Ecuador, Reisen, Südamerika

Ecuador: Warum ich den Nebelwald von Mindo so großartig finde

Noch frisch bepackt mit den Eindrücken von acht Tagen Galapagos, verschwenden wir nicht viel Zeit und machen uns nach einer Nacht im wuseligen Quito direkt weiter zum nächsten Natur Abenteuer. Der Nebelwald in Mindo soll uns mit einer unfassbaren Vielfalt an Vögeln, der Weite des Waldes, Cable Car, Ziplining und Schokolade begeistern.

 

Selbstorganisiert: Anreise von Quito Mindo

Wie kommt man denn überhaupt da Mindo?

Eine Tagestour könnten wir buchen. Die wird zahlreich angeboten. 180 Dollar für 1-3 Personen oder auch 70 Dollar pro Person, sind Preise, die uns begegnen. Da wir in Mindo jedoch auf eigene Faust zwei Tage erleben wollen und somit nur den Transport benötigen, kommt eine organisierte Tagestour nicht in Frage. Hotels bieten private Transfers an und auch Taxis würden einen fahren, doch die Preise gleichen denen der  Tagestouren. Wifi im Hotel und Handy helfen uns. Etwas recherchiert und schon eröffnen sich Möglichkeiten für gerade mal knapp 8 Dollar je Fahrt pro Person.

 

So kommst du mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln von Quito nach Mindo

Mit dem Metrobus fährt man für unter einen Dollar bis zur Fernbusstation La Ofelia im Norden Quitos. Von dort aus fahren täglich mehrere Busse der Firma Flor del Valle/ Cayambe nach Mindo. Gerade einmal 3.10 Dollar kostet die knapp zweistündige Fahrt im gepflegten Fernbus.

Angesichts dieses günstigen Preises, unseres Gepäcks und der vollen Metrobusse entscheiden wir uns gegen den Metrobus, für die etwas luxuriösere Variante und fahren mit dem Taxi bis zur Fernbusstation. Vom Touristenviertel Mariscal dauert das 30-40 Minuten und kostet 7-10 Dollar.

So kommen wir rechtzeitig an und werden sogar direkt vorm Ticketschalter abgesetzt. Perfekt.

Der Nebelwald in Ecuador ist ein ganz besonderer Ort. Auf PASSENGER X erfährst du warum sich eine Reise nach Mindo lohnt.

Zum ersten Mal Busfahren in Ecuador – Im Bus von Quito nach Mindo

Pünktlich steht der Bus vor uns. Großes Gepäck kommt ins Gepäckfach, unsere Tagesrucksäcke mit den Wertsachen nehmen wir mit in den Bus und verstauen sie sicher im Fußbereich. Gepflegt ist es hier, hätte ich für den Preis gar nicht erwartet. Der Busfahrer geht durch den Bus, gibt den Touris, die ihr Gepäck doch in die obere Gepäckablage gepackt haben, die Taschen runter und verweist auf den Fußraum. Auch die Busgesellschaft hat wohl keine Lust auf Diebstähle.

Kaum fahren wir los, schmeißt der Fahrer auch schon ecuadorianische Popmusik an. So fährt es sich doch richtig gemütlich. Das amerikanische Pärchen neben uns startet eine Small Talk Attacke. Fünf Tage bleiben sie in Mindo. Haben sich viel vorgenommen. Mit dem Fahrrad wollen sie zum Wasserfall. Ihre Augen glänzen, als sie von der Schokoladenmanufaktur sprechen, da wollen sie unbedingt hin. Ich markiere mir die auch gleich mal in meiner Karte. Schokolade aus Ecuador klingt schließlich nach einer guten Idee.

An Zwischenstationen steigen neben Passagieren auch Verkäufer ein. Nüsse? Will irgendwer Nüsse? Oder Käse? Irgendwer Käse? Verhungern muss man auf der Fahrt jedenfalls nicht.

Pünktlich erreichen wir Mindo und machen uns samt Backpack auf zum Hotel.

Dschungelfeeling: Unterkünfte in Mindo

Zwei Übernachtungen haben wir für Mindo angedacht. Bei der Buchung konnten wir uns nicht entscheiden und haben deshalb je Nacht eine andere Unterkunft gebucht. Zuerst geht es ins Mindo Lago. Das hatte mich mit seinen von Wald umgebenen am Teich liegenden Holzhütten begeistert. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Nicht nur, dass es noch viel schöner ist, als es die Bilder im Internet gezeigt haben, wir sind auch noch die einzigen Gäste. Eine Baustelle hatte man uns schon angekündigt. Vielleicht hat die alle anderen Gäste abgeschreckt? Von 7 – 15 Uhr wird auf dem Nachbargrundstück gehämmert. Das stört uns nicht, haben wir doch eh vor früh aufzustehen und den Tag außerhalb des Hotels zu verbringen.

Wir sind also die einzigen Gäste, bekommen das Zimmer mit dem besten Blick und können nicht nur inkludierte Frühstück und unser bestelltes Abendessen in aller Ruhe genießen, sondern auch auf der Veranda entspannen. Von dort aus können wir allerlei Vögel beobachten. Über 500 Arten gibt es in Mindo. Auch Schmetterlinge flattern immer wieder vor unsere Nasen. Kaum dämmert es, setzt lautes Zirpen und Quacken ein. Der Teich vor dem Haus lockt Kröten und Frösche an. Wir kommen uns vor, als wäre der nächste Ort unzählige Kilometer entfernt und wir mitten im tiefsten Dschungel. Unsere Begeisterung wächst dermaßen, dass wir beschließen die zweite Unterkunft zu stornieren und noch eine weitere Nacht im Mindo Lago zu verbringen.

Die beste Unterkunft in Mindo
Mindo Lago
Homepage
Doppelzimmer für zwei Personen pro Nacht ca. 70 Dollar inkl. Frühstück

Die beste Unterkunft im Nebelwald von Mindo (Ecuador) verrät dir PASSENGER X

Über den Bäumen schweben

Höhenangst überwinden beim Ziplining in Mindo

Mach ich es oder nicht? Trau ich mich oder nicht? An Kabeln gebunden über 300 Meter lang in 30 – 100 Metern Höhe über die Baumkronen vom Nebelwald in Mindo schweben, das verspricht Ziplining. Dank Höhenangst ringe ich noch mit mir… „Ach scheiß drauf.“ Einfach nicht zu viel darüber nachdenken und machen. Wenn man einmal gestartet ist, kann man ja nicht mehr kneifen. Rutscht man erst einmal an dem Drahtkabel lang, muss man auch bis zum anderen Ende. Also die Zähne zusammengebissen und ins Geschirr gestiegen. Mein Guide spricht so gut wie kein Englisch, gut dass ich ein paar Worte Spanisch verstehe. Zumindest für die wichtigsten Sicherheitshinweise reicht es. Niemals vor die Karabiner fassen, nur am Geschirr festhalten, nach hinten lehnen und die Beine überkreuzen. Bremsen wird er für mich. Gut, das bekomme ich hin. Er fragt noch, ob ich bereit bin, ich sage ja und weiß es nicht. Und schon geht es los. Laut knatternd gleiten wir am Drahtseil entlang zwischen zwei Bäumen hindurch Richtung Nebelwolken. Der Blick nach unten macht mir Angst. Die Baumkronen scheinen weit weg. Luft holen und noch einmal nach unten schauen. Sieht schon irre aus, dieser riesige Wald von Oben. Kaum ist der Gedanke zu Ende gedacht, sind die 300 Meter auch schon rum und wir kommen auf der anderen Seite an. Hernan, mein Guide, schnallt uns ab. Wir laufen zum nächsten Seil und weiter geht der Spaß. Bis zu 10 solcher Seile kann man beim Ziplining in Mindo machen. Unterschiedliche Höhen und Geschwindigkeiten werden geboten. Drei verschiedene Arten von Tickets kann man erwerben. Diese unterscheiden sich nach Anzahl der Seile. Ich hatte mich für die „Low“ Version mit den drei niedrigsten Seilen entschieden, mein Freund für die Medium Version mit zwei hohen und schnellen Seilen. Beide dauern 20 -30 Minuten. Wer das volle Programm will, der plant 1 – 1,5 Stunden Zeit ein. So lang dauert es, alle zehn Seile zu nutzen. Mutige können übrigens auch „fliegen“, sich also nicht ins Geschirr setzten, sondern legen. Das ist mir dann aber doch zu viel.

Ziplining – Mindo Canopy
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Tickets: kannst du in den Ticketsshops in der Stadt kaufen, oder aber auch direkt oben an der Station.
3 Strecken: 2 Kabel (Medium), 3 Kabel Low oder  die Vollversion mit 10 kabeln. Max. 20 Dollar pro Person.
Dauer: 20-30 min oder 1-1,5 Stunden
Anfahrt: Vom Ort Mindo aus kannst du zur Station hochlaufen. Das Dauert ca. 30 – 40 Minuten. Auch Taxis fahren dich hoch.

Ziplining durch einen Nebelwald ist ein besonderes Abenteuer. PASSENGER X verrät dir wie es ist, was es kostet und wo du es machen kannst.

 

Etwas entspannter, aber höher: Seilbahn in Mindo

Die Seilbahn oder „Tarabita“, wie man sie hier nennt ist die andere Möglichkeit über den Nebelwald von Mindo zu schweben.

Wobei die Gondel ein schlichter offener Metallkäfig ist, welcher ebenfalls an Drahtseilen hängt. Nichts für Menschen, die starke Höhenangst haben. Locken tut die Tarabita jedoch nicht nur mit der Fahrt als solches. Dank dieser Seilbahn kommt man auf die Seite vom Nebelwald, von der aus man zu Fuß zu einigen Wasserfällen gelangt. Fünf verschiedene Reihen sich entlang eines Weges. Ein weiterer großer liegt wenige Gehminuten in die andere Richtung. Eine Wanderung, die nicht besonders anspruchsvoll, nur hier und da ein wenig rutschig und mit ein paar Steilen Stufen versehen ist. Wer Lust auf eine Abkühlung hat, der kann in den Wasserfällen sogar baden. Wer die Route entspannt machen will, der plant einen halben Tag ein. Wir nehmen es sportlich und sind innerhalb von zweieinhalb Stunden wieder zurück an der Seilbahn.

Cable Car Mindo
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Preis: 5 Dollar je Person Hin und Zurück
Wanderung mit den 6 Wasserfällen 2,5 – 5 Stunden

Einmal mit der Seilbahn in Mindo über die Baumwipfel gleiten - welch Erlebnis.

Was der Nebelwald zu bieten hat: Mindos Flora & Fauna

Ein Nebelwald ist ein Paradies für alle Fans von üppiger Pflanzenwelt. Mindo toppt das jedoch noch. Denn über 500 Vogelarten und eine Vielzahl an Schmetterlingen sorgen für buntes Treiben. Ständig zwitschert und flattert es um einen herum. Besonders angetan haben es mir die schwarz gelben fröhlichen Genossen.

Wer zu den großen Vogelfans zählt, kann sich direkt in eine mehrtägige Tour einbuchen oder auch in eine frühmorgendliche Runde. Dabei hat man dann sogar die Chance Tukane zu sehen. Uns reicht es jedoch immer wieder den Blick nach oben zu wenden und den Gesängen zu lauschen. Auch von unserer Veranda aus zeigen sich schon einige der bunten Federfreunde.

 

Wenn man nicht damit rechnet, kommt es am besten

Gerade auf dem Weg von der Seilbahn zum Ziplining wurden wir besonders überrascht. Ich schaue Richtung Wald und nehme für den Bruchteil einer Sekunde die sich bewegende Silhouette eines Affen war. So kurz, dass ich mir nicht einmal ganz sicher bin, ob es wirklich ein Affe war. Es raschelt dort hoch oben im Baum ordentlich und so ist klar, da muss tatsächlich was größeres als ein Vogel sitzen. Wir warten ab. Ein paar Minuten vergehen. Stille, dann wieder Rascheln, aber noch nichts zu sehen. Ein paar weitere Minuten und auf einmal taucht er auf. Ein ecuadorianischer Kapuzineraffe. Sieht uns und kommt näher. Hüpft von einem Baum zum nächsten. Bleibt drei Bäume weiter auf ca. 10 Metern über uns sitzen und schüttelt immer wieder am Geäst. Unsere Anwesenheit scheint ihm nicht zuzusagen. Wir sind zu fasziniert, um direkt weiter zu gehen. Mit Affen hatten wir gar nicht gerechnet. Und den haben wir einfach so, ganz ohne Tour und ewige Wanderung entdeckt. Krass. Also staunen wir noch ein wenig weiter. Beobachten wie er sich gemütlich kratzt, aus einer Bromelie nascht und dann wieder davon schwingt.

Solltest du also Seilbahn fahren oder dich das Ziplining trauen, laufe von dort aus ruhig zu Fuß zurück in die Stadt, anstelle das Taxi zu nutzen. Und wenn es dann laut raschelt, bleib stehen und versuche das Rascheln zu orten. Vielleicht ist es ja ein Affe.

Übrigens gibt es in der Region auch Brillenbären. Die sind aber sehr selten. Äußerst unwahrscheinlich also, dass dir diese friedliche Spezies begegnet.

Kapuzineraffe in Mindo, Ecuadors Nebelwald

 

Schokolade schlemmen in Mindo

Bist du auch so eine Naschkatze, wie ich? Ich persönlich liebe ja Rausch Schokolade. Eine ganze Tafel esse ich schon lange nicht mehr, aber immer mal wieder so ein wenig was, gern auch zum Kaffee dazu – lecker. Und warum nicht einmal Schokolade dort essen, wo sie herkommt? In Mindo kannst du das machen. Auch dafür gibt es eine Tour. Die wir mal wieder ausgeschlagen haben.

Lieber sind wir direkt zu Yumbos Chocolate. Dort wird die Kakaobohne aus Mindo verarbeitet. Zu purer Schokolade, diversen Schokoltafelvarianten, Trinkschokolade und auch Kakaonibs. Empfehlen kann ich dir die köstliche warme Schokolade, aus 100% Kakao, ohne Milch. Das schmeckt erst einmal ganz anders, als wir es von daheim kennen. Eben nicht so arg cremig und süß. Aber eben auch viel stärker nach Kakao. Für 2.75 Dollar schlürfen wir die regionale Spezialität, sitzen dabei im Garten und lauschen mal wieder dem Vogelgezwitscher. Entspannter geht es ja wohl nicht.

Yumboy Chocolate
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Übrigens: die Produkte machen sich auch super als Mitbringsel.

Schokolade aus Ecuador, wer könnte da nein sagen?

 

Lecker essen in Mindo (endlich auch mal vegetarisch)

Ich muss es leider zugegeben, die ecuadorianische Küche haut mich, wie erwartet nicht um. Meist besteht sie aus Ei, Fleisch und Fisch. Beilagen sind Reis, mit Glück auch Yuca. Selten frisches Gemüse oder Salat und selbst wenn es das mal gibt, muss man sich auch gut überlegen, ob man es essen möchte. Denn Leitungswasser, in dem die Ecuadorianer auch Salat waschen, ist in Ecuaodor für uns Nordeuropäer kritisch, verursacht es doch sehr schnell Magen-Darm Probleme. Deshalb gilt: Pellen, kochen oder sein lassen. Salat und rohes Gemüse fällt damit also schon einmal aus dem Speiseplan. Schon nach zwei Wochen fehlt mir die Frische eines gemischten Salates. Könnte aber auch daran liegen, dass außer Rührei, Toast und Reis, kaum was Anderes auf meinem Teller gelandet ist. Umso schöner ausgerechnet in Mindo mal wieder ein paar Alternativen zu entdecken. Suppen beispielsweise. Die sind spottbillig und werden hier sogar häufiger vegetarisch angeboten. Wie im Lokal Le Reposteria. Direkt daneben liegt das BIO Mindo, wo es neben Bob Marley Musik auch ausgezeichnetes Steak in Kaffeesoße, eine leckere Yuca Suppe und auch vegetarische Spaghetti gibt. Aber auch im bestgeranktesten Tripadvisor Lokal „El Cheff“ bei dem sonst nur Fisch, Geflügel und Fleisch auf der Karte stehen, kann die Tagessuppe für gerade einmal einen Dollar vegetarisch sein. Und diese Suppen schmecken fantastisch. Für die Fleischfans kommen Steak und Pommes auf den Tisch.

El Cheff
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Lomo al Pietro für 11.50 Euro
Öffnungszeiten: tgl. 9 – 19 Uhr

Reposteria
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Öffnungszeiten: Mo – Fr 8 – 20 Uhr, Sa 8 – 22.30 Uhr, So 8 – 18.30 Uhr
Neben der günstigen Suppe gibt es zahlreiche andere Gerichte und auch tolle Kuchen. Der Kaffee ist ok, besser sind die spannenden Schokoladenvariationen.

Bio Mindo
Homepage

 

 

Am Abend ist es Zeit ein wenig runterkommen.

Die letzten Tage hatten es in sich. Höhenmeter in Quito, schaukelige Bootsfahrten und Schnorcheln auf den Galapagos, Ziplining durch den Nebelwald – tausend neue Eindrücke. Jetzt werden die Füße hochgelegt und all das Erlebte einmal sacken gelassen. Mit meinen Fotos und auch durch das Bloggen, kann ich mich immer gut noch einmal in Situationen reinversetzen, mich zurückerinnern. Trotzdem mache ich mir auch gern analoge Notizen. Da bin ich dann doch etwas altmodisch. Ein kleines Notizbuch habe ich immer dabei. Dort habe ich schon vor der Reise eingetragen, was ich alles machen will. Hier wird abgehakt und durchgestrichen. Notizen zu Preisen und Öffnungszeiten hinzugefügt. Eben alles, was ihr später hier auf PASSENGER X findet.

JourneyBook Gewinnspiel

Besondere Momente festhalten (Gewinnspiel)**

Aber was ist mit den vielen kleinen und großen emotionalen Momenten, die so eine Reise ausmachen? Die gehen doch oft viel zu schnell wieder verloren. Damit das nicht passiert gibt es praktische und super schön gestaltete Notizbücher, die „JourneyBook“ Reisetagebücher.

Zwei Stück habe ich davon inkl. einem richtig schicken Lamy LX im Rahmen eines Sponsorings geschenkt bekommen. Es ist Platz für Fotos vorgesehen und ein paar lustige Challenges erwarten einen auch. Beispielsweise „mache ein Foto von dir in traditioneller Südamerikanischer Kleidung“. Nette Zitate, wie „Once Destination is never a place but a new way to see things.“ von Henry Miller, sind auch dabei.

Der Lamy LX sieht nicht nur toll aus, er liegt auch richtig klasse in der Hand. Da macht das händische Schreiben doch wieder richtig Spaß.

JourneyBook Südamerika

Umgeben vom zirpsenden und piepsenden Wald bringe ich die Eindrücke der ersten Tage meiner Südamerika Reise zu Papier. Von der fünfstündigen Vulkanwanderung, dem Schnorcheln mit Meeresschildkröten und Seelöwen bis zum Ziplining und der Affenbegegnung im Nebelwald. Schon nach zwei Wochen habe ich Erinnerungen gesammelt, die ein Leben lang halten werden.

Die JourneyBooks gibt es unter anderem auch für Australien, Thailand, USA, Kanada, Skandinavien, Island und Irland.

Und das Beste: du kannst jetzt eines dieser hübschen Reisenotizbücher gewinnen. Hinterlasse einfach bis zum 7.11 ein Kommentar unterhalb des Artikels und verrate mir, wo es für dich als nächstes hingeht und warum du das JourneyBook haben möchtest. Unter allen Kommentaren verlose ich einen Gutschein. Der Gewinner wird bis zum 10.11 benachrichtig. Einen zweiten Gutschein verlose ich auf Facebook, also schau da doch auch mal vorbei.

Du hast nicht gewonnen, möchtest aber trotzdem ein JourneyBook haben? Vielleicht magst du es ja auch an reisebegeisterte Freunde verschenken? Hier geht’s zum Shop.

 

Meine Empfehlungen für deine Reiseplanung nach Mindo*:

Unterkünfte: In Mindo findet booking.de insgesamt 48 Unterkünfte davon 17 unter 50 € pro Nacht.

Touren: GetYourGuide.de bietet in Mindo 3 Touren an. Besonders spannend finde ich die Ganztagestour von Quito aus. Schokoladentour, Schmetterlingsfarm oder Tubbing (langsames Rafting mit Schlauchfloß), da ist für jeden etwas dabei.

Anreise: Als Flugsuchmaschine finde ich skyscanner.de sehr praktisch, weil ich mir dort den günstigsten Flug in den nächsten Monaten sehen kann, falls man zeitlich flexibel ist. Nach Quito starten die Preise ab 590 € für Hin- und Rückflug.

Spanisch lernen: Wenn du dich für deine Reise sprachlich fit machen willst: Longorilla.com bietet Spanischkurse auf Video auf 6 Leistungsniveaus an, mit Geld-zurück-Garantie.

Reiseführer: Für Ecuador kann ich dir den Lonely Planet Reiseführer für Ecuador und die Galápagosinseln empfehlen. Solltest du mehr als „nur“ Ecuador in Südamerika bereisen wollen, ist der Lonely Planet Reiseführer für Südamerika praktisch deine Bibel. 

Ausrüstung: Für mich hat sich eine feine Auswahl an Utensilien, Kleidung und Rucksäcken auf Reisen bewiesen. Was das ist? Das zeige ich dir auf meiner Tools & Equipment Seite.

 

 

Der Nebelwald in Ecuador ist ein ganz besonderer Ort. Auf PASSENGER X erfährst du warum sich eine Reise nach Mindo lohnt.

**JouneyBook sponsert diesen Artikel  sowie den Gewinn.

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7 Kommentare

  1. Mira

    20. Oktober 2017 at 17:16

    Oh da kommt Vorfreude auf! Nächsten Januar gehts für mich los nach Ecuador! Erstes Mal ganz alleine weg.. me-Time, Erholung, was brauche ich um ich zu sein? Grenzen testen und erfahren.. ich freue mich! Deine Berichte sind toll! Danke dafür und ich wünsche dir eine tolle Zeit!

  2. Stefanie - Blonde For Adventure

    20. Oktober 2017 at 15:47

    Hey liebe Nicole,
    für mich geht es höchstwahrscheinlich nach Mittel- oder Südamerika im nächsten Februar für meine erste Langzeitreise. 2015 hatte ich bereits in Neuseeland das Journey Book dabei und würde mich daher sehr freuen über ein Exemplar. Ich finde die kleinen Bücher auch echt schön und praktisch, da ich eigentlich immer Reisetagebuch schreibe. Dein Bericht über Mindo ist echt spannend, mal sehen ob ich dort landen werde. Untypischerweise habe ich nämlich noch nichts geplant… Alle sagen, Südamerika sollte ich planen, aber ich weiß einfach nicht wie und wo und hatte gedanklich kaum Zeit mich damit zu beschäftigen. Ich lasse es einfach auf mich zukommen und wünsche euch noch eine super Zeit.

    Genieß es.

    Viele Grüße,

    Steffi

    1. Nicole von PASSENGER X

      23. Oktober 2017 at 22:38

      Hey Stefanie,
      Südamerika muss man nicht planen. Ich hab die ersten 4 Wochen geplant, weil mein Freund in der Zwit mit dabei ist und seinen Urlaub optimal genutzt haben will. Aber selbst hier in Ecuador, hätte man auch alles spontan machen können. Sowohl die Touren (auch Galapagos), als auch die Busse und Unterkünfte kann man immer spontan machen. Also wenn du Lust hast, dich treiben zu lassen… ist das der richtige Ort dafür:)
      Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen für dir Verlosung! Würde ja super passen:)
      Liebe Grüße
      Nicole

  3. Melanie

    20. Oktober 2017 at 15:36

    Eine tolle Tour, die du da machst. Galapagos und Ecuador klingt echt toll. Allerdings wäre mir Euer Tempo etwas zu stressig. 😉
    Hab ich mal in 5 Tagen London so durchgezogen und muss hinter her sagen, dass es zuviele Eindrücke in zu kurzer Zeit waren. Hinterher hat man sich echt gefragt, ob man wirklich da war, lach.

    Hmmm… ich liebe Kakao. Klang sehr lecker. 😉

    Lg
    Melanie

    1. Nicole von PASSENGER X

      23. Oktober 2017 at 22:35

      Hey Melanie,
      beim Reisen muss wirklich jeder auf sein Tempo achten. Ich werde während meiner 5 Monate immer am Ende eines Landes mehrere Tage in der gleichen Stadt verbringen. Um mich zu organisieren, Wäsche zu waschen, Fotos zu sortieren, zu schreiben und vor allem auch, um alles sacken zu lassen, bevor es weiter geht. Das passt für micc so immer ganz gut:)

      Liebe Grüße
      Nicole

  4. Sarah

    20. Oktober 2017 at 14:50

    Über das Südamerika Journey Book würde ich mich riesig freuen, da es für mich nächstes Jahr im Januar nach Chile, Argentinien, Bolivien, Ecuador und Kolumbien geht 🙂

    1. Nicole von PASSENGER X

      23. Oktober 2017 at 22:32

      Liebe Sarah,
      das klingt spannend! Da hast du dir tolle Länder ausgesucht. Ich drücke dir die Daumen, bei der Verlosung:)
      Liebe Grüße
      Nicole

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