Reisen

11 Klamotten, auf die ich auf Reisen nicht mehr verzichten möchte

Wenn ich mit einer Sache in den letzten Jahren Erfahrung gesammelt habe, dann wohl mit dem Packen. Ob ein einwöchiger Trip nach Marrakech, ein Roadtrip durch Europa, eine fünfmonatige Reise durch Südamerika oder ein Wochendendtrip in den Harz. Von Städtetrips, Wanderurlauben über Langzeitreisen – immer wieder stand ich vor der Herausforderung das Richtige und nur das Richtige einzupacken. Denn viel mitnehmen, das war mein erstes Learning, nachdem ich meinen viel zu vollen Backpack durch Japan geschleppt habe, ist keine Lösung.

Und so habe ich mich wirklich bei jedem mal Packen zu jedem einzelnem Teil wieder gefragt „brauchst du das wirklich?“. Nur, zu wenig oder gar das Falsche will man ja auch nicht mitnehmen. Vielleicht klingt das alles banal, aber ganz ehrlich, richtig Packen kann zu einer Herausforderung werden.

Die perfekte Packliste – wie ich dazu kam

Ich habe mir also eine Packliste geschrieben, die ist recht umfangreich und beinhaltet auch ein paar Accessoires. Bei jedem Trip überlege ich mir vorher genau, was ich davon nun brauche. Abhängig von Reisedauer, Destination, Anlass und Jahreszeit, passe ich die Liste an. Und dann bin ich knallhart und streiche, alles was nicht unbedingt nötig ist.

Das kann ich so machen, weil sich einige Teile im Laufe der Zeit dermaßen bewiesen haben, dass ich weiß, dass ich mit ihnen nichts falsch mache. Schuhe, von denen ich keine Blasen bekommen, Klamotten, die nicht rutschen und für viele Gelegenheiten passen. Das sind meine Alleskönner und die möchte ich dir heute vorstellen. Denn vielleicht sind ja einige davon auch was für dich und vielleicht kannst du so deine Packliste auch etwas kürzen, weil du nur noch ein perfektes statt drei guten Teilen brauchst.

Hosen zum Reisen– das leidige Thema

Eine Hose zu finden, die richtig gut sitzt ist ja, zumindest für die weiblliche Welt, oft schon eine wahre Herausforderung. Hast du eine gefunden, gehört die auch auf jeden Fall ins Gepäck. Reist du nur über ein verlängertes Wochenende, dann tut es auch eine einzige Jeans. Ich nehme da gern eine schwarze Skinny Jeans, die etwas höher sitzt. Die rutscht auch nicht, wenn ich gerade meinen Backpack trage und passt farblich zu allem. Ganz pragmatisch.

Ist es sehr warm, kommt noch eine kurze Hose dazu. Und auch da habe ich lange gebraucht eine zu finden, die auch nach stundenlangen tragen noch vernünftig sitzt. Mache hier keine Kompromisse. Fast perfekt ist nicht gut genug, denn alles was nicht richtig sitzt, wird dich auf Reisen schnell nerven.

Geht es auch noch Wandern oder handelt es sich um einen Road Trip, bei dem ich viel im Auto sitzen werde, ist eine Leggins ein absolutes Muss.

Shirts, Pullover und Jacken auf Reisen – weniger ist mehr

Eines vorneweg, alles was ich einpacke, muss zueinander passen. Richtig, alles. Das heißt, ich packe keine Outfits mehr ein. Dieses T-Shirt, mit dieser Hose und der Jacke und so weiter. Das gibt es bei mir nicht mehr. Wenn alle Teile miteinander kombinierbar sein sollen, braucht es etwas mehr Zeit beim Packen, dafür spart es später viel Zeit auf Reisen. Außerdem lautet das Zauberwort: Zwiebelprinzip. Mutti wusste schon, wie sinnvoll das ist und nun schwöre ich auch drauf. Ein Träger-Top mit einem T-Shirt kombiniert, darüber einen Zip Pullover und noch eine leichte Jacke – das ist viel besser als ein dicker schwerer Pulli und du bist damit für alle Wetterlagen, nicht nur für die kalten gerüstet. Soviel zu dem „Wie“, aber was nehme ich nun an Oberteilen mit?

Ein paar schlichte T-Shirts sind immer eine gute Basis. Für Reisen bis zu einer Woche, reichen mir da drei T-Shirts und ein Top oder vier T-Shirts. Mindestens eins davon ist schwarz, eins gern mal blau-weiß gestreift und dann noch ein bis zwei einfarbige in beispielsweise Rosa, dunkelgrün oder blau.

Ein Zip Pullover in einer Allrounder Farbe ist ein echtes Schlüsselteil im Gepäck. Der dient sowohl als Pulli unter der Jacke, als auch als leichte Jacke. Und ist mit Zip viel praktischer als ein normaler Pulli. Denn bist du beispielsweise gerade wandern und nun kommt die Sonne raus, es wird also etwas wärmer, musst du nicht direkt den Rucksack absetzen und dich aus dem Pulli rausquälen, meist reicht es ja schon, mal den Reißverschluss aufzumachen.

Wenn es um Jacken geht, habe ich einen Geheimtipp. Denn so pragmatisch ich auch packe, auch ich möchte auf Reisen die Möglichkeit haben, mal etwas schicker oder zumindest weniger nach Backpacker auszusehen. Dazu packe ich mir aber nicht etwa Sommerkleider oder besonders ausgefallene Stücke ein, die würden mir alle zu viel Platz wegnehmen und viel zu selten zum Einsatz kommen. Nein, ich schwöre auf dünne Bomber-Jacken mit hübschen Prints, am liebsten von Esprit**(Werbung). Am besten aus einem seidenähnlichen dünnen Stoff, dann sind sie super leicht und lassen sich ganz klein zusammenfalten. Sie dienen mir als leichte Jacke an warmen Sommerabenden, für Restaurantbesuche, etwas schickere Anlässe oder Stadtbummel. Mein absolutes Lieblingsteil sehrt ihr auf dem Bild, welches in Marrakesch entstanden ist. Die Jacke hatte ich auf meinen Europa Städte Reisen und auch auf meiner mehrmonatigen Südamerika Tour dabei. Bequem, leicht und wertet jedes Outfit direkt auf.  Um ein bisschen Abwechslung zu ermöglichen, hängen inzwischen drei Stück mit verschiedenen Prints in meinem Schrank. Allesamt, weil sie sich für mich bewährt haben, von Esprit.

Die perfekten Klamotten zum Reisen - PASSENGER X verrät, was sich für sie bewährt hat

Wirklich warm hält so eine dünne Bomber-Jacke natürlich nicht, weshalb ich auch immer noch meine ultraleichte Hoody Jacke* einpacke. Die ist wasserabweisend, lässt sich auf ein minimales Packmaß zusammenknautschen und trägt sich richtig bequem. Also ein Teil, auf das richtig Verlass ist.

Unterwäsche für’s Reisen– alles nur nicht Spitze

Was das Thema untendrunter angeht, bin ich auf Reisen super pragmatisch unterwegs. Sexy Spitze bleibt daheim. Denn die taugt überhaupt nichts, wenn es heißt lange zu laufen. Außerdem lasse ich meine Wäsche unterwegs in örtlichen Wäscherein waschen und da sind schon so einige Teile anders wieder zurückgegeben worden, als ich sie abgegeben hatte. Ein Grund mehr, pragmatisch an die Sache ranzugehen. Die Auswahlkriterien für meine Reise Unterwäsche lauten: dunkle Farben, bequem, guter Sitz. So einfach ist das.

Die perfekten Reise Schuhe – alles nur keine Highheels

Wer im Urlaub gern Partymachen will und zum Tanzbeinschwingen Absätze bevorzugt, wird auf jeden Fall ein Paar mehr einpacken, als ich. Denn hohe Schuhe sind aus meinem Reisegepäck verbannt. Ist es mal nur ein kurzer Städtetrip ist das Maximum ein paar Boots mit leichten Blockabsatz. Aber eigentlich reise ich meist nur mit zwei Paar Schuhen. Meinen über alles geliebten Nike Roshe One* und einem Paar Birkenstock aus Plastik*. Die Nikes sind einfach unfassbar leicht und bequem. Für mich der beste Schuh, wenn man viel laufen will. Noch nie habe ich mit denen schmerzende Füße oder gar eine Blase gehabt. Die Birkenstocks sind meine Flip Flops für unterwegs und deshalb in der Plastikvariante, damit ich sie auch zum Duschen im Hostel nutzen kann.

Sollte die Reise auch ein paar Wanderungen beinhalten, habe ich noch ein gut eingelaufenes Paar Wanderschuhe, die nicht fehlen dürfen.

Die perfekten Klamotten zum Reisen - PASSENGER X verrät, was sich für sie bewährt hat

Klar kommen noch ein paar Socken ins Gepäck, wenn es Winter ist auch eine Mütze und ein Schal, aber soweit ist das meine geprüfte Basis Packliste. Alles Teile, auf die ich nicht verzichten kann und mit denen ich so ziemlich jeden Urlaub, ganz egal welche Dauer oder Region, gut gemeistert bekommen. Für mehr als maximal 10 Tage packe ich nicht einmal, wenn es um eine mehrmonatige Reise geht. Denn schlussendlich kann man auch unterwegs regelmäßig Wäsche waschen und erspart sich so das ganze Geschleppe.

Achtung: Mache nicht den gleichen Fehler

Übrigens, ein Fehler, den ich gemacht habe, nachdem ich für Japan zu viel dabei hatte und dann ganz schlau packen wollte: ich hatte hauptsächlich schwarze Kleidung eingepackt. So dachte ich, alles mit allem kombiniere zu können und es besonders unkompliziert zu machen. Blöd nur, wenn man dann früh morgens, während noch alle anderen schlafen, das Hostel verlassen muss und im Halbdunkel nicht erkennt, was in diesem Rucksack nun T-Shirt, Unterwäsche, Pulli oder Hose ist, weil einfach alles schwarz ist. Alles in schwarz ist also auch keine Lösung.

 

Wie sieht deine Packliste aus? Gibt es Teile, die sich für dich so sehr bewiesen haben, dass du sie wirklich immer dabeihast? Oder gibt es etwas, was sich als vollkommen überflüssig herausgestellt hat?

** Esprit hat diesen Artikel gesponsort. Meine Meinung den Bomber-Jacken ist davon aber unbeeinträchtigt. Sie hängen tatsächlich in meinem Schrank und kommen (siehe Beweisfoto aus Marrakesch) auch tatsächlich mit auf Reisen. Ich empfehle ob mit oder ohne Sponsoring nichts, wovon ich nicht absolut überzeugt bin.

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