • du musst deinen Wohnsitz außerhalb Norwegens, Schwedens, Dänemark und Finnlands haben
  • die Ware muss einen Mindestwert von NOK 315 für normale Waren und NOK 290 für Lebensmittel haben
  • du musst die Ware im unbenutzten Zustand innerhalb von 30 Tagen nach Kaufdatum ausführen.

Ideal also, wenn du vorhast Präsente für die Lieben daheim zu kaufen, aber auch falls du bspw. Kleidungsstücke shoppst, die du vor Ort noch nicht trägst.

Um das Geld dann wieder zu bekommen, musst du die Tax Refund aufsuchen. Am Osloer Flughafen gibt es dafür in der Abflughalle einen Global Blue Stand. Denke da unbedingt dran, bevor du durch die Security gehst.

Welche Sprache spricht man in Oslo?

Na wer hätte es gedacht, die Norweger sprechen norwegisch. Das allein wäre wohl noch keine Erwähnung wert. Doch falls du nicht zufällig norwegisch kannst, ist das kein Problem, denn so wie eigentlich in allen skandinavischen Ländern, ist auch in Norwegen Englisch eine geläufige Zweitsprache und so kannst du dich mit so ziemlich jedem/r Norwerger/in egal welchen Alters auch auf Englisch austauschen. 

Wie kommt man vom Flughafen Oslo ins Stadtzentrum?

Um vom Flughafen in die Stadt zu kommen, nimmst du am besten den Zug. Die regionalen Linien R10, R11 und L12 fahren vom Gleis 4 ab und halten auch am Osloer  Hauptbahnhof. Die Tickets bekommst du am roten Automaten im Flughafen, ein Ticket kostet ca. 11 Euro. Die Abfahrtszeiten werden dir im Flughafengebäude direkt über den Ticketautomaten angezeigt, für gewöhnlich fahren alle 10 – 20 Minuten Züge und die Fahrt dauert nur gute 20 Minuten. Das Ticket kannst du dann auch noch innerhalb Oslos bis zu deiner Unterkunft nutzen, es gilt auch für U-Bahn und Bus. 

Achtung es gibt auch “Schnellzüge” vom Flughafen in die Stadt, du erkennst sie am “F” welches für Flytoget steht, Beispiel F12. Sie sind jedoch deutlich teurer und gerade einmal zwei drei Minuten schneller als die regulären Züge, daher empfehle ich diese eher nicht. Falls du sie dennoch nehmen willst, bekommst du die Tickets am orangen Fahrkartenautomaten und musst dann zum Gleis 3. 

Fortbewegen in der Stadt

Auch wenn Norwegens größte Stadt seitens der Einwohner weit entfernt ist, von dem was wir von Deutschlands größten Städten kennen, so ist die Fläche Oslos dennoch recht beachtlich und damit die Wege nicht immer kurz. Wer beispielsweise aus dem Stadtzentrum zum Fram Museum möchte, ist zu Fuß eine ganze Weile unterwegs. Wir haben in zwei Tagen Oslo rund 45 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. 

Falls dir das zuviel ist oder auch das Wetter nicht so mitspielt, kannst du natürlich auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Dazu benötigst du auf jeden Fall die App, RuterBillet

Vor allem was Busse angeht gibt es keine andere Möglichkeit an ein Ticket zu kommen.

Weitere Optionen sind Leihfahrräder von Oslo City Bikes (vorab die Oslo Bysykkel App laden) sowie E-Scooter.

Kann man das Leitungswasser in Oslo trinken?

Das Leitungswasser in Norwegen hat nicht nur Trinkwasserqualität, Norwegen zählt auch noch zu einem der Länder mit der besten Leitungswasserqualität auf der Welt. Du brauchst also nur eine wiederverwendbare Flasche mitnehmen und schon hast du deine Wasserversorgung kostenlos permanent sichergestellt. Das freut nebenbei auch noch die Umwelt.

Oslo Tipps von Sehenswürdigkeiten bis Cafés

Welche Stadtteile in Oslo lohnen sich?

Für einen ersten Besuch solltest du dich nicht nur von einer Oslo Sehenswürdigkeit zur nächsten hangeln. Die Viertel unterscheiden sich deutlich voneinander – und genau darin liegt ein großer Teil des Charmes der Stadt.

Wenn du nur wenig Zeit hast, priorisiere Bjørvika und Grünerløkka.

Hast du drei Tage zur Verfügung, solltest du zusätzlich durch Grønland, Tøyen und Kampen schlendern oder einen Abstecher nach Frogner einplanen.

  • Bjørvika: moderne Architektur, Kunst und urbanes Leben am Fjord
  • Grünerløkka: Specialty Coffee, Vintage-Läden und Spaziergänge entlang der Wasserfälle vom Akerselva
  • Grønland und Tøyen: internationales, lebendiges und weniger glattpoliertes Oslo
  • Kampen: dörflicher Charme und farbenfrohe Holzhäuser
  • Frogner: elegantes Oslo rund um den Vigelandpark Sentrum, Aker Brygge und
  • Tjuvholmen & Aker Brygge: Hafenpromenade und Galerien

Du möchtest die Viertel nicht nur kurz besuchen, sondern Oslo abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten erlaufen? In meinem ausführlichen Guide zu den schönsten Stadtteilen Oslos findest du mehrere konkrete Stadtteiltouren mit Cafés, Fotospots und Karten.

Die besten Unterkünfte in Oslo

  • City Box Hotel*: günstig, zentral und super modern – ideal für alle, die remote arbeiten (ab 76 Euro)
  • Hobo Oslo*: besonders zentral, modern verspielt eingerichtet inkl. Gym, gutes Frühstück und sehr guter Kaffee im hauseigenen Bistro (ab 121 Euro)
  • Amerikalinjen*: Wunderschönes Boutique Hotel, für alle, die Design lieben und sich was gönnen wollen (ab 234 Euro)

Oslo Geheimtipps: besondere Orte und Erlebnisse

Karte mit allen Oslo Geheimtipps

Damit du Cafés, Restaurants, Stadtviertel und Oslo Sehenswürdigkeiten sinnvoll miteinander verbinden kannst, findest du hier alle Empfehlungen auf einer Karte.

Inselhopping im Oslofjord nach Hovedøya

Schon nach wenigen Minuten auf der Fähre fühlt es sich an, als würdest du Oslo langsam hinter dir lassen. Die Skyline wird kleiner, der Wind frischer und plötzlich ist da nur noch Wasser, Möwen und dieses typische skandinavische Freiheitsgefühl.

Hovedøya ist einer dieser Orte, an denen Oslo sein eigentliches Gesicht zeigt: keine große Inszenierung, dafür bei den Locals beliebt.

Zwischen Waldwegen, kleinen Badebuchten, dem Yachthafen und den Ruinen eines alten Zisterzienserklosters entsteht genau diese Mischung aus Geschichte und Sommerleichtigkeit, die ich an der Stadt so liebe.

Hovedøya – kurz & praktisch

Anfahrt: Fähre ab Aker Brygge Anleger E
Fahrzeit: ca. 5–10 Minuten ab Zentrum
Kosten: im normalen Ruter-Ticket enthalten (öffentlicher Nahverkehr, per App kaufen)
Hovedøya Geheimtipp: Nimm eine Picknickdecke, Badesachen, eine gefüllte Trinkflasche und eine Zimtschnecke von Lutlaget mit. Mein Testsieger schmeckte mit Blick auf den Oslofjord noch einmal verdächtig besser. Alternativ kannst du auf Hovedøya auch ins Café direkt neben den Ruinen einkehren.

Bunte Holzhäuser in Damstredet und Telthusbakken

Es gibt Straßen, die wirken, als wären sie aus einer anderen Zeit gefallen. Damstredet und Telthusbakken gehören genau dazu.

Bunte Holzhäuser, schiefe Fassaden, Rosen, die im Sommer über Zäune wachsen – und dazwischen diese Ruhe, die man in einer Hauptstadt nicht erwartet. Es ist ein bisschen wie Bullerbü, nur mitten in Oslo.

Das Besondere: Hier ist nichts Kulisse. Die Häuser sind bewohnt, die Straßen ganz normaler Alltag. Genau deshalb fühlt sich der Spaziergang so authentisch an.

Streetart in der Normannsgata

Wenn du ein Faible für skandinavische Holzhäuser und Streetart hast, solltest du dir die Normannsgata in Kampen nicht entgehen lassen. Zwischen historischen Arbeiterhäusern, bunten Fassaden und ruhigen Gassen zeigt Oslo hier eine wesentlich weniger glattpolierte Seite als an der modernen Waterfront.

Unübersehbar ist der riesige blaue Wal auf der gelben Giebelwand der Normannsgata 44. Das Mural stammt von FRØ Production und macht die Straße endgültig zu einem meiner liebsten Fotospots in Oslo.

Oslo Insidertipp Bunte Straße in Oslo: Normanssgata

Nur wenige Gehminuten entfernt wartet am Sørli Lekepark bereits das nächste Kunstwerk: Der Astronaut „The Sky’s the Limit“ von Fadlabi blickt von einer leuchtend blauen Hauswand über den Spielplatz.

Oslo Insidertipp Bunte Straße in Oslo: Normanssgata

Gemeinsam machen die farbenfrohen Holzhäuser und großformatigen Murals diese Ecke zu einem meiner liebsten Oslo Geheimtipps.

Am besten verbindest du die Normannsgata mit einem Spaziergang durch Kampen und Tøyen, wo noch zahlreiche weitere Streetart-Werke auf dich warten.

Sauna & Baden im Oslofjord

In Oslo verschwimmen Stadt und Natur ständig ineinander – nirgendwo wird das so deutlich wie in den schwimmenden Saunen im Hafen.

Du sitzt in der Hitze, schaust auf die Oper, springst in den Fjord und steigst wieder zurück in die Sauna. Schon ziemlich einmalig, wo kann man sonst mit so einem Stadtpanorma saunieren?

Die Saunen der Oslo Badstuforening liegen in Bjørvika und sind längst Teil des Alltags geworden.

Sauna Oslo – kurz & praktisch

Ort: Bjørvika / Hafenbereich
Buchung: online im Voraus empfohlen, öffentlich und privat möglich
Preis: ab ca. 260 NOK (Gemeinschaftssauna)
Tipp: Handtuch + Badesachen + Trinkwasser mitnehmen
Website Badstuforening

Die coolsten Touren in Oslo

Lust in Oslo was ganz besonderes zu erleben und dich selbst um nichts als eine einzige Buchung zu kümmern? Getyourguide bietet dir über 50 verschiedene Touren* in Oslo. Wie wäre es beispielsweise mit Oslo Walking Tour* mit einem Einheimischen, der dir seine liebsten Ecken zeigt? Authentischer kann man eine Stadt doch gar nicht kennenlernen.

Oder soll es noch etwas gemütlicher sein? Zwei Stunden lang kannst du über den Oslofjord segeln und dabei die schönsten Fotos schießen. Dafür musst du nur die Segel Tour* für gut 37 Euro pro Person buchen. Ganz nice oder?

Oslo Tipps: Wo du am besten frühstücken kannst

Es gibt viele Optionen für gutes Frühstück in Norwegens Hauptstadt. Wir haben uns hippe aber auch gesunde Varianten rausgesucht und auf Waffelläden oder ähnliches verzichtet. Daher lauten meine Empfehlungen wie folgt.

Frühstücken im Café Liebling

Im angesagten Bezirk Grünerlokka gelegen, bietet dir das Café Liebling direkt die Option nach dem Frühstück durch die Straßen zu bummeln, an dem einen oder anderen Shop anzuhalten oder auch in einer der besten Röstereien der Stadt einzukaufen. Gute Lage für den Start in den Tag also.

Die Auswahl an Speisen ist zwar recht übersichtlich, was serviert wird ist dafür aber sehr lecker. Darunter beispielsweise Croissants und auch Sauerteigbrote mit Rote Beete Hummus, Avocado und Sprossen. 

Website Cafe Liebling

Frühstücken im Raw Oslo

Das sehr mädchenhaftes, mit viel pinker Deko ausgestattete Café Raw Oslo hat sich wie der Name schon verrät “roh” auf die Fahne geschrieben. Es gibt also diverse nicht gekochte und nicht gebackene Optionen. Darunter auch wirklich leckere rohe Kuchen. Wie beispielsweise der Snickers ähnliche Erdnuss und Schoko Kuchen.

Oslo Frühstückstipps von PASSENGER X Raw Oslo Cafe

Zum Frühstück kann man sich entweder selbst etwas zusammenstellen oder aber auf die Empfehlung des Cafés setzen. Zum klassischen Brunch gehören hier sowohl eine Avocadostulle mit Chili und Sesam sowie einen Chia Pudding und das Tagesangebot an rohen Kuchen.

Vom Raw Oslo gibt es direkt mehrere Anlaufstellen in der Stadt, schau am besten mal auf der Raw Oslo Website, welche für dich am praktischsten liegt.

Wer eher Lust auf Eggs Benedict hat, der könnte sich für’s Frühstück im Laundromat anmelden. Dort haben wir es dieses mal nicht mehr hingeschafft, laut Bewertungen soll es aber auch sehr gut sein.

Oslo Tipps: Richtig guter Kaffee

Wer auf seine Koffeindosis nicht verzichten kann oder möchte, dem wird das Leben in Oslo leicht gemacht. Es gibt unzählige Café, die absolut passablen Kaffee anbieten. Wenn passabel nicht reicht, empfehle ich vor allem die nachfolgenden zwei Adressen.

Kaffee vom Weltmeister Tim Wendelboe

Für Specialty Kaffee Fans gibt’s eine Adresse, die man in Oslo nicht verpassen darf: Tim Wendelboe in der Grüners Gate 1. Schon anhand der Einrichtung des Cafés und der Kleidung der Barista ist die Ernsthaftigkeit, mit welcher hier an die Kaffeezubereitung herangegangen wird zu erkennen.

Bester Kaffee in Oslo bei Tim Wendelboe, ein Oslo Tipp von PASSENGER X

Der Barista und Cup Taster Weltmeister Tim Wendelboe ist für seine hellen Mikroröstungen mit extrem klaren Geschmack berühmt. Wer also die Geschmacksvielfalt von Kaffee schätzt und auch gern mal einen süßlich fruchtigen Kaffee mit Ananasnoten feiert, der sollte sich diese Adresse auf meiner Oslo Tipps Liste leuchtend markieren. 

Website Tim Wendelboe

Beste Cafés in Oslo

Supreme Roastworks

Neben ausgezeichnetem hausgerösteten Kaffee bekommt man bei Supreme Roastworks auch noch eine entspannt freundliche Atmosphäre. Am Filterkaffee schlürfen und dabei wahlweise quatschen oder durch die großen Fenster Passanten beobachten, gemütlicher geht’s nicht. So verdient sich das Supreme Coffee Roaster auch einen Platz in meiner Oslo Tipps Liste. 

Website Supreme Roastworks

Die besten Zimtschnecken Oslos

Nicht nur die Schweden haben Zimtschnecken zum Nationalgebäck erklärt. Was dort Kanelbullar heißt, findet man in norwegischen Bäckerauslagen unter Kanelboller oder auch Kanelknuter. Wo sie nun wirklich am besten schmecken ist sicher eine sehr subjektive Sache, ich kann dir aber verraten, wo sie mir besonders gut geschmeckt haben.

Die beste Zimtschnecke aka Kanelbolle in Oslo

Stockfleths Zimtschnecken

Stockfleths ist eine Bäckerreikette und bietet dir als solche die immer gleichbleibende Qualität, das betrifft auch deren sehr leckere Zimtschnecken. Filialen findest du im Prinzip überall in Oslo, so auch im Zentrum und im beliebten Stadtteil Gruenerløkka. Praktisch, da man sich so einen Kaffee bei den eben genannten Adressen und eine Zimtschnecke bei Stockfleths holen kann, um dann beides Zusammen beim Bummeln durch die Stadt oder aber am Ufer vom nahegelegenen Fluss zu genießen. 

Website Stockfleths

Baker Hansens Zimtschnecken

Meiner Meinung nach noch saftiger und deshalb auch noch lecker sind die Zimtschnecken von Baker Hansen. Auch dies ist eine Bäckereikette, die du überall in der Stadt findest. Übrigens bekommst du bei Baker Hansen nicht nur die ganz klassischen Zimtschnecken, sondern auch noch Pistazienschnecken, und mit Vanillepudding gefüllte Zimtschnecken. Nom nom.

Website Baker Hansen

Oslo Tipps: Restaurants für Mittag und Dinner

Du bist auf der Suche nach guten Oslo Restaurants oder den coolsten Foodtrucks für Mittag und Dinner? Dann kommen jetzt die passenden Food Empfehlungen für dich. 

Wie eigentlich in jeder europäischen Hauptstadt ist auch Oslos Küche eher multikulturell als traditionell. Das bedeutet jedoch nicht, dass man nicht gut essen kann, ganz im Gegenteil. Statt sich auf Trockenfisch einlassen zu müssen, kannst du die kulinarische Vielfalt der ganzen Welt in bester Qualität genießen.

Wenn du sicher sein willst, einen Tisch in Oslos Restaurants zu bekommen, lohnt es sich zu reservieren. Denn viele der guten Norwegischen Foodie Adressen sind ständig ausgebucht.

Napoleonische Pizza mit ganz viel italienischem Charme bei Girontondo

Es kommt selten oder eigentlich fast nie vor, dass ich auf Reisen Pizza esse, weil ich mir sage, dass Pizza nun wirklich etwas ist, was ich genauso gut in Berlin oder besser noch in Italien essen kann. Doch wenn es heißt, es sei die beste Pizza Oslos und das im napoleonischen Stil, dachte ich mir, müsste es eben doch auch mal Pizza sein. Richtige Entscheidung wie sich herausstellte! Die war so gut, dass sie zu meinen Oslo Tipps aufgestiegen ist.

Bei Girotondo hatten wir einen leckeren und äußerst lustigen Abend. 

Oslo Foodie Tipp: die beste Pizza der Stadt

Alles begann damit, dass wir natürlich keine Reservierung hatten, dann aber mit etwas Geduld und Charme doch noch einen Tisch ergattern konnten, dessen Reservierung nicht in Anspruch genommen wurde. Gleiches galt für zwei Norweger, die nach uns kamen und dann mit uns am sechser Tisch landeten. Ihnen sei dank, wussten wir nicht nur sofort welche Pizzen die besten sind, sondern auch, dass man sich das Tiramisu ebenso wenig entgehen lassen sollte.

Und so erlebten wir einen herrlichen Abend in Oslo, der wohl ganz im Sinne des italienischen Dinners war: viel reden mit neuen Bekannten, viel lachen, etwas trinken und schlemmen bis zum Platzen. 

Website Girontondo

Tipp: wenn du draußen vor der Tür eine Schlange siehst, dient diese der Bar unten, nicht dem Restaurant oben, du kannst also einfach rein und hoch zum Restaurant. Nicht abschrecken lassen!

Warme Suppen bei San Francisco Bowl

Du bist vielleicht wie wir auch im Herbst in Oslo und könntest etwas Wärmendes vertragen? Wie wäre es mit warmer Suppe im Brotleib? Klingt komisch?

Oslo Restaurant Empfehlung

Bei San Francisco Bowl dient ein ausgehöhlter Sauerteig Brotlaib als Schüssel. Nette und auch leckere Idee, die sicher aufwärmt. 

Website San Francisco Bowl

Oslo Foodie Tipp: San Francisco Bowl

Kulinarische Vielfalt auf dem VIPPAFood Market

Polnisch, Mexikanisch und Syrisch – du willst alles? Dann solltest du zu VIPPA, der Food Halle, die etwas versteckt an Osloer Küste – in der Nähe der Akerhus Festung –  liegt. 

Aus der Ferne wirkt das Gelände nicht besonders einladend, doch kommt man näher erkennt man das farbenfrohe Gebäude. Darin findest du  Mittwochs bis Sonntags 11 verschiedene Food Stände inkl. Sitzgelegenheiten. Auch im Sommer ist das hier sicher eine sehr coole Adresse, da dann auch die Sitzgelegenheiten draußen direkt am Wasser genutzt werden können. 

Website VIPPA

Das aktuelle Speisenangebot findest du hier

Das Beste aus Norwegen in den Mathallen

Ob dir nach Eis, Burgern, einem feinen Bio-Einkauf, frischem Kaffee oder aber norwegischen Spezialitäten ist, im modernen und nachhaltigen Viertel Vulkan findest du Dienstags bis Sonntags alles an einem Ort, den Mathallen. 

Website Mathallen

Leckere Suppe bei Mama Pho

Es geht doch nichts über eine frische Pho, vor allem an eher rauen herbstlichen Tagen, wenn einem der Wind in Oslo um die Nase weht. Ach aber was sag ich da, auch im Sommer ist Pho großartig! Pho geht einfach immer.

Mama Pho mag auf den ersten Blick nicht nach einer besonders gemütlichen Adresse aussehen, dennoch schafft das Bistro den Sprung auf meine Oslo Tipps Liste.

Foodie Tipps für Oslso: Mama Pho

Lass dich von den Jugendlichen, welche vor der Tür stehen und sich an elektronischen Terminals Bubble Tea zusammenstellen nicht abschrecken. Auch die Tatsache, dass es kaum Tische im Inneren gibt und zudem noch laute Musik gespielt wird, sollte dich nicht abhalten hier eine Pho zu bestellen. Denn wer über all dies hinwegsehen kann, bekommt bei Mama Pho wirklich eine hervorragende vietnamesische Reisbandnudelsuppe.

Website Mama Pho

Barbecue vom Feinsten

Für alle Fleischliebhaber habe ich noch eine Empfehlung, die wir selbst dieses mal nicht mehr geschafft haben, die aber laut meinen Recherchen wirklich top sein soll: Way Down South. 

Website Way Down South

Gesund schlemmen bei Funky Fresh Foods

Ebenso noch auf meiner Liste übrig geblieben und damit ungetestet, ist das Funky Fresh Food, wo ihr vor allem zum Mittag leckere gesunde vegane Gerichte bekommt. 

Website Funky Fresh Foods

Oslo Tipps: Sehenswürdigkeiten und Museen

Im Prinzip ist ganz Oslo eine Sehenswürdigkeit, klingt vielleicht übertrieben, aber wie soll man das sonst nennen, wenn sich durch die gesamte Stadt diese hübschen Holzhäuschen, Museen und unzählige Parks ziehen? Natürlich gibt es dazu noch Bereiche, in denen sich das Sehenswerte besonders konzentriert, wie beispielsweise im Stadtzentrum, in dem du auch super moderne Architektur findest. Es gibt also Vieles zu entdecken.

Das Munch Museum

Eigentlich liegt das Munch Museum in einem Wohnviertel, doch wenn du das hier liest, heißt es korrekterweise wohl schon “lag”, denn das Museum bekommt noch im Herbst 2021 einen neuen Sitz, direkt im Stadtzentrum, am Ufer neben dem Osloer Opernhaus. Praktisch, denn so kannst du gleich diverse Sehenswürdigkeiten mit dem Museumsbesuch kombinieren.

Oslo Empfehlung: Munch Museum

Edward Munch, der bis 1944 lebte und in seinen 80 Lebensjahren 1.700 Gemälde anfertigte ist Norwegens expressionistischer Stolz. Mich haben seine Werke schon zu Abizeiten im Kunst Leistungskurs begleitet, klar dass man dann einen wolkigen Tag in Oslo für einen Museumsbesuch nutzt. Wenn du die Zeit hast, solltest du dir die vielen großartigen Werke im neuen super modernen, energieeffizienten und architektonisch spannendem Museum nicht entgehen lassen. Und by the way: es gibt auch Cafés und Restaurants sowie tolle Ausblicke auf die Stadt, denn dafür ist mit 13 Stockwerken auch gesorgt.

Website Munch Museum

Der Vigeland Skulpturenpark im Frognerpark

Mehr als 200 Skulpturen findest du im Frognerpark, sie zeigen den Menschen in seiner Entwicklung und sagen wir auch all seinen Emotionen. Doch nicht nur die Skulpturen und der Monolith sind sehenswert, es lässt sich auch wunderbar durch den Park spazieren.

Der perfekte Ausflug also, wenn man sich mal die Beine vertreten oder einfach ein wenig entspannte Zeit abseits der belebten Innenstadt haben möchte. 

Der schönste Park Oslos Der Vigeland Skulpturenpark im Frognerpark

Das Viking Ship Museum

Eines vorneweg, wenn du diesen Artikel irgendwann im Laufe der Zeit bis Ende 2026 liest, muss ich dich bezüglich des Wikinger Schiffsmuseums leider enttäuschen, denn dieses wird ab Oktober 2021 für einen umfangreichen Umbau geschlossen. Die Ausstellungsstücke – originale Wikingerschiffe – können nämlich leider nicht mehr auseinander gebaut und bewegt werden, deshalb muss für eine Modernisierung und Vergrößerung des Museums die Ausstellung geschlossen und das Gebäude um sie herum umgebaut werden.

Wer sich für Geschichte und Boote interessiert, der kann sich dann aber auf die Neueröffnung freuen, dann auch unter neuem Namen “Das Museum des Wikingerzeitalters”.

Website des Museums

Age of the Vikings Museum Oslo

Der Trendbezirk Gruenerløkka

Lust auf sehr coole Shops, gute Cafés und belebte Straßen, dann ist Gruenerløkka dein Stadtviertel. Einige meiner Oslo Tipps, wie die Mathallen und das Tim Wendelboe Café liegen eh schon in Gruenerløkka, warum also nicht etwas länger verweilen und beispielsweise auch noch am Akerselva Fluß entlang spazieren?

Conceptstore Luck Oslo

Mein Lieblingsshop im Viertel ist übrigen der Concept Store Luck, in welchem du sowohl Pflanzen als auch Kleidung und Wohnaccessoires zu kaufen bekommst. 

Conceptstore Luck Oslo

Die Deichman Bibliothek in Bjørvika

Farbenfrohe Holzhäuser hat man sofort im Kopf, wenn man an Norwegen denkt, doch die Norweger können auch moderne Architektur, wie sie vor allem im Osloer Stadtzentrum beweisen. Nicht nur mit dem neuen Munch Museum, sondern auch mit der Deichman Hovedbibiliotheket. Der modernsten Bibliothek Europas, welche erst 2020 eröffnet wurde.

Ein Besuch lohnt sich und vermutlich wirst du dir ganz kurz  – so wie ich auch – wünschen, noch einmal zu studieren, um in diesem Gebäude mit seinem großartigen Ausblick und den vielen gemütlichen Lerninseln verteilt auf sechs Etagen pauken zu können. 

Website Deichman Bjørvika 

Architektur Tipp: Deichman Bibliothek Oslo

Das Osloer Opernhaus

Direkt neben der Deichman Bibliothek findest du ein weiteres beeindruckendes Gebäude: die Osloer Oper. Natürlich kannst du dir Karten für eine der Vorstellungen kaufen, ganz sicher lohnt sich das.

Oslo Architekturtipp: Osloer Oper

Du kannst dir das Gebäude aber auch einfach von außen anschauen und sogar auf das Dach der Oper gehen. Denn dieses ist vom Erdgeschoss aus, über eine Schräge zu erreichen und bietet bei Tag und Nacht einen schönen Blick.

Website der Osloer Oper

Oslo Architekturtipp: Osloer Oper

Die Barcode Häuser

Als würden die Deichman Bjorvika Bibliothek und die Osloer Oper noch nicht als architektonische Schwergewichte reichen, findest du nur knapp 250 Meter weiter die als Barcode bezeichnete Hochhaus-Serie. 12 unterschiedlich breite und hohe Hochhäuser unterschiedlichster Architektur vereinen sich hier zu Oslos Skyline. Alle, die modernen Bauten und einfallsreicher Architektur etwas abgewinnen können, sollten sich das einmal aus der Nähe anschauen.  

Adresse: Dronning Eufemias gate

Oslo Tipps Barcode Häuder

Das waren sie, meine 21 Oslo Tipps. Ganz sicher wird es noch eine weitere Oslo Reise für mich geben, dann wird die Liste hier noch ergänzt. In der Zwischenzeit wünsche ich dir aber erst einmal einen tollen Oslo Tripp. Genieß die Stadt und nasche mal eine Kanelbolle für mich mit. 

Gründerin Reiseblog PASSENGER X Nicole Bittger

Reisesüchtige Foodie & Coffee Nerd aus Berlin mit großer Fotoleidenschaft, einem Herz für Tiere und die Natur.

Mit Nicoles Neugierde auf die Welt und ihrem ersten Sabbatical erblickte auch PASSENGER X das Licht der Welt. Ein halbes Jahr Abenteuer in China, Japan und Europa führten dazu, dass dieser Blog mit Leben gefüllt wurde. Um ein Jahr später fünf Monate lang solo durch das bunte Südamerika zu touren, kündigte Nicole schließlich ihren sicheren Konzernjob. Seitdem arbeitet sie selbstständig und ist Vollzeitbloggerin.

Ob sie jemals genug vom Reisen haben wird? We doubt it! 

Fun Fact: Nicoles Herzensland ist Grönland. Dort hat sie noch das wahre „Weit-Weg-Gefühl“.

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