Nordamerika, Reisen, USA

Ein Traum wird wahr: New York City Baby!

Wie lange wollte ich schon in diese Metropole, die mich aus jedem zweiten Film anlachte? Ewig zog mich das Fernweh schon nach New York, aber irgendwie wollte es lange nicht so recht klappen. Entweder scheiterte es an den Mitreisenden oder an meinem Budget. Doch wenn ich lange über etwas nachdenke, dann fange ich an mich selber mit der Unentschlossenheit zu nerven. Dann sage ich mir: „Fasse einen Entschluss. Machen oder sein lassen.“ Machen heißt dann konkret planen und schnell umsetzen und sein lassen beinhaltet dann aber auch das Thema wirklich abzuschließen, ohne nachzuweinen oder doch wieder darauf herum zu denken. In Sachen New York kam nur die Machen-Option in Frage. Also legte ich einen konkreten Zeitraum fest und sagte allen Bescheid. Ich würde bald buchen, also sollte irgendwer mitkommen wollen, das wäre die Chance. Und so kam es, dass ich gemeinsam mit einem Kollegen und dessen Kumpel in die Traumstadt New York geflogen bin.

Gott, war das eine großartige Reise! Es hat einfach alles gestimmt. Das Wetter war super, wir waren ein harmonisches Reiseteam. Es gab nie Stunk, wir hatten immer den gleichen Rhythmus und jede Menge Spaß. Und dann diese Stadt…diese Stadt. Was mich so fasziniert hat? Das ist, nennen wir es mal den „Film-Effekt“. Man kommt dorthin und hat die ganze Zeit das Gefühl an einem Set zu stehen, weil man das alles schon so oft gesehen hat, aber bisher eben nur im Film. Außerdem bin ich als geborene Berlinerin eine Lokalpatriotistin und dachte mir immer, die einzige westliche Stadt, die mich noch mehr begeistern könnte, das wird New York sein und so war es auch.

Noch am ersten Abend gingen wir zum Time Square.

Times Sqare New York

Wir waren direkt in Manhatten, genauer gesagt im East Village untergebracht. Haben es uns aber nicht nehmen lassen auch einen Abstecher mit der Bahn nach Coney Island zu machen. Das hatte einen ganz besonderen, verträumten Charme. Als wäre man ein paar Jahrzehnte zurückversetzt worden.

Coney Island

Auch die klassischen Sightseeing Stops, wie das 9/11 Memorial durften nicht fehlen. Es hat mich schon arg beeindruckt und eine ordentliche Gänsehaut verursacht an diesen Becken zu stehen. Da begreift man erst einmal die Dimension des Unglücks.

Einen Sonnenaufgang mit Blick auf die Skyline von New York sollte man auch nicht verpassen. Also hieß es einmal sehr früh aufstehen und verzweifelt ein Taxi suchen, welches uns noch rechtzeitig über die Brücke fahren konnte.

Skyline Manhattan

Übrigens, mal von den Stadthighlights abgesehen, haben mich vor allem diese lustigen Genossen begeistert. Man trifft sie in allen Parks und wird sicher Kontakt mit ihnen machen. Denn die amerikanischen Eichhörnchen (Squirrel) sind sehr neugierig und hartnäckig auf der Suche nach Essen.

Die Mädels unter euch wissen sicherlich, was die Magnolia Bakery ist. Ein Paradies für Naschkatzen, welches direkt neben dem Sex and the City Drehort liegt.

Magnolia Bakery

Und wo wir gerade bei Mädchenkram sind, ja wir waren auch shoppen. Wobei ich rückblickend sagen würde, das hat sich nicht wirklich gelohnt. Der einzige Laden, der mich mit guter Qualität und deutlich günstigeren Preisen als in Deutschland überzeugt hat, das war Calvin Klein Underwear. Aber shoppen gehört zu einem New York Tripp irgendwie dazu.

Ich kann es nur empfehlen, sich rechtzeitig bei den Big Apple Greetern anzumelden, denn diese vermitteln zwischen freiwilligen New Yorkern und Besuchern. so sind wir an Gustavo gekommen, der uns „sein New York“ zeigte und dabei unter anderem den Meatpacking District und auch den Highline Park.

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Obwohl der Park vollkommen überlaufen war, ließen sich die New Yorker nicht stören.

Highline Park

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Jeder, der zum ersten Mal nach New York kommt wird einen der beiden Top Aussichtsorte ansteuern. Entweder das Rockefeller Center oder das Empire State Building. Letzteres ist etwas beliebter und daher muss man dort für gewöhnlich länger anstehen. Deshalb entschieden wir uns für den Top of the Rocks mit Blick auf den Central Park. Welchen wir im Anschluss mit dem Bike erkundet haben, was sich aufgrund seiner Fläche als praktisch erwies.

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Anschließend spazierten durch die Stadt. Immer wieder begegneten uns Szenen, wie aus einem Film, so auch die vielen Basketballplätze.

basketball new york

Ein weiterer Touristopp war China Town. Nach vielen weiteren Reisen weiß ich inzwischen, dass so ziemlich jede amerikanische oder kanadische Stadt ein „China Town“ hat, damals war ich aber sehr beeindruckt. Ein ganzer Stadtteil mit chinesischen Läden und chinesischen Schriftzeichen. Auch in den Parkanlagen waren ausschließlich Asiaten, die gemeinsam Karten oder andere Gesellschaftsspiele spielten.

Chinatown Manhattan

Ein Wahrzeichen, welches jeder kennt:New Yorker Börse

Der Bronzebulle der New Yorker Börse. Gesetz dem Fall, man hat noch ausreichend Zeit, macht ein Ausflug in den Financial District Sinn. Einmal Börsenluft schnuppern. Das Praktische: fußläufig erreicht man dann auch die Staten Island Ferry, die an der Statue of Liberty vorbei fährt.

Statue of Liberty Sunset

Ich war noch im Guggenheim Museum und im International Center of Photography. Ausreichend kulturelle Highlights hat der Urlaub also auch geboten. Somit war die Woche New York eine umwerfende Zeit und ich sage es mal so: …one day…baby…i’ll be back.

Zum Schluss noch ein paar Restauranttipps im East Village

Von allem etwas, aber vor allem immer frisch: Westville

Pizza im Gruppo

Italienisch bei Matilda

Zur Einstimmung:
  • Song: Empire State Of Mind [feat. Alicia Keys]
Packliste für New York City:
  1. thewritingmadame92

    19. Juli 2015 at 22:51

    die bilder sind wirklich toll! 🙂
    ich fliege auch in etwas mehr als einer woche nach amerika.dort werde ich mir unteranderem auch new york ansehen. hoffe, mir gelingen auch so tolle bilder 🙂

    1. CicoBerlin

      19. Juli 2015 at 23:26

      na da bin ich mir sicher, die Stadt macht es einem leicht;)

  2. sabihass

    17. Juli 2015 at 20:22

    Das hört sich doch nach einer faszinierenden Reise an, wenn ich die 21 geknackt hab wird mein erstes Ziel definitiv das Land der unbegrenzten möglichkeiten sein. Freu mich für dich das du dir deinen Traum verwirklichen konntest. Der Beitrat und auch die Bilder sind toll! Vor allem mag ich das vom Manhatten sunrise!

    1. CicoBerlin

      17. Juli 2015 at 20:24

      na dann hoffe ich, dass du nicht so lange warten musst;) Echt ne super Stadt

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