Über den Wolken stehen und auf die Berggipfel schauen ist ein einmaliges Erlebnis, für das man im Herbst im Bregenzerwald keine weiten Strecken wandern muss. Eine kurze Genusswanderung in der Vorarlberger Region reicht schon und ich habe das Gefühl, die Welt würde mir zu Füßen liegen. Trotz der geringen Anstrengung wird sich anschließend selbstverständlich belohnt, denn auch kulinarisch kann der Bregenzerwald richtig viel. Das Nachmittagsprogramm bietet mit Architektur-Spaziergängen und Museen des wälderischen Kunsthandwerks Abwechslung. Dieses Gelingrezept für einen wundervollen Herbsturlaub runden eine gemütliche Unterkunft sowie köstliche Restaurants für den Abend noch ab.
Übertragen auf die Essensanalogie könnte man einen Herbsturlaub im Bregenzerwald auch als Comfort-Food bezeichnen. Etwas, das das Herz erwärmt, Wohlfühlen verursacht und wovon man einfach nie genug haben kann.
Na, Appetit bekommen? Dann versorgen dich meine Tipps für den Bregenzerwald in Vorarlberg mit herbstlichen Ideen für einen gelungenen Kurzurlaub.

Hyggeliger Hoteltipp im Bregenzerwald Vorarlberg
Wer wie ich gern wandert, gut isst und zwischendurch eine humane Menge Kulturprogramm plant, der findet in Mellau eine gute Base für den Herbsturlaub im Bregenzerwald. Busse bringen dich in wenigen Minuten zu den Bergbahnen in den umliegenden Orten und Mellau selbst hat neben einigen kulinarischen Schmankerln und spannender Architekturgeschichte auch Unterkünfte zum Wohlfühlen zu bieten, so auch das Hotel Bären
Das Bregenzerwälder Superfrühstück
Direkt am Platz in Mellau lädt das Hotel Bären mit seinem Café zum Reinkommen und Verweilen ein. Wo tagsüber Passanten ihren Cappuccino schlürfen, erwartet dich als Hotelgast morgens ein Frühstücksbuffet, das mich selbst als Foodie mit viel Reiseerfahrung komplett überrascht hat. Eine so feine Auswahl an vorrangig vegetarischen Gerichten habe ich nur sehr selten erlebt.
Ich werde direkt an mein Berliner Lieblingshotel erinnert: das Michelberger*, in dem das Farm-To-Table-Konzept gelebt wird und ich auch als Berlinerin gern zum Brunchen vorbeikomme.
Neben den ausgefallenen Frühstücksgerichten wie Brokkoli-Cranberry-Salat, Radieschen-Apfel-Salat oder auch den köstlichen Mohnzupferln mit Vanillesauce erinnert auch die holzbetonte Inneneinrichtung an meine Berliner Lieblingsadresse.
Regionales Interior und entspannte Angebote
Wobei das weniger berlinerisch als vielmehr bregenzerwälderisch ist. Denn Holz ist im Bregenzerwald ein identitätsstiftendes Kernelement und wird in minimalistischer, stilsicherer Weise verwendet. Scandi-Vibes? Ja, fast. Gemütlich, aber auch schick, elegant und zeitlos.
Ehrensache, dass auch das Hotel Bären auf Holz setzt: vom puristischen Bettgestell über Böden bis zu den zeitlosen Sitzmöbeln.
Der regionale Qualitätsanspruch zieht sich bis ins letzte Detail. So sind selbst die Leih-Taschen für den Spa-Bereich von einer regionalen Marke handgemacht. Die Sauna steht übrigens allen Gästen im Rahmen ihrer Zimmerbuchung kostenlos zur Verfügung.
Im hauseigenen Studio werden außerdem Yogakurse (Teilnahme gegen Gebühr) angeboten. Klingt nach einem Hotel, das man eigentlich gar nicht mehr verlassen will, oder? Ja, genau so hat es sich für mich angefühlt.
Beim Abreisen hat alles in mir gerufen: “Ich will wiederkommen!”
Über den Wolken wandern – der Panoramarundweg Baumgarten bei Bezau
Der Herbst bringt ein Phänomen hervor, das symbolisch wunderbar zeigt, wie die Wertung immer eine Frage des Blickwinkels ist. Denn im Tal hängen die Wolken im Oktober mitunter tief. Das sorgt für eine etwas gedämpfte Stimmung, die Farben strahlen nicht so sehr, alles gibt einem das Gefühl, dass es Zeit ist, es sich gemütlich zu machen. Ein warmer Tee, eine Sauna – ja, das passt.
Doch fährt man mit der Seilbahn hinauf, kann die Welt ganz anders aussehen.
Genau so ist es mir ergangen, als ich mich morgens vom Hotel Bären in Mellau auf den Weg zur Seilbahn Bezau gemacht habe. An der Talstation befürchte ich noch, die Wanderung würde angesichts der dichten Wolken eher Pflichtprogramm als Highlight werden.
Mit der Gondel über die Wolken
Erst schiebt sich die Gondel Richtung Wolkendecke, dann wird alles weiß um mich herum, gar nichts mehr zu sehen. Plötzlich werden die Wolken wieder dünner und die Sonne begrüßt mich. Ich bin im wahrsten Sinne “über den Wolken” angekommen und hier oben sieht die Welt komplett anders aus. Surreal, als wäre ich plötzlich im Glücksbärchi-Land angekommen.
Prachtvolle Herbstfarben, Berggipfel, die sich durch die Wattewolken hindurchschieben und Sonnenstrahlen im Gesicht. Wow, was für ein Geschenk! So sehr kann einen der Herbst im Bregenzerwald also überraschen.
Der Panoramarundweg Baumgarten beginnt direkt an der Bergstation und bietet ein unfassbares Verhältnis von Aufwand zur Aussicht. Denn auf gerade mal knapp 4 Kilometern und nur 170 Höhenmetern bekommt man einen fantastischen Rundumblick. Dieser beginnt direkt nach dem Aussteigen aus der Gondel.
Gigantische Aussichten
An klaren Tagen soll die Sicht bis zum Bodensee gehen, heute trennen die Wolken die Täler von der Bergwelt, der Bodensee wird sich nicht zeigen, dafür aber eine unwirkliche Kulisse. Vielleicht sind es ein paar hundert Meter Wanderweg, die ich bisher zurückgelegt habe und schon lädt eine Bank zum Verweilen und Genießen ein.
Weiter geht’s Richtung Niedere Höhe, von wo aus man den zweiten Teil des Weges schon erahnen kann.
Eine Schlaufe führt zur anderen Bergseite Richtung Vordere Niederealpe und offenbart die Gipfel, die mir zuvor noch verborgen blieben, auch diese baden im Wolkenmeer. Links von mir tut sich eine kleine moosige, fast moorige Landschaft mit Feuchtwiesen auf, die sich ebenso ins Herbstgewand geworfen hat.
Mit einem breiten Grinsen bestückt laufe ich weiter und passiere eine kleine Kapelle, natürlich aus Holz, ganz wälderisch.
Einkehren im modernen Bergrestaurant
Als wäre die Tour an sich nicht schon Grund zum Frohsinn genug, bietet das Panoramarestaurant Baumgarten an der Bergstation heute neben dem tollen Ausblick auch noch Pflaumenkuchen an – Jackpot!
Diese Tour gehört für mich zum absoluten Pflichtprogramm für einen Besuch im Bregenzerwald im Herbst, denn einfacher kann man gar nicht zu einer derart schönen Aussicht kommen.
Sehenswürdigkeiten im Bregenzerwald
Eine Besonderheit, die dir sicher schnell auffallen wird, wenn du Urlaub im Bregenzerwald machst, sind die wunderschönen Holzhäuser, die meistens mit so vielen sauber angeordneten kleinen Holzschindeln verkleidet sind, dass die Fassaden fast wie hölzerne Fischhaut wirken. Das ist nur eines von vielen typischen Merkmalen für die regionale Baukunst. Neben spannenden architektonischen Entdeckungen gibt es auch handwerkliche Alleinstellungsmerkmale des Bregenzerwaldes, für die sich ein Museumsbesuch lohnt.
Juppenwerkstatt Riefensberg
Wie viele Arbeitsschritte braucht es wohl, bis aus einem Stück Leinen eine glänzende Frauentracht wird?
Zugegeben, diese Frage hatte ich mir vor meiner Reise in den Bregenzerwald noch nie gestellt, doch heute lässt sie mich nur noch staunen. Deshalb möchte ich dir einen Besuch der Juppenwerkstatt Riefensberg unbedingt ans Herz legen, auch wenn weder Sticken noch Nähen zu deinen Interessen gehören.
Die Juppe – eine edle Tracht
In der Werkstatt im nördlichen Bregenzerwald lernst du nicht nur alles über die Bedeutung und Entstehung der Juppe, des traditionellen Frauengewandes des Bregenzerwaldes, sondern kannst dir auch noch anschauen, wie aufwändig ihre Herstellung ist.
Eine Juppe besteht aus mehreren Teilen. Besonders aufwändig in der Fertigung sind der tiefschwarze Rock aus gefaltetem Glanzleinen und die von Hand mit Goldfäden bestickten Einstecktücher.
Fertigung der Juppe
Insgesamt braucht es für eine Juppe rund ein Jahr, von Bestellung bis Fertigstellung. Der schwarze Leinenstoff muss für seinen typischen Juppen-Look zunächst in einem Leder-Soda-Sud gekocht und anschließend auf Wiesen getrocknet werden. Das Trocknen zeigt gut, wie aufwändig das Unterfangen ist, denn was so einfach klingt, ist stark wetterabhängig. Nicht nur muss es schönes Wetter sein, so dass der Stoff auch tatsächlich trocknen kann. Auch müssen die Wiesen bereits das erste Mal gemäht worden sein, so dass der Pollenflug möglichst gering ist und nichts die Stoffe verunreinigt.
Anschließend werden das Kochen im Sud (Verleimen) und das Trocknen wiederholt. Jetzt erst wird dem eigentlich so dumpf aussehenden Stoff der charakteristische Glanz verliehen. Und auch hier kommt es auf Präzision an. Es braucht genau die richtige Menge an Feuchtigkeit im Stoff und jede Menge Druck, jedoch auch genug Vorsicht, um dem Stoff nicht zu schaden. Vielleicht ahnst du es schon, der Stoff ist immer noch nicht fertig, denn ihm fehlen noch die berühmten Falten. Außerdem haben wir bisher nur über den Leinenstoff gesprochen, nicht jedoch über die aufwändigen Bestickungen der Einstecktücher. Aber diese Details solltest du dir wirklich unbedingt selbst vor Ort anschauen.
Dann wirst du sicher verstehen, warum eine handgemachte traditionelle Juppe zwischen 3.000 und 10.000 Euro kostet und warum die Herstellung und das Tragen von Juppen als Kulturerbe gelten.
Bezau Museum
Das Vorwissen vom Besuch der Juppenwerkstatt Riefensberg gibt einem die Möglichkeit, im Bezau Museum noch tiefer in die geschichtliche Prägung der Region abzutauchen. Auch hier kannst du noch einmal einige aufwändig gearbeitete Trachten sehen. Doch sie bilden nur einen Teil der Ausstellung.
Vielmehr ist das Gebäude selbst schon einen Besuch wert, denn neben dem neuen Anbau ist das Museum in einem historischen Wohnhaus untergebracht. In diesen Räumen kannst du das Leben im Bregenzerwald der letzten Jahrhunderte nachempfinden. Beim Betreten der historischen Küche knarzen die großen, alten Originaldielen unter meinen Füßen. In der Stube entdecke ich clevere Lösungen für ausreichend Licht beim Sticken und kann mir bildlich vorstellen, wie die gesamte Familie in der Nähe des warmen Kachelofens zusammenkam. Besonders anschaulich wird all dies dank der Erzählungen der Museumsführerin.
Inhaltlich geht es historisch im oberen Stockwerk weiter, doch optisch mache ich in wenigen Schritten eine Reise in die heutige Zeit. Zeitgenössische wälderische Architektur übernimmt nun die Gestaltung und bietet Raum für die Geschichte der Barockbaumeister. Sie bildeten den Start der Bregenzerwälder Baukunst und sorgten für Bekanntheit über die Landesgrenzen hinaus.
Und damit endet der Museumsbesuch noch nicht. Temporäre Ausstellungen, wie dokumentarische Fotosammlungen über die Region, ergänzen den Eindruck zum Bregenzerwald.
Umgang Mellau
Unter dem Begriff “Umgang Bregenzerwald” wurden 12 Wege entworfen, die dich durch die Orte des Bregenzerwaldes führen und dir dabei die einmalige lokale Architektur – historisch und modern – näherbringen. Du kannst diese Runden spontan und allein unternehmen. Digitale Karten und Beschreibungen, aber auch Faltprospekte geben Orientierung und Infos.
Ich habe mir, passend zu meiner Base in Mellau, den Umgang Mellau vorgenommen, einen rund 3,2 Kilometer langen Dorfrundgang, den ich direkt an meinem Hotel starten kann.
Auf diesem Weg erfahre ich, was ein sogenannter “Schopf” ist. Du kannst ihn dir wie einen Balkon mit nach oben einklappbaren Fenstern vorstellen, aber eben aus Holz. Auch wie praktisch der Strickbau ist, der ohne Schrauben und Nägel auskommt, wird anschaulich. Und selbst ohne all dieses Hintergrundwissen würde der Umgang verzücken, weil die Häuser ein so hyggeliges Gefühl vermitteln und man einen guten Eindruck vom Ort bekommt.
In Mellau bedeutet das vor allem Idylle. Weit hinten entdecke ich eine Katze in einer Wiese, während ich an einem Brunnen vorbeilaufe, an dem Kinder gerade spielen. Weiter oben steht jemand mit seinem Kaffee auf dem Balkon und genießt die herbstliche Aussicht.
Neben traditionellen Wohnhäusern gehören auch zeitgenössische Bauten zum Rundgang. Wie die neue Feuerwehrstation, die von zwei Ebenen zugänglich ist. Die Berge des Bregenzerwaldes bleiben dabei immer Teil der Kulisse, besonders die markante Kanisfluh.
Meine Tour endet am Wirtshaus Nazes Hus, dem einzig denkmalgeschützten Haus in Mellau. Praktisch, denn der Hunger meldet sich und es wird Zeit zum Einkehren.
Meine Restauranttipps in Mellau und Egg
Der Bregenzerwald hat Geschmack, nicht nur hinsichtlich der Architektur, sondern auch im eigentlichen Sinne. Von traditioneller Küche bis zu modernen Adressen ist alles dabei. Bei meiner Herbstreise habe ich drei Restaurants für mich entdeckt, die ich dir unbedingt empfehlen möchte.
Nazes Hus – Traditionelle Wirtshausküche in Mellau
Eben noch habe ich das Nazes Hus von außen betrachtet und mich an der traditionellen Bauweise erfreut, jetzt will ich mich an der Küche des Wirtshauses erfreuen. Immerhin wird es jetzt im Herbst auch schon früh dunkel und ein zarter Regen kündigt sich an.
Doch ganz so schnell komme ich nicht in die warme Stube, habe ich eben doch verdächtige Geräusche wahrgenommen. Mein Gehör täuscht nicht, auf der Rückseite entdecke ich einige Ziegen, die eben gerufen haben.
Ich biete meine Hand zum Kraulen, sie nehmen an. Der Service wird nun auch neidisch von der Hofkatze eingefordert.
Okay, kraulen wir halt synchron, wozu hat man denn zwei Hände?
Nach dieser innigen Begrüßung ist das Verabschieden nicht so leicht, doch die Vorfreude auf die Käsknöpfle hilft dann doch, die wenigen Schritte bis zur Stube anzugehen.
Drinnen werde ich direkt von einer wohligen Wärme umarmt. Ich nehme Platz und es dauert auch gar nicht lang, da steht meine Leibspeise vor mir. Während ich glücklich eine Gabel nach der anderen nehme, wird am Nebentisch laut gelacht. Warm, lecker, gut gelaunt – Wirtshausstimmung on point.
Übrigens: Seinen Namen hat das Wirtshaus Nazes Hus von seinem früheren Besitzer. Dieser hieß Ignaz, wurde im Dialekt abgekürzt, aber Naze genannt.
Sarah kocht – moderne Küche in Egg
Architektonisch nicht weniger spannend, kulinarisch jedoch eine andere Welt ist das Restaurant Sarah kocht in Egg. Untergebracht im neuen “Posthus” hat es sein Zuhause in einem der auffälligsten Gebäude von Egg gefunden.
Das hohe Haus mit Schindelfassade steht mitten im Ort und ist ein richtiger Hingucker. Sofort fällt der Blick auch auf die einladende Terrasse von Sarah kocht. Ich nähere mich dem Restaurant und suche mir drinnen einen Platz.
Beim Betreten weiß ich gleich: Hier fühle ich mich wohl! Das ist genau mein Ding. Geräumig und hell, auf gemütliche Art modern. Betonwände werden geschickt mit Holzböden, Fliesen und dekorativen Lampen kombiniert. Die Augen wandern umher und haben einiges zu entdecken.
Nicht zuletzt auch die Speisekarte. Die Küche verbindet regionale Produkte mit Einflüssen aus anderen Ländern. “Urban regionales Crossover” nennt es Sarah selbst, dieser Mix hat ihr direkt eine Haube von Gault&Millau beschert.
Alles klingt spannend, da fällt das Entscheiden schwer. Bei mir wird es eine strategische Wahl, wie so oft. Die Vorspeisen überspringe ich direkt, denn ich hatte schon einen Blick auf die Kuchenauslage geworfen und weiß daher: Es wird auf jeden Fall ein Dessert geben.
Zum Hauptgang wird mir ein Lachsfilet serviert, das alle Hoffnungen erfüllt. Dazu ein Glas der hausgemachten Granatapfel-Limonade – herrlich.
Auch wenn der Name der Inhaberin titelgebend ist, ist die Kulinarik eine Familiensache. Sarahs Vater backt das Brot, ihre Mutter unterstützt bei Dekoration und anderen Aufgaben, der Cousin arbeitet mit ihr in der Küche. Vielleicht ist es genau dieses unsichtbare Netz aus Vertrautheit, das einem das Gefühl gibt, bei Freunden zu Gast zu sein.
Restaurant Sonne – moderne Küche in Mellau
Mein zweiter Abend in Mellau führt mich ins Restaurant des Hotels Sonne in Mellau. Vom Hotel Bären sind es nur einige wenige Schritte und schon stehe ich in der imposanten Lobby.
Gleich dahinter fällt der Blick in das offen gestaltete Restaurant. Holz, indirektes Licht und Filzelemente in Bergform prägen die Räumlichkeit. Letztere sind auch akustisch eine gute Idee.
Gespeist wird auf gehobenem Niveau, auf Basis regionaler Produkte. Als externer Gast wähle ich aus dem À-la-Carte-Menü, die Hotelgäste verwöhnen sich mit einem 5-Gänge-Menü.
Auf meinem Teller landen Steinpilzrösti mit Roter Bete, Wildkräutersalat und Brokkoli. Knackig gegart und mit geschmacksintensiver Sauce kombiniert. Doch mein Highlight ist das Dessert: cremiger Sig-Cheesecake mit Kirschen und Schokoladeneis. Davon hätte ich direkt noch ein zweites Stück Naschen können, so gut!
Häufige Fragen & Tipps zum Bregenzerwald
Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal
Die Gäste-Card erhältst du bei mindestens drei Übernachtungen im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. Oktober. Sie umfasst unter anderem die kostenlose Nutzung der teilnehmenden Bergbahnen sowie der öffentlichen Busse und Züge im gesamten Vorarlberger Verbundraum. Das ist nicht nur praktisch, sondern unterstützt auch den nachhaltigen Reisegedanken. Im Museum Bezau und in der Juppenwerkstatt Riefensberg erhältst du mit der Gäste-Card 10 % Rabatt auf den Eintrittspreis. Für uns Coffeenerds: In der TREVO Coffee Roastery Bezau bekommst du einen Single-Espresso gratis. Weitere Rabatte kannst du auf der Seite der Gästecard nachlesen.
Der Bregenzerwald ist eine Region im österreichischen Bundesland Vorarlberg, südöstlich des Bodensees. Zu seinen 23 Orten zählen unter anderem Mellau, Bezau, Egg und Riefensberg. Die Stadt Bregenz liegt am Bodensee und gehört zur benachbarten Region Bodensee-Vorarlberg.
Ja. Mit der Bahn reist du beispielsweise bis Dornbirn oder Bregenz und von dort mit dem Bus weiter. Mellau eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Bezau und Egg. Für längere Wege, etwa nach Riefensberg, und für Abendfahrten solltest du die Verbindungen vorab prüfen.
Die rund 3,7 Kilometer lange Runde ist wirklich leicht, zumal dir die Seilbahn den langen Aufstieg aus dem Tal erspart. Die Runde ist ideal für Wanderneulinge und auch Familien.
Oh ja! Im Oktober färben sich die Laubbäume und auch wenn im Tal die Wolken schon tief hängen mögen, kann es auf dem Berg noch richtig schön sonnig sein. Eine Regenjacke und Schuhe mit gutem Profil gehören dennoch auf jeden Fall in den Koffer. Praktisch: Die Gästekarte gilt bis Ende Oktober, mit dieser kannst du auch Bergbahnen kostenlos nutzen.
Weitere Tipps in Vorarlberg
Noch mehr eigene Erfahrungen findest du in meinem Sommerartikel zum Bregenzerwald. Für eine längere Reise kannst du den Aufenthalt mit meinen Tipps für Bodensee-Vorarlberg oder einem Herbsturlaub im Montafon verbinden.

GRÜNDERIN
Nicole Bittger
Reisesüchtige Foodie & Coffee Nerd aus Berlin mit großer Fotoleidenschaft, einem Herz für Tiere und die Natur.
Mit Nicoles Neugierde auf die Welt und ihrem ersten Sabbatical erblickte auch PASSENGER X das Licht der Welt. Ein halbes Jahr Abenteuer in China, Japan und Europa führten dazu, dass dieser Blog mit Leben gefüllt wurde. Um ein Jahr später fünf Monate lang solo durch das bunte Südamerika zu touren, kündigte Nicole schließlich ihren sicheren Konzernjob. Seitdem arbeitet sie selbstständig und ist Vollzeitbloggerin.
Ob sie jemals genug vom Reisen haben wird? We doubt it!
Fun Fact: Nicoles Herzensland ist Grönland. Dort hat sie noch das wahre „Weit-Weg-Gefühl“.








