Asien

Wuzhen – 5 Gründe warum sich das Venedig Chinas lohnt

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Wuzhen – 5 Gründe warum sich das Venedig Chinas lohnt

Immer wenn ich von meiner China-Reiseplanung erzählte und die Stationen erwähnte, wusste jeder was mit Peking aber keiner etwas mit Wuzhen anzufangen. What the hell is Wuzhen? Also hier zunächst ein wenig touristische Aufklärung zu Wuzhen: Wuzhen, dass ist eine Kleinstadt mit 57.000 Einwohnern, ungefähr 1.300 km von Peking entfernt. Was es so besonders macht, ist der gleiche Grund, aus dem man in Europa einmal in Venedig gewesen sein sollte: zahlreiche Kanäle durchfließen diesen Ort und machen ihn zur Wasserstadt. Klingt ganz gut soweit. Lohnt sich die lange Anreise aber auch wirklich?  ...
Pech in China oder Nicole’s Odyssee

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Pech in China oder Nicole’s Odyssee

Wer lieber nette fröhliche Berichte mag, der klickt jetzt besser woanders hin. Wer wissen möchte, was bei mir in China so alles schief ging, der macht sich eben einen Tee und verschafft sich ausreichend Platz, um gleich immer wieder kräftig den Kopf schütteln zu können. Es begann, als ich von Hangzhou nach Wuzhen wollte. Die Anreise Reisen in fremden Ländern, allein und dann auch noch als Frau. Mutig? In Zeiten der Globalisierung und des Internets, dachte ich eigentlich könne einem nicht mehr viel passieren (mal die wirklich gefährlichen Länder ausgeschlossen). So bin ich allein nach  ...
Hangzhou – drei Tage am Westlake

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Hangzhou – drei Tage am Westlake

Eigentlich wollte ich meinem Post zu Hangzhou die Überschrift „Chinas grüne Raucherlunge“ geben. Warum erkläre ich dir später. Drei Tage war ich in Hangzhou,  fußläufig zum Westlake untergebracht. Und anstatt alle Sehenswürdigkeiten auf meine To Do Liste zu schreiben, hatte ich beschlossen meine Zeit komplett dem Westlake, seinen vielen Parkanlagen, Tempeln und Pagoden zu widmen. Slow Travel mal zur Abwechslung. Eine Sache, die dafür aber richtig. Nagut diese eine Sache ist 6,5 km2 groß (nur der See allein) und bietet mit allem Angrenzendem genug, um mehrere Tage zu füllen, so  ...
Peking: Meine 8 Tops und Flops

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Peking: Meine 8 Tops und Flops

Das Moloch Peking (oder besser: Beijing) hat mich verschluckt. Diese Stadt ist einfach nur riesig. Bis zur nächsten UBahn-Station zu laufen, kann schon einmal zu einer sportlichen Angelegenheit werden. Doch meine ersten Eindrücke hatte ich dir schon geschildert. Nun sind meine Tage in Peking rum und es ist Zeit Resume zu ziehen. Was sind also meine Tops und Flops Peking? 1. Der Lamatempel Eine der Hauptattraktionen ist die riesige Anlage des Lamatempels. 20 Yuan kostet der Eintritt (ca. 2,40€). Ist man einmal drin, durchläuft man fünf Höfe mit jeweils eigenen kleinen Tempeln. Highlight  ...
Peking – meine ersten Eindrücke

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Peking – meine ersten Eindrücke

Mache es nicht wie ich. Erst Japan zu bereisen und dann China, ist vielleicht nicht die richtige Reihenfolge. War ich in Japan von der Aufgeschlossenheit, dem höflichen Wesen der Japaner und der unendlichen Hilfsbereitschaft beeindruckt, habe ich mich fast unmanierlich gefühlt in der Welt der japanischen Gründlichkeit und Reinheit, so fühle ich mich nun wie ein nackter Alien mit außergewöhnlicher Erziehung. Ich möchte nicht urteilen und auch keine Schubladen öffnen, deshalb sagen wir es mal so: das hier ist einfach eine andere Welt mit anderen Spielregeln. Ich bin der absolute Sonderling.  ...
Hiroshima – Japan einmal zusammengefasst

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Hiroshima – Japan einmal zusammengefasst

Hiroshima war meine letzte Station in Japan und es könnte gar keine bessere sein, um meine Eindrücke von Japan zusammen zu fassen. Die berühmten Origami Kraniche sollen als Symbol für meine Japan Reise gelten. In Japan sagt man, wenn du 1000 Kraniche faltest, dann geht dein Wunsch in Erfüllung. Es gab ein Mädchen, das war zwei Jahre alt, als die Bombe auf Hiroshima abgeworfen wurde. Mit 10 Jahren erkrankte sie aufgrund der Radioaktiven Strahlung an Leukämie. Sie begann Kraniche zu basteln, in der Hoffnung wieder gesund zu werden. Doch sie starb bevor sie fertig war. Nach ihrem Tod  ...
Ein Tag auf Miyajima – touristisch überlaufen, aber trotzdem schön

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Ein Tag auf Miyajima – touristisch überlaufen, aber trotzdem schön

Wie gut, dass im Japanischen fast alles so ausgesprochen wird, wie es geschrieben wird. Denn Miyajima ist ja schon in seiner Schreibweise nicht ganz so leicht. Die kleine Insel zählt offiziell zu den drei schönsten Landschaften Japans und ist vor allem für zwei Dinge bekannt: einem Schrein mitten im Wasser – der Floating Shrine – und recht zutrauliche wilde Rehe. Klar, dass auch dieser Ort Teil meiner Japan Rundreise sein musste. Ein Tag auf Miyajima, das war mein Plan. Der Gang vom Bahnhof zur Fähre machte es schon klar: hier wird es voll werden. So viele Besucher auf einen  ...
Regentag in Osaka

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Regentag in Osaka

Nach Koya-san ging es nach Osaka. Doch das Karma hatte einen schlechten Start in den Tag, die Stadt begrüßte uns regnerisch. Mal wieder fanden wir den Weg nicht, obwohl es auf der Karte so einfach ausgesehen hatte. Keine Ahnung, ob nur wir uns so blöd anstellten, oder ob andere vielleicht genauso verzweifelten. Ich war wirklich dankbar, als und jemand half, uns bis zur Unterkunft führte und sogar noch Regenschirme schenkte – die Japaner sind einfach so unfassbar nett. Was macht man, wenn man nur einen Tag in Osaka hat und es dann auch noch regnet? Ein besonders tolles Aquarium soll  ...
Koya-san: In Japan auf dem Berg, oben bei den Mönchen

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Koya-san: In Japan auf dem Berg, oben bei den Mönchen

Nach Kanazawa und Kyoto ging es für uns weiter nach Koya-san. Wenn man sich diesem Ort nähert, sieht man es schon: es wird grün und hügelig, deshalb muss man auch in die Bergbahn umsteigen, um sein Ziel zu erreichen. . In Koyasan wird traditionell im Ryokan übernachtet. Der Unterschied zu einem Hotel? Das Zimmer ist bei Ankunft nur mit einem Tisch und ggf. Sitzkissen ausgestattet. Ein grüner Tee ist aufgetischt und wartet darauf getrunken zu werden. Erst wenn das erledigt ist, wird der Raum umgestaltet. Man schläft jedoch nicht im herkömmlichen Bett, sondern auf Futons auf dem Boden. Ja,  ...
Kyoto: Wenn mal nicht alles funktioniert

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Kyoto: Wenn mal nicht alles funktioniert

Es ist kurz vor zehn und der Tag war echt anstrengend. Wir sind mit der Bahn von Kanazawa nach Kyoto gefahren. Dann ging es mit dem viel zu schwerem Gepäck (das nächste Mal werde ich noch weniger mitnehmen) zum Hostel. Wir hatten echt Probleme uns mit U- und S-Bahn zurecht zu finden, denn die Ausschilderung verwirrte und die Ticketautomaten waren nur auf japanisch. Also fragten wir uns durch und ließen uns von jemanden Tickets ziehen. Beim Umsteigen zog der Automat unsere Karten ein und spuckte sie nicht wie erwartet wieder aus. Wir hatten die falschen, viel zu teuren Tickets gekauft.  ...