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14 Tipps für Singapur – so erlebst du die Stadt der Kontraste

Singapur, was für eine irre und kontrastreiche Metropole. Kulturen Mix, modernste Architektur, großartiges Essen – dank der Kooperation** mit den Berliner Flughäfen und der Airline Scoot, durfte ich das alles fünf volle Tage genießen. Am Ende habe ich ein Resümee gezogen und für euch meine absoluten Highlights runtergeschrieben, dabei sind 14 Tipps für Singapur zusammengekommen, die ich euch heute vorstellen möchte.


Günstige Flüge nach Singapur**:
Startet man in Berlin, so fliegt man auf direktem Wege 12 Stunden bis nach Singapur. Seit Juni 2018 bietet die Airline Scoot viermal die Woche günstige Flüge an. Rechtzeitig gebucht, fliegst du schon für rund 400 Euro hin und zurück. Zu meiner Erfahrung mit Scoot habe ich schon einen Artikel veröffentlicht. Lese dort nach, ob die Günstig-Airline etwas für dich ist.

Hotels in Singapur*:
Nach Singapur reisen jährlich ca. 15 Millionen Touristen und darauf ist die Stadt vorbereitet. Denn an Hotels mangelt es nicht. Ganz vorn steht wohl das Marina Bay Sands, welches für seinen unfassbaren Infinity Pool im 57. Stockwerk mit spektakulärem Blick über die Stadt bekannt ist.

Wer sich was ganz Besonderes gönnen möchte und bereit ist die großen Scheine auf den Tisch zu legen, bucht sich dort ein. Allen anderen bleiben ausreichend Alternativen. Auf Booking.com findest du 799 Hotels und Hostels und reichlich Wohnungen auf Airbnb.

Wir haben in zwei verschiedenen Hotels übernachtet. Erst im 3 Sterne Hotel Yan (85 Euro pro Nacht/Zimmer), gleich in der Nähe von Little India. Die Zimmer waren recht klein, aber modern und sehr sauber. Außerdem hat das Hotel eine gute Lage, eben direkt in der Nähe von Little India. Von hier aus konnten wir unsere Sightseeing Tage gut durchführen. Zum Ende unserer Zeit in Singapur haben wir uns noch zwei Nächte im 4 Sterne Hotel Indigo im Bezirk Katong (ab 139 pro Nacht/Zimmer) gegönnt. Das ist weiter weg von den Hauptsehenswürdigkeiten, hat dafür aber einen Dachterrassen-Pool mit tollem Blick über die Stadt, immerhin im 16. Stockwerk. Dort oben gibt es übrigens auch zweimal in der Woche Morgenyoga. Darüber hinaus sind die Zimmer super modern und schön eingerichtet. Wir hatten eins mit Badewanne und Dusche inkl. Ausblick aus dem 15. Stock – mega cool! Und das Bett – wirklich ein Traum. Ich hätte es am liebsten geheiratet, lach. So gemütlich. Als würde das noch nicht reichen ist ein ausgezeichnetes Frühstück inklusive und auch ein Fitnessraum steht zur Nutzung frei. Der Preis hat es also zwar in sich, ist aber für all diesen Komfort und die vielen durchdachten Details des 4 Sterne Hotels in Singapur vollkommen gerechtfertigt.

Währung & Preise:
In Singapur zahlt man mit Singapur Dollar, den aktuellen Kurs dazu erfährst du hier. Allgemein ist zu sagen, dass Singapur eine der teuersten Städte der Welt ist. So haben wir für einen Kaffee rund vier Euro und für ein Frühstücksgericht in einem netten Café rund acht bis fünfzehn Euro bezahlt. Eine einfache Fahrt mit der U-Bahn kostet dafür lediglich 94 Cent (Stand September 2018). Außerdem sind einige Unternehmungen auch kostenlos, wie beispielsweise der botanische Garten.

Reiseführer & Touren*:
Wer PASSENGER X häufiger liest, der weiß, ich schwöre auf die Marco Polo Reiseführer, weil ich sie gut aufgeteilt und so schön handlich finde. Auch für Singapur gibt es da eine tolle Ausgabe. Wer aber keine Lust hat, sich großartig vorzubereiten, der kann sich auch einfach in ein paar spannende Touren einbuchen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Rundgang durch das koloniale Viertel, durch das coole Viertel Kampong Glam oder aber eine Tour durch das Nachtleben von Singapur?

Free Wifi in Singapur:
Wer kostenloses und gutes Wlan braucht, der sucht in Singapur entweder einen Starbucks, McDonalds, eine UBahn Station oder einen der weiteren unzähligen öffentlichen Hotspots auf.

Richtig packen für Singapur:
Wir waren im September in der Stadt und hatten durchweg schwüle 30 Grad. Das kann eine Stadterkundung durchaus anstrengend gestalten. Umso wichtiger entsprechend vorbereitet zu sein. Luftige leichte Kleidung und Sonnencreme – das ist die halbe Miete. Außerdem solltest du Sonnenbrille und Hut oder Cappy nicht vergessen und immer ausreichend Wasser dabeihaben.


Singapur – die Stadt der friedlichen Kontraste

5.6 Millionen Einwohner, aus den verschiedensten Nationen leben hier friedlich neben- und miteinander. Inder, Malayen und Chinesen machen den größten Teil aus und sie prägen auch das Stadtbild. So gibt es sowohl ein China Town, als auch ein Little India sowie entsprechende Tempel. Wo hier noch Lampions in leuchtenden Farben hängen, sieht man ein paar Ecken weiter Statuen bunter Kühe auf Tempeldächern stehen. Der Beweis, dass Frieden selbst zwischen unterschiedlichsten Glaubens- und Lebensweisen möglich ist?

Lust auf eine Städtereise nach Singapur? PASSENGER X verrät dir 14 coole Singapur Tipps.

In Singapur funktioniert das vor allem, weil das Gesetz es regelt. Denn das ist hier besonders streng. Wer dagegen verstößt, hat mit hohen Strafen und saftigen Geldbußen zu rechnen. Und so leben nicht nur alle friedlich, auch ist die Stadt blitzeblank. Keine Schmierereien an den Wänden, kein Müll auf dem Boden, keine Zigarettenstummel und schon gar keine Kaugummis. Der Verkauf von Kaugummi ist mit extrem hohen Geldstrafen belegt, denn man will die Straßen sauber halten. Es gibt noch einige weitere Gesetzte, welche auf Sittenwidrigkeiten abzielen. Sicher ist davon vieles stark überzogen, doch eben auch wirksam. So ist Singapur eine unfassbar saubere, gepflegte Stadt. Ach ja, der Reichtum dürfte wohl auch sein übrigens tun. Reich, reicher, Singapur, könnte die Aufzählung passenderweise heißen. Oder reich, gigantisch, Singapur. So viele Edelkarossen und feine Restaurants kennt man in unseren Gefilden wohl nur aus Monaco.

Und noch ein Fun Fact: wir Deutschen haben ja einen sehr wertvollen Reisepass, da wir mit diesem in extrem viele Länder sogar Visa-frei einreisen können. Die Singapurer übertreffen uns in dieser Hinsicht jedoch noch, sie können ohne jegliche Vorbereitung in 159 Länder einreisen. Soviel mal einleitend zur Stadt und ihren Bewohnern, kommen wir jetzt zu Singapur Tipps.

14 Singapur Tipps für deinen Städtetrip

 

Singapur Tipp Nr. 1: Top Sightseeing

Der Top Sightseeing Spot Singapurs gehört natürlich auch in meiner Liste an Nummer eins: Die Gardens by the Bay und alles, was dazu gehört. Die Super Trees (leuchten von 19.30 – 20.30 Uhr inkl. Musikshow), der irre Cloud Forest, das naheliegende Riesenrad (Singapur Flyer) und auch das gegenüberliegende Wahrzeichen der Stadt: der Merlion.

All diese Highlights stehen in jedem Reiseführer und das zurecht. Also verpasse sie nicht. Plane am besten einen halben bis dreiviertel Tag für diese Attraktionen ein und kaufe dir die etwas günstigeren Kombitickets.

Website Gardens by the Bay & alle Attraktionen

Website Riesenrad: Singapur Flyer

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Singapur Tipp Nr. 2: Kulturenmix erleben

Wie weiter oben schon beschrieben, ist Singapur die Stadt der gemixten Nationen und Kulturen. So kannst du in dieser Metropole praktisch in viele verschiedene Länder mit einem Mal reisen. Besonders jene, welche gern aus verschiedensten Küchen essen, dürften sich freuen. Ob chinesische Nudelsuppe oder indisches Curry, in Singapur wird wirklich authentisch aufgetischt. Also plane Zeit für Little India und auch China Town ein. Bummel durch die Straßen, schaue dir die kleinen Shophäuser in Little India an, gehe unter den bunten Lampions in China Town hindurch und gönne dir was Leckeres.

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In Little India haben wir uns einfach in das erste Tandoori Restaurant gesetzt, was uns gut erschien. Mein Held hätte glücklicher nicht sein können, während ich mit der Schärfe durchaus zu kämpfen hatte.

In China Town sind wir dem Tipp eines Followers gefolgt und haben uns eine Noodle Soup bei The Noodle Man gegönnt. Dort werden die Nudeln frisch handgemacht. Das ist sowohl kulinarisch als auch optisch ein Highlight. Damit du dich nicht am Ende über deine Rechnung wunderst eine Info vorneweg: Für die Reinigungstücher und auch das Schälchen eingelegte Gurken, welche dir vermutlich eine Servicekraft gleich zu Beginn auf den Tisch stellen wird, zahlst du extra. (50 Cent pro Tuch und 2 Euro für die Gürkchen). Also entweder ist das ok für dich oder du lässt das direkt zurückgehen. Davon abgesehen sind die Preise ok. 6,8 Singapur Dollar zahlst du für eine Nudelportion. Wer großen Hunger hat, wird vermutlich zwei davon oder zusätzlich eine Vorspeise brauchen.

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Singapur Tipp Nr. 3: Hip, Hipper, Hipster Straße

Du hast Lust auf ein paar kleine schnuckelige Shops mit netten Klamotten, den typischen geflochtenen Bali Handtaschen und allerlei Schmuck sowie Dekokram? Gleich in der Nähe sollen aber auch Bars und Restaurants sein? Und am besten noch welche von den kleinen bunten Shophäusern? Dann musst du wohl in die Haj Lane, die Hipster Straße. Denn hier werden all diese Wünsche mit einem Mal erfüllt.

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Singapur Tipp Nr. 4: Tropisches Grün

Singapur ist heiß und schwül. Als wir im September da waren, hatten wir durchweg 30 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von rund 75%. Da kommt Mensch gut ins Schwitzen, dafür fühlen sich manche Pflanzen so richtig wohl. Entsprechend prachtvoll sieht der botanische Garten von Singapur aus. Der ist übrigens sogar UNESCO Weltkulturerbe und trotzdem kostenlos. Willst du ihn dir in Ruhe anschauen, so solltest du einen halben Tag einplanen. 74 Hektar erlaufen sich schließlich nicht ganz so schnell. Wandel zwischen Palmen und anderen tropischen Pflanzen, erfreue dich an bunten oder riesigen Blättern, schaue den Schildkröten und Echsen zu, wie sie im Wasser schwimmen oder entspanne im Heilenden Garten. Übrigens für Kinder gibt es auch einen extra Garten. Hunde sind auch erlaubt, aber nur angeleint.

Homepage vom Botanischen Garten
Eintritt: frei

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Singapur Tipp Nr. 5: Guter Kaffee

Ihr wisst ja, dass ich mich auf Reisen immer nach Specialty Coffee umschaue und so auch in Singapur. Und siehe da, ich bin fündig geworden. Richtig gut finde ich The Glashouse. Offen, hell in die Richtung skandinavisch, mit vielen Pflanzen, sehr gutem Kaffee und super lieben Angestellten. Darüber hinaus sind die Frühstücksbrote klasse. Wir waren an drei verschiedenen Tagen im Glashouse und dabei war es alles andere als bei uns um die Ecke, aber wir haben uns dort einfach rundum wohlgefühlt und so hat es sich sozusagen als unser Lieblingscafé in Singapur herausgestellt.

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Das Common Man Roasters ist sehr beliebt und vor allem am Wochenende recht voll. Der Kaffee ist aber super und darüber hinaus gibt es hier ein gutes Angebot zum Lunchen. Penny University ist ein im Industriecharme eingerichtetes Café, was ebenso wie das Glashouse den Kaffee von Papa Palheta verwendet. Im Homeground Café im Bezirk Katong nimmt man das Thema Kaffee besonders ernst und so wird hier auch selbst geröstet sowie verkostet. Beans & Brawns hatte leider zu, als wir hinwollten, das soll aber auch sehr gut sein.

Website The Glashouse
Website Papa Palheta
Website Homeground Coffee Roasters
Website Common Man Roasters
Website Penny University
Website Beans & Brawns

 

Singapur Tipp Nr. 6: Lecker frühstücken

“Typisch” frühstücken kann in Singapur vieles heißen. In den Garküchen bekommst du schon morgens um 5.30 Uhr Frühstück. Dann musst du dich entscheiden, ob du chinesisch oder doch lieber indisch essen möchtest. Ein Kaya Toast wäre etwas „Typisches“ für Singapur, unabhängig von China oder Indonesien. Das ist ein Toast mit Butter und Kaya. Letzteres ist eine Marmelade aus Kokosnussmilch, Ei, Zucker und Pandanblättern. Du bekommst es bei sämtlichen Toast Läden, die du häufig in Einkaufscentern und U-Bahn Stationen findest.

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Wer lieber modern oder auch gesund frühstückt, der kann in Dempsey Hill zum Feinkostgeschäft Jons the Grocery Store.

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Poched Egg bekommst du aber auch in der Nähe von Little India bei „Oberstraße“. Und wie oben schon angekündigt, macht The Glashouse tolle Brote mit Lachs, Avocado oder auch Ei. Außerdem haben sie großartige warme Schokobrötchen.

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Unglaublich lecker ist auch das Frühstück bei Papa Palheta. Egal, ob Müsli, Rührei Brot oder eines der vielen anderen Gerichte – alles ist frisch zubereitet und mit Liebe angerichtet.

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Websites:

 

Singapur Tipp Nr. 7: Fotoausstellungen

Du gehst gern mal in eine Ausstellung, hast aber keine Lust dich stundenlang in einem Museum in Singapur aufzuhalten? Dann geht dir doch eine der coolen Fotoausstellungen im Objectifs anschauen. Das ist sehr gut gemacht, aber auch überschaubar und dabei kostenlos – also perfekt für zwischendurch.

Website Objecifs

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Singapur Tipp Nr. 8: Henderson Wave Bridge

Wenn du Lust hast eine Weile durch einen tropischen Park zu spazieren und mit dem Ausblick Richtung Hafen belohnt zu werden, dann ist der Mount Farber Park und die Henderson Wave Bridge meine Singapur Empfehlung für dich. Hier erklimmst du viele Stufen inmitten dichten Baumbewuchses bevor du bei der geschwungenen Holzbrücke angelangt bist. Und zumindest laut den Schildern gibt es im Park wohl auch Affen. Wir haben keine gesehen, aber vielleicht lag das auch daran, dass es schon relativ spät am Abend war, als wir dort waren.

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Singapur Tipp Nr. 9: Buntes festhalten

Augen auf… die Stadt bietet viele Fotomotive… vor allem für Architekturfans und jeden, der farbenfrohe Motive mag. Ob es die Spirale Staircases in Bugis oder aber das Ministerium für Information, Kommunikation und Kunst um die Ecke von China Town sind oder auch die vielen Shophäuser – Fotomotive bietet dir die Stadt reichlich. Es lohnt sich also deine Fotoausrüstung mitzunehmen und etwas Extrazeit einzuplanen.

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Singapur Tipp Nr. 10: kostenlose Aussicht

Aussichtspunkte gibt es in Singapur reichlich und eines haben sie alle gemeinsam: der Eintritt hat es in sich. So verlangt man im Marina Bay Sands inzwischen 38 Dollar, wenn du die weltberühmte Aussicht aus der Skybar im 57.-ten Stock genießen möchtest. Das ist wirklich happig, selbst wenn in diesem Preis 1 Getränk inkludiert ist. Wir haben uns dagegen entschieden und mit dem deutlich flacheren aber auch deutlich ruhigeren Orchard Mall vorliebgenommen. Dieses hat auf seinem obersten Stockwerk eine Reihe von Restaurants sowie eine begrünte Dachterrasse. Du nimmst einfach den Fahrstuhl bis zum obersten Parkdeck und läufst noch eine Treppe vom Parkhaus aus zu Fuß hoch, schon bist du da. Der Blick ist zwar nicht so extrem spektakulär, wie von den offiziellen Aussichtspunkten, da du hier „nur“ auf dem 11 Level bist, aber für 0 Euro und ohne anzustehen, kann man das doch schon einmal machen.

 

Singapur Tipp Nr. 11: Der berühmteste Pool der Welt und seine Alternative

Das Marina Bay Sands und seine 38 Dollar Skybar habe ich eben schon erwähnt. Doch dieses Hotel ist eigentlich gar nicht für seine Skybar berühmt, sondern seinen Infinity Pool, welcher den Hotelgästen vorbehalten ist. Schwimmen mit dem unglaublichen Blick auf die gigantische Stadt – das macht der 146 Meter lange Pool im 57. Stockwerk möglich. Wer sich das gönnen möchte, der muss allerdings ausreichend Taschengeld einplanen. Denn eine Nacht im Marina Bay Sands kostet von 330 bis zu 730. Da wir zufällig während der Formel 1 in der Stadt waren und die Zimmer bei mind. 500 Euro pro Nacht lagen, habe ich mich nach kostengünstigeren Alternativen umgeschaut. Dabei bin ich auf das Indigo Hotel im Bezirk Katong gestoßen. Dieses hat wirklich super schöne Zimmer, ein unglaublich gutes Frühstück und einen Dachterrassenpool im 16. Stock. Zimmer gibt es „schon“ ab 130 Euro die Nacht, was direkt mal mehrere Hundert Euro weniger sind, als beim Marina Bay Sands. Für uns war das eine passende Alternative. Also schau dich ruhig um, du musst nicht immer das überteuerte Original nehmen, andere Hotels haben auch schöne Pools.

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Singapur Tipp Nr. 13: Sportlich unterwegs sein und am Strand campen

Stadtbesichtigung schön und gut, aber du willst dich auch körperlich betätigen, aktiv sein, Sport machen? Dann ab in den East Coast Park. Dieser Küstenpark mit Strand bietet dir genau, was du suchst.

Leihe dir ein Fahrrad aus und radel an der Küste entlang. Ofo ist eine von den Sharing Apps für Fahrräder in Singapur. Ein Monatspass für eine Gruppe von zwei Personen kostet ca. 12 Singapur Dollar. Dafür kannst du dann innerhalb des Monats so oft du willst für max. 120 Minuten biken. Das System ist super einfach und das Abo kannst du bei deiner Abreise ja einfach wieder kündigen. Einziger Nachteil: beide Nutzer müssen sich mit dem Handy registrieren und müssen der App zum Entriegeln der Fahrräder mobilen Datenzugriff ermöglichen, auch wenn der Gruppenpass nur über einen abgerechnet wird.

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Fahrradfahren reicht dir nicht? Wie wäre es dann mit Wakeboarden oder Kiten? Du bist hier schließlich direkt am Meer und Wind gibt es auch ausreichend – wenn du also Lust hast zu kiten, kein Problem. Soweit ich das gesehen habe, hatten hier aber alle ihre eigene Ausrüstung mit.

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Zur einen Seite das Meer, zur anderen die Hochhäuser Singapurs und du mitten drin auf deinem Wakeboard – wie cool ist das denn? Der Singapur Wake Park ist eine Art künstlich angelegter See, eigentlich eher eine fast geschlossene Meeresbucht. Hier wird das Salzwasser von den Wellen reingespült, du boardest also so gesehen im Meer. Eine Leihstation ermöglicht es dir auch loszulegen ohne deine eigene Ausrüstung dabei zu haben und auch eine Anfänger Station gibt es.

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Wenn du das ultimative East Coast Abenteuer willst, dann buchst du dich hier nicht in ein Hotel ein, sondern schlägst einfach dein Zelt auf. Das ist hier nicht nur erlaubt, man hat sogar extra Wiesen direkt am Meer dafür vorgesehen. Gut gepflegte öffentliche Waschräume und Grillplätze sorgen für einen guten Standard. Und wer kann schon behaupten in Singapur am Strand gecampt zu haben?

Website Wake Park
Infos zum Camping

 

Singapur Tipp Nr. 14: Mitbringsel shoppen

Shoppen kannst du in Singapur praktisch überall, Malls gibt es reichlich. Wenn du jedoch nach Souvenirs suchst, die nicht in den klassischen Touristenshops stehen, dann empfehle ich dir:

  • Kaya – Kokosmarmeladenaufstrich (gibt es in Supermärkten oder in Feinkostläden)
  • White Rabbit Bonbons – Diese nach Vanille schmeckenden Kaubonbons bekommst du in Supermärkten
  • Postkarten mit hübschen Drucken und nette Kleinigkeiten gibt es bei Naiise im 112 Katong Shot
  • Oder du machst einen Kochkurs und bringst dir lokale Rezepte mit nach Hause

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Mein Singapur Fazit:
Singapur ist eine spannende Metropole, gerade der friedliche Kulturenmix hat mich sehr fasziniert. Er ist überall in der Stadt zu spüren, von Architektur über Essen bis hin zu den Menschen, den Sprachen und ihren Traditionen. Zeitgleich ist die Stadt super modern und geordnet. Für mich ist Singapur auf jeden Fall eine Stadt, die man mal bereist und erlebt haben sollte. Drei gute Tage reichen, um das Wichtigste zu sehen und auszuprobieren, dann kann man sich die guten Flugverbindungen zunutze machen und noch ein weiteres asiatisches Ziel ansteuern. So habe ich es gemacht und bin im Anschluss noch mit Scoot nach Bali geflogen.

**Transparenz/ Werbung: Diese Reise fand in Kooperation mit der Airline Scoot und den Berliner Flughäfen statt. Sie haben mir sowohl die Flüge gestellt, als auch eine Verpflegungspauschale bereitgestellt. Alle Unternehmungen habe ich selbst recherchiert und kann euch so auch genau das weitergeben, was ich mir auch ohne Kooperation angeschaut und gut gefunden hätte. Was mich nicht überzeugt hat, hat es auch nicht in diese Singapur Tipps Liste geschafft.

Lust auf eine Städtereise nach Singapur? PASSENGER X verrät dir 14 coole Singapur Tipps.

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1 Kommentar

  1. Claudia

    28. September 2018 at 11:34

    Hi Nicole,
    da hast du ja echt ein paar alternative Tipps zusammengestellt. Wir waren mal vor ein paar Jahren in Singapur und irgendwie bin ich mit der Stadt nie richtig warm geworden. Zu viele Verbote (Kaugummi kauen? Wirklich?!), zu clean, zu künstlich hochgezogen. Da hat mir Bangkok viel besser gefallen, die Stadt hat wenigstens einen Herzschlag. Ok, das klingt jetzt sehr hart. Natürlich ist Singapur sehr sehenswert, man muss die Stadt ja nicht mögen. Mit deinen Supertipps könnte aber vielleicht doch noch der Funke überspringen.
    In diesem Sinne, herzliche Grüße
    Claudia

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