Allgemein

6 Gründe, warum Bloggen scheiße ist – eine Reisebloggerin packt aus

Für gewöhnlich findest du auf PASSENGER X Berlin- und Reisetipps. Du kannst auch nachlesen, wer hinter diesem Blog steckt, doch über das Bloggen selbst habe ich noch keine Worte verloren. Aber heute, ist es Zeit.

Für mich ist das Bloggen zu deutlich mehr als nur einem netten Hobby geworden. Doch ganz ehrlich: das ist nicht immer nur Spaß. Ganz im Gegenteil. Wer es ernsthaft betreibt ackert sich auf gut deutsch den Arsch ab. Und ich bin mir sicher: ich bin nicht die einzige Bloggerin, die auch schon einmal ordentlich geflucht hat. Deshalb ist es heute mal an der Zeit, mich (mit einem Schmunzeln) auszukotzen. Hier kommen also sechs Gründe, warum bloggen scheiße ist:

  1. Keiner versteht, was du da machst

Als Blogger hat man immer mal wieder das Gefühl, andere mit dem Thema Bloggen zu nerven oder damit nicht ernst genommen zu werden. Ich bin da recht dezent, halte mich mit dem Thema im Freundes- und Familienkreis eher zurück. Mir hat auch noch nie jemand gesagt, dass ich damit nerven würde oder es nicht interessant wäre. Und trotzdem: obwohl ich so viel Zeit damit verbringe und mir auch ein unheimliches Wissen aufgebaut habe, ich auch durchaus stolz auf meine wachsende Leserschaft bin, bleibt das Gefühl, dass der Satz „Ich bin Bloggerin.“ nicht mit einem anerkennenden Nicken honoriert wird, sondern mit einem „ah ja“ abgetan. Vielleicht liegt das einfach daran, dass kaum jemand versteht, was man da eigentlich wirklich macht? Denken doch die meisten, man schreibt da einfach eine Art Online Tagebuch, immer wenn man eben gerade Lust drauf hat. Das kann ja nicht so schwer sein.

Um es mal zu erklären: man ist als engagierte/r Blogger/in ein Multichannel Content Creator. Das heißt in Kurzform: Texte schreiben (natürlich suchmaschinenoptimiert), Fotos schießen und bearbeiten, ggf. Videos drehen und schneiden. All diese Inhalte wollen dann auf verschiedenen Plattformen vom eigenen Blog über Facebook, Instagram, Pinterest, Youtube usw. zu den jeweils richtigen Zeiten veröffentlicht werden. Ach ja und natürlich gehört auch noch das Community Management dazu. Das ist mal so ganz grob das, was „bloggen“ eigentlich heißt. Und glaube mir, ich habe schon einige kennengelernt, die den Aufwand vollkommen unterschätzt haben und dachten, bloggen führe automatisch zu schnellem Erfolg. Die haben dann meist nach einem halben Jahr oder Jahr aufgegeben und das Bloggen wieder sein gelassen.

 

PASSENGER X Newsletter

 

  1. Dein Tagesablauf ist von Social Media bestimmt

Ich schrieb ja gerade, dass ein Blogger die Inhalte zu den kanalspezifischen Zeiten veröffentlicht. Wer Online Content nur konsumiert, ihn aber nicht produziert wird vermutlich erst einmal denken, dass das jetzt doch Spinnerei ist, ist es aber nicht. Wann schaust du am liebsten auf Facebook vorbei? Und wann auf Pinterest? Und wann schaust du Youtube Videos? Und wann checkst du Twitter? Und wie ist es mit Newslettern, wenn du die überhaupt liest, wann machst du das? Ich wette, du machst das fast alles zu unterschiedlichen Zeiten, oder?
Und wir Blogger passen uns dem an. Ohne Scheiß: das Erste, was ich morgens nach dem Weckerklingeln mache: Kommentare beantworten und den Content von anderen checken, um selbst Likes und Kommentare zu hinterlassen. An meinen Artikeln arbeite ich, soweit ich nicht mit Freunden oder Familie verabredet bin, jeden Abend in der Woche und mehrere Stunden an den Wochenenden.

Klar, dass auch die Tage der Veröffentlichungen nicht blind gewählt sind. Mittwoch- und Donnerstagnachmittag und -abend sind bei mir die zugriffsstärksten Zeiten. Also gehen die meisten meiner Artikel dann online. Meinen täglichen Instagrampost haue ich abends zwischen 18 und 19.30 raus. Das ist die angeblich beste Zeit für diesen Kanal. Pinterest hingegen wird früh morgens oder erst nach 20 Uhr am Abend gepostet. Lustig wird es, wenn man im Ausland in einer anderen Zeitzone ist und dran denken muss, Veröffentlichungen in der richtigen Zeitzone zu denken. Da kann man dann nur hoffen, dass Mitreisende Verständnis haben, wenn man gerade mal eben vor den Laptop muss.

Vermutlich werde ich eines Tages nicht nur massive Nacken- und Augenprobleme bekommen, vom ständigen auf das Display Schauen, sondern auch einen ganz neuen Schlaf-, Essens-, und Lebensrythmus haben. Und den Tag nicht mehr in Morgen, Mittag und Abend sondern in Instagram, Facebook und Pinterest einteilen.

 

  1. Vom Bloggen kann man nicht leben

Es gibt so viele Blogger, die vom Bloggen leben. Könnte man meinen. Wenn man die Top Ten betrachtet, die einem ja gern in Interviews vorgesetzt werden, mag das auch so sein. Für alle jene, die aber nicht zu den ganz Großen gehören, ist das wohl mehr ein Traum, als Realität. Bloggen ist ein knallhartes Business. Wenn deine Zahlen (und ja, die wertet man regelmäßig aus) nicht überzeugen, dann kannst du noch so toll schreiben, es interessiert keinen Werbetreibenden. Denn Geld machen kannst du mit dem Bloggen selbst nur, wenn du bezahlte Artikel schreibst, Artikel über Affiliates verlinkst oder Werbung einbindest. Anfragen bekommt man auch, wenn man noch wenige Leser hat, die sind aber so niedrigpreisig, dass die Bezahlung den Aufwand nicht rechtfertigt. Man sagt, ein Blogger würde überhaupt erst interessant werden, wenn er mehr als 10.000 Seitenaufrufe im Monat hätte. Aber selbst dann ist die Konkurrenz riesig und es heißt Klinkenputzen ohne Ende.

Um es an meinem eigenen Beispiel mal ganz klar zu sagen: ich kann davon nicht leben, nicht einmal einen Monat lang. Dieses Jahr bin ich glücklich, dass meine laufenden Kosten für Hosting und Tools zumindest durch drei Kooperationen abgedeckt sind. Und auch jetzt, wo ich die 20.000 Aufrufe im Monat geknackt habe, rennen mir die Werbetreibenden nicht die Türen ein. Als Blogger muss man an viele Türen klopfen, bis mal jemand öffnet. Wenn PASSENGER X weiter so wächst, wie es derzeit der Fall ist, hoffe ich im nächsten Jahr mehr lukrative Kooperationen und Verdienste über Affiliates zu machen, dafür werde ich mir aber den A* aufreißen müssen. Ob ich jemals davon leben kann? Schauen wir mal. Vermutlich wird der Blog eher die Visitenkarte für etwas anderes, womit ich Geld verdienen kann. So ist das nämlich bei den Meisten. Sie sind freie Texter, Grafiker, SEO Spezialisten, Buchautoren, Coaches und der Blog ist nur die Visitenkarte, nicht aber die Einnahmequelle.

Achso und um noch so einen Mythos aufzuklären: Reiseblogger werden nicht ständig eingeladen. Die ganz Großen kommen sicher in den Genuss regelmäßiger gesponserter Reisen. Das sind aber die Allerwenigstens. Einige haben ab und an mal die Chance für ein paar Nächte bezahlt unterzukommen. Müssen dann natürlich aber auch viel darüber schreiben. Und um an solche Deals zu kommen, heißt es Ausdauer haben. Ich habe beispielsweise für eine Tagestour im Wert von 150 Euro acht verschiedene Anbieter persönlich und mit Daten zu meinem Blog angeschrieben, bis einer Interesse gezeigt hat. Und wie oft habe ich das schon gemacht und habe überhaupt gar keine Antwort bekommen? Und die Tour war ja auch nur ein Minibruchstück meines Urlaubes. Flüge, Unterkünfte, Verpflegung –  das habe ich alles selbst bezahlt, trotz des Versuches mit Tourismusverbänden zu kooperieren (da wurde ich nämlich abgewiesen). Heißt am Beispiel meiner Kroatien Reise: 150 Euro Sponsoring, eigene Kosten ca. 1.500 Euro. Also nein, Reiseblogger zu sein ist nicht per se lukrativ. Und ganz ehrlich, Klinkenputzen ist echt nervig.

Warum Bloggen scheiße ist_PASSENGER X

  1. Die Kamera ist immer dabei

Als Blogger ist man wie ein Journalist immer auf der Suche nach gutem Inhalt. Und dazu gehören auch schöne Fotos. Wenn ich Reise habe ich nicht nur das Handy dabei, sondern auch meine Spiegelreflex und ggf. Wechselobjektive und Stative. Das heißt, ich muss viel schleppen. Außerdem ist bin ich immer auf der Suche nach schönen Motiven. Das macht mir auch wirklich Spaß. Aber so manches Mal musste mein Held schon mitten in irgendeiner Straße stehenbleiben und auf mich warten, weil ich mal wieder was entdeckt hatte. Für das richtige Bild wird sich dann auch verrenkt. Ganz egal, ob man gerade auf dem Rücken eines Kamels sitzt, sich für die beste Perspektive auf den Boden legen muss oder auf’s Autodach klettert. Keine Sorge, ich nehme mir auch immer Zeit, die geschossenen Motive noch einmal mit den eigenen Augen zu genießen, aber erst wenn das Bild im Kasten ist. Die Kamera im Urlaub einfach mal einen Tag im Zimmer lassen und sozusagen Pause machen vom Bloggen? Das geht eigentlich nicht, denn wie würde ich mich ärgern, wenn genau an dem Tag ein tolles Motiv auftaucht? Und so schleppe ich dann doch immer alles mit und ja das nervt, wenn ich ehrlich ist.

 

Reise Equipment und Tools von PASSENGER X

 

  1. Facebook bringt dich um den Verstand

Als Blogger ist man Opfer. Opfer von Sozialen Netzwerken und den Entscheidern dahinter. Denn ständig ändert sich was. Beispielsweise der Algorithmus nach dem den Nutzern Inhalte angezeigt werden. Hat sich doch jeder schon einmal gewundert, warum man auf einmal selbst wichtige Ereignisse von Facebookfreunden nicht mehr mitbekommt. Die Hochzeit von X und den Urlaub von Y. Warum trotz hunderten von Freunden nur noch einer likt. Und wenn man dann glaubt, sein Facebook Wissen wieder auf Stand zu haben, zu wissen, wie man die richtigen Leute erreicht, dann entschließt sich der blaue Netzwerkriese seine Spielregeln mal wieder zu ändern. Und schwupps muss man Geld zahlen, damit die Leute, die einem Folgen überhaupt noch mitbekommen, dass man was gepostet hat. Boah, wie ich mich da schon abgekämpft habe. Und Facebook ist ja nicht der Einzige. Jedes Netzwerk hat seine eigenen Regeln und die können sich ändern. Genauso wie Google seine Regeln ändert. Und das kann einem als Blogger leider nicht egal sein, denn sonst läuft man Gefahr, dass die Leser von einem Tag auf den anderen einfach wegbrechen, weil man irgendeine Neuerung nicht bedacht hat. Das ist wirklich furchtbar ätzend. Und da dachte man doch am Anfang noch, man müsste nur Texten und Fotografieren.

 

  1. Wertschätzung? Welche Wertschätzung?

Wer sich für das Bloggen entscheidet, der muss ein dickes Fell haben. Als naive Anfängerin hatte ich noch gedacht, ich würde ja unkritische Themen behandeln und alle würden sich über nette Berlin- und Reiseartikel freuen.

Aber dann kommt das erste Bashing und das Zweite und das Dritte und dazwischen ein paar kleine Likes aber kaum Kommentare und man fragt sich, warum man das alles eigentlich macht. Ohne Scheiß: ich wurde schon in tagelange Diskussionen verwickelt und das nur, weil ich Restaurants in Berlin empfohlen hatte. Jemand aus dem Kiez hatte mich dann dafür angekreidet, dass ich dadurch „kulturellen Verfall durch zu viel Kommerz“ befeuern würde. Kein Scherz.

Lob gibt es hingegen selten. Ganz nach dem Motto „nicht gemeckert ist schon halb gelobt“, streifen tausende Leser den Blog, lesen Artikel und gehen dann wieder wortlos. Die Leserzahlen sind zwar eine Art Lob, aber manchmal wäre es echt toll, mehr Leute würden sagen, wie sie das fanden, was sie da vorgefunden haben. Auf Facebook ist die Währung ja der erhobene Daumen, doch haben die Liker auch wirklich den Artikel gelesen oder nur das Titelbild nett gefunden? Es ist schon oft echt komisch, wenn man nur die Zahlen von Google Analytics und Facebook hat, um zu wissen, ob das was man tut gut oder nicht gut ist. Es braucht eine hohe intrinsische Motivation, um trotzdem weiter zu machen.

Warum bloggen scheiße ist

Und trotzdem mache ich es.

Wenn es den Blog plötzlich nicht mehr gäbe, würde sich auf der Welt wohl auch nichts ändern. Es ist nichts, was die Menschheit zum Überleben braucht, schon klar. Ich nehme mich selbst als Bloggerin deshalb, egal wie viel Zeit ich darin investiere, nicht zu wichtig.

Doch es macht mir trotz all des Aufwandes einfach enorm Spaß. Selbst etwas zu erschaffen. Inhalte zu kreieren. Für mich ist das die coolste Art immer weiter zu lernen. Mir immer neue Skills anzugeignen, mich in neue Themen reinzuarbeiten. SEO, HTML, Online Marketing, tausende Tools.

Durch das Bloggen erlebe ich das Reisen viel intensiver und kann Erlebtes noch einmal Review passieren zu lassen. Ich liebe es meine Leser an authentischen einmaligen Momenten teilhaben zu lassen und zu eigenen Abenteuern zu inspirieren. Und genau deshalb sind die sechs Gründe, für mich noch lange nicht Grund genug damit aufzuhören. Ganz im Gegenteil, sie sind die Herausforderung, die ich gern annehme.

Eine Reisebloggerin packt aus und erzählt, was am Bloggen richtig nervt.

62 Kommentare

  1. Ricarda Christina Hollweg

    23. November 2017 at 14:11

    Liebe Nicole,
    Du sprichst mir aus der Seele… Der Bloggeralltag ist hart und es ist wirklich nicht leicht, so viel Zeit für etwas zu erübrigen, das einem keinen direkten Profit einbringt. Dass man es trotzdem tut, zeigt die Leidenschaft, hohe intrinsische Motivation und vielleicht Berufung, sie sich dahinter verbirgt.
    Liebe Grüße
    Ricarda

  2. Katja vom WellSpaPortal

    16. Oktober 2017 at 12:12

    Hallo Nicole,
    eine interessante Art sich einfach mal Luft zu machen. Bei vielen Dingen stimme ich dir zu, wie beispielsweise der Wertschätzung des Bloggens. Doch ich glaube, es ist nicht nur in dieser Branche so, das was du beschreibst ist der ganz allgemeine Umgang der Menschen untereinander. Dabei kommt dann schnell die Frage auf zwischen – dicker Haut und doch weichen Kern behalten.
    Mach unbedingt weiter so.
    Liebe Grüße
    Katja

  3. Myriam

    24. September 2017 at 16:45

    Hallo,
    dein Beitrag passt zu meinem Test „Einen Monat als Vollzeit-Bloggerin“, den ich im März gemacht hatte und nun darüber geschrieben habe. Ich habe mehr vom Bloggen, wenn ich es als Hobby betreibe. Interessanterweise habe ich durch mein Hobby viel gelernt was ich auch im Beruf einsetzen kann. Mein Blog ist daher eher meine Spielwiese, Testlabor und Referenz. Ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust mein eigener Knecht in Sachen Social Media zu sein. Wird zufällig auch mit SM abgekürzt. 😉 Wenn ich keine Lust habe ein neues Foto hochzuladen, dann mache ich es nicht. Lieber lese ich ein Buch oder gehe in den Park.
    Das Fazit meines Experiments ist daher: Bloggen lieber als Hobby, und nicht als Broterwerb. 🙂
    LG Myriam

    1. Nicole von PASSENGER X

      24. September 2017 at 23:40

      Hey Myriam,
      spannend, dass du das für dich direkt getestet hast und sich dabei für dich ein klares Fazit ergeben hat. Denn das ist wohl das Wichtigste, zu wissen, welchen Stellenwert oder Zweck das Bloggen für einen haben soll.
      Liebe Grüße
      Nicole

  4. Henning Uhle

    24. September 2017 at 12:03

    Hallo Nicole,
    Ich bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen. Wie du vielleicht anhand der Twitter-Benachrichtigung gesehen hast, musste ich den Artikel einfach mal teilen. Der ist sehr gut und spricht mir aus der Seele.
    Ich blogge seit April 2009 und bearbeite mehrere Themengebiete. Ich bin da eher als Universaldilettant unterwegs. Und ich habe bei meinen Lesern lange Zeit erlebt, dass sie Blogger gern als durchgeknallte Freaks belächeln. Das ändert sich immer dann, wenn man den Nerv der Masse trifft.
    Mir geht es da wie dir: Die Wertschätzung ist manchmal ziemlich gering, weil man ja „irgendwas mit Internet“ macht. Nichtsdestotrotz bekomme ich doch hier und da ein virtuelles Schulterklopfen.
    Leben kann ich von dem Blog nicht. Und das unterschätzen auch viele. Und wenn man das Alles so liest, müsste man sofort damit aufhören. Aber unsere Blogs sind unsere Babys. Und wir werden sie hegen und pflegen. Und schließlich tauschen wir uns mit unseren Lesern aus. Zumindest dann, wenn es passt. Unabhängig von irgendwelchen Zahlen. Was will man mehr?

    1. Nicole von PASSENGER X

      24. September 2017 at 23:37

      Hey Henning,
      danke dir für deinen Kommentar und das Teilen auf Twitter:)
      Wenn man „was mit Internet“ macht muss man wohl mit all diesen Punkten umgehen können. Können wir ja auch, machen wir ja auch. Aber manchmal ändert es ja was, ein wenig aufzuklären und das soll der Artikel auch. Genauso schön finde ich aber auch den Effekt, der Zustimmung und es Zusammenhaltens unter Gleichgesinnten. Denn gerade wenn es wenig Feedback gibt, ist es ja schön zu wissen, dass man da nicht allein ist:)
      Also weiter so! Wir machen das schon richtig

  5. Hmm

    23. September 2017 at 14:48

    Zu deinem Text fällt mir ein: Winners never quit and quitters never win!
    In diesem Sinne einfach weiter machen, der Erfolg wird schon kommen!

  6. Nicki Vlachou

    22. September 2017 at 18:17

    Liebe Nicole,
    ein ganz ganz toller Beitrag, den du da geschrieben hast. Ich bin auch Bloggerin, Youtuberin. Und genau aus den 6 genannten Gründen habe ich eine halbjährige Pause eingelegt, um für mich zu ordnen, wie es eigentlich mit mir und meinem Blog und meinem Herzenanliegen weitergehen soll. Dein letzter Paragraph hat mich besonders inspiriert und mich ermutigt, weiterzumachen. Danke dir. Du hast mir soo dermaßen aus der Seele gesprochen. Danke.

    1. Nicole von PASSENGER X

      22. September 2017 at 18:26

      Hey Nicki,
      danke dir für deinen Kommentar! Ich kann gut verstehen, dass manchmal eine Pause nötig ist, um zu sortieren und mal in Ruhe drüber nachzudenken, wie man eigentlich weitermachen will. Es freut mich, dass dir mein Artikel gezeigt hat, dass du nicht die Einzige bist, die da manchmal verzweifelt und dass ich dir auch Mut machen konnte, trotzdem dran zu bleiben:)
      Viele liebe Grüße
      Nicole

  7. Saskia

    22. September 2017 at 17:51

    Hallo Nicole,

    ich glaube dieser Beitrag spricht vielen Bloggern aus der Seele! Auch mir!
    Leider komme ich nicht dazu jede Woche 2 Artikel zu veröffentlichen da ich auch noch mit meinem Studium und anderen Dingen beschäftigt bin. Die Konkurrenz ist hart da immer mehr neue Blogger online gehen und es mittlerweile zu einem Trend etabliert hat.

    Von mir aber auch ein großes Lob, dass du uns mit deinen Berichten auf dem laufenden hälst Ich lese deine Artikel sehr gerne und werde dich weiterhin unterstützen 🙂

    Liebe Grüße

    Saskia

  8. Franzi

    22. September 2017 at 14:04

    Hallo Nicole,
    Ich finde was du dir in so kurzer Zeit aufgebaut hast ist wirklich mal eine Runde Applaus wert! Lass dich nicht runterziehen von den äußeren Umständen wie du ja geschrieben hast ist die instrinsische Motivation am wichtigsten 🙂 Und oft warst/bist du ein Bloggervorbild für mich von deinem Schreibstil, Fotos und Strukturiertheit her 🙂
    Aber ich weiß was du meinst in vielen Punkten, und ich betreibe meinen Blog lange nicht so ehrgeizig wie du sondern mehr als Tagebuch für mich & die die sich für meine Reisen interessieren. Es ist schade wenn man wenig Rückmeldung in Form von Kommentaren bekommt, gerade von Freunden und Familie wo man denkt das die einen auf jeden Fall unterstützen 😛

    Lieben Gruß!

  9. Katrin & Henry v. Bulliverreisen.de

    22. September 2017 at 13:04

    Schön geschrieben. Du hast wunderbar den Daumen in die richtige Stelle gelegt. Für dir meisten von uns ist es nun mal Hobby und wird es wohl auch bleiben. Liebe Grüße

  10. WanderWeib

    21. September 2017 at 15:56

    Hallo 🙂 Einige davon kenne ich sehr gut. Seit zwei Jahren betreibe ich einen Blog und freue mich über meine Tausende Zugriffe pro Tag, aber niemand dankt oder hinterlässt einen Kommentar… 🙁

    Und wenn man sagt man sei Blogger, wird man echt schief angesehen…

    Danke für den Artikel!

    Viele Grüße aus Tokio
    Tessa – Das WanderWeib

    1. Nicole von PASSENGER X

      21. September 2017 at 16:18

      Hey Tessa,
      krass, dass das bei dir auch so ist. Ich dachte ja, dass es Nischenblogs da einfacher hätten. Irgendwie dachte ich, die Community wäre da eingeschworener.
      Mhh, schade. Dein Blog ist super und es ist wirklich schade, dass immer konsumiert, aber nichts zurück gegeben wird. Also ich wünsche dir von Herzen, dass sich doch mal ein paar deiner treuen Leser melden und Feedback hinterlassen! Und bis dahin: weitermachen und sich selbst motivieren, du machst das super.

      Liebe Grüße
      Nicole

  11. Uta

    21. September 2017 at 13:17

    Hallo! Wow, du sprichst mir aus der Seele! Mein Blog ist nur Hobby und auch gar nicht professionell, aber es steckt trotzdme viel Zeit und Herzblut dahinter und ich kann dir in allen Punkten zustimmen. Und natürlich freue ich mich auch über jeden Leser und würde mich auch freuen, wenn man mal direktes Feedback bekommt. Ich kann und will gar kein Geld damit verdienen, zahle alle Reisen (mit einer Ausnahme) komplett selbst und hoffe, dadurch authentisch und ehrlich zu bleiben. Gottseidank habe ich irgendwie genügend Motivation und Lust, es weiter zu machen, vor allem, weil es mir so geht wie Dir in Deinem letzten Absatz: Ich reise intensiver, freue mich, es danach noch einmal Revue passieren und einordnen zu können, Bilder auszuwählen, das Erlebte zusammenzufassen. Auf der anderen Seite habe ich immer zu wenig Zeit und scheitere viel am technischen, zb Umzug auf andere Domain oder neues Design. Aber irgendwie macht Bloggen süchtig, oder? 😉

    1. Nicole von PASSENGER X

      21. September 2017 at 13:39

      Hey Uta,
      danke dir für’s Feedback. Recht hast du, das macht irgendwie auch süchtig. Trotz all des Aufwandes. Aber ist das nicht bei alle Süchten so? Sie haben auch Schattenseiten;)
      Liebe Grüße
      Nicole

  12. Petra

    21. September 2017 at 11:02

    Frage in die Runde: Was bringt Euch eigentlich FB und Co& (mal die Blogs beiseite, die schon mehr als 5 Jahre existieren)? Die Social Media Arbeit ist für mich der aufwändigste und frustrierendste Part am Bloggen. Der organische Traffic meines Blogs übersteigt den Social Media Transfer um ein Vielfaches. Neuerdings überlege ich, meine Unternehmensseite (also die Blogseite) bei FB aufzugeben. Seit der letzten Algo-Umstellung steht Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis mehr. Privates Profil und Beteiligung in Gruppen könnten doch eigentlich ausreichen. Wie seht Ihr das?
    Viele Grüße!
    Petra

    1. Nicole von PASSENGER X

      21. September 2017 at 11:31

      Hey Petra,
      danke dir für deinen Kommentar! Die Frage um Facebook ist absolut berechtigt. Es ist wirklich krass, wie da beschränkt wird. Noch kommen darüber fast die Hälfte der Social Media Besucher auf meine Seite. Dei andere Hälfte wird von Pinterest gespeist. Das ist ja noch recht einschränkungsfrei. Mal schauen, wie lange noch. Ich habe schon öfter überlegt einzelne Kanäle sein zu lassen, aber irgendwie ist ja auch jeder ein Baby und die Arbeit, die man bis hierhin reingesteckt hat, will man nicht so gern aufgeben. Aber man muss sich wohl wirklich mal die Zahlen anschauen und dann ganz analytisch Aufwand gegen Ertrag legen und sich dann auch überwinden manches wieder sein zu lassen.
      Liebe Grüße
      Nicole

  13. Bruno

    21. September 2017 at 9:36

    Hi Nicole, als Werbender darf man immer etwas übertreiben. Und hier zeigt sich mal wieder: Ob ein Artikel gelesen wird oder nicht, entscheidet die Headline. Insofern alles richtig gemacht. Wir betreiben 2 1/2 Blogs und können die harte Arbeit dahinter gut nachvollziehen. Doch wir haben Gott sei dank die Wahl, tun zu dürfen, was uns Spaß macht. Mach weiter so.
    Viele Grüße Bruno

  14. Anna

    21. September 2017 at 9:32

    Liebe Nicole, danke für diesen Beitrag, über den ich an mehr als nur einer Stelle schmunzeln musste. Da ich gemeinsam mit einer Kollegin den Blog für die Institution betreibe, bei der ich arbeite, werde ich immerhin für das, was ich da tue, bezahlt. Doch die anderen Aspekte beschäftigen mich genauso wie andere Blogger. Hinzu kommen dann noch Diskussionen mit Vorgesetzen etc., die das kooperative Bloggen so besonders machen.. trotzdem würde ich das Bloggen nicht missen wollen!
    Liebe Grüße,
    Anna

  15. Sonja von delightful SPOTS

    21. September 2017 at 9:06

    Liebe Nicole,
    so ein toller Artikel, den ich von der ersten bis zur letzten Zeile „genossen“ habe. Endlich mal ein Artikel, der aufzeigt wie viel Arbeit hinter so einem Blog steckt. Ich habe meinen ersten Blog 2008 gestartet und bin dann 2014 noch mal eingestiegen… Wahnsinn, was sich in diesen Jahren alles in der Blogosphäre getan hat. Auch ich kenne das Klinken putzen, die Rückschläge und das abermalige Fluchen über meine geliebte Spiegelreflex. Doch die vielen Skills, die ich in dieser Zeit gelernt habe und die super Community kompensieren die kleinen Seitenhiebe allemal!
    Viel Freude weiterhin und alles Liebe
    Sonja

  16. Mogroach

    21. September 2017 at 7:36

    DA können wir dir nur zustimmen…Chapeau!

  17. nao

    21. September 2017 at 0:27

    Es gibt apps, in die man die Inhalte für die sozialen Netzwerke eingibt, und die apps laden das dann zum vorgegebenen Zeitpunkt hoch. Man kann die verschiedenen Netzwerke auch miteinander synchronisieren. Am besten mal nützliche Tools ohne die ich nicht leben kann Listen anschauen 🙂

    1. Nicole von PASSENGER X

      21. September 2017 at 7:09

      Hey Nao,
      klar kenn das ich diese Tools. Für Twitter und Pinterest kann ich sie mir gar nicht mehr wegdenken. Bei Facebook werden automatisch gepostete Artikel inzwischen aber stark in der Reichweite begrenzt und bei Insta musst du selbst mit Vorplanung live posten. Also einige Dinge muss man dann doch manuell live machen.

  18. Synke

    20. September 2017 at 23:29

    Hallo Nicole,
    ein wenig erschreckend wie sehr deine Worte, meinen Gedanken ähneln! Aber auch wie du komme ich immer zum selben Fazit. 😉
    Ehrlich gesagt glaube ich auch daran, dass es uns neugierig, jung und fit hält. Eine permanente Weiterentwicklung in unterschiedlichen Bereichen. Und genau wie du schon bemerkst ist es natürlich auch eine wertvolle Visitenkarte für jeden der neben dem Bloggen auch freiberuflich sein Geld verdient. Ich persönlich bin zudem auch sehr glücklich und dankbar über die wunderbaren Menschen die ich durchs Bloggen kennengelernt habe <3
    Danke für deine Zeilen, sie bestätigen mich auch darin, dass es normal ist bei all dem auch mal zweifeln zu dürfen!
    Liebe Grüße,
    Synke

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:54

      Liebe Synke,
      danke dir für deinen Kommentar! Wir scheinen da sehr ähnlich zu ticken, schön das zu wissen. Und zweifeln darf ja wohl erlaubt sein, das machen Menschen in allen Jobs der Welt;) Vielleicht sollten wir mal einen Kaffee zusammen trinken, du kommst doch auch aus Berlin, richtig? Noch mehr Austausch wäre doch toll, so unter Gleichgesinnten:)

  19. Peter Posse

    20. September 2017 at 23:29

    Hallo Nicole,
    der Titel klingt etwas heftig. Denn Bloggen ist nicht einfach scheiße, sondern harte Arbeit. Im Artikel hast Du das aber schön herausgearbeitet. Da kann ich voll zustimmen, denn Bloggen ist selbstbestimmtes Publizieren mit allem Drum und Dran. Und trotz aller Mühen macht es zumindest mir viel Spaß. Dir weiterhin viel Erfolg – die Aufrufzahlen sprechen von Erfolg. Viele Grüße von Peter

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:51

      Hey Peter,
      Ich weiß, ich weiß, ich hab den Titel hetzerisch gewählt. Aber immerhin hast du ihn dadurch gelesen und ich hatte so die Chance zu sagen, was ich eigentlich sagen wollte. Du bringst es auf den Punkt „Bloggen ist selbstbestimmtes Publizieren mit allem Drum und Dran“. Besser könnte ich es selbst nicht zusammenfassen!

  20. Christiane

    20. September 2017 at 21:39

    Bei den Zwischenüberschriften stimme ich Dir zu, die Artikelheadline… naja. Aber im Text erklärst du ja was du meinst.

    Es gehört schon eine Menge Idealismus dazu, dranzubleiben. Das merken Uli und ich auch gerade jetzt, wo wir unseren Blog parallel zum Vollzeitjob pflegen. Aber zumindest sind wir zu zweit, da können wir uns ein wenig in die Social Media Pflichten reinteilen 😉

    Letztendlich könnte dieser Rant von jeglichem Kulturschaffenden kommen, der eine spezielle Nische besetzt und von einem geneigten Publikum statt einem Chef abhängt, der einem sagt was zu tun uns zu lassen ist. Aber Du sagst es ja schon selbst: all diese Herausforderungen und die Tatsache, dass Du das alles komplett selbst in der Hand hast, lassen uns wachsen.

    Darum rock on, Dein Blog ist toll!

  21. Dirk

    20. September 2017 at 20:22

    Ich muss gleich heulen.

  22. Miss Jones

    20. September 2017 at 20:14

    Hey!
    Danke für den Artikel, er drückt soviel aus worüber ich mich gerade heute besonders geärgert habe! Gerade gemeine oder garkeine Kommentare zu bekommen, ist total endnervend! Du sprichst mir aus der Seele!
    LG
    Miss Jones

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:47

      Das freut mich, dass mein Artikel so bei dir ankommt. Dann wünsche ich dir, dass sich das morgen mit vielen netten Kommentaren wieder ausgleichg. Damit es auch weiterhin Spaß macht:)

  23. Barbara

    20. September 2017 at 19:33

    Liebe Nicole, seit wann kannst du die Gedanken von anderen BloggerInnen lesen? Du sagst es genau so wie es ist!
    Vor allem das mit den eigenen Freunden und der Familie ist so eine Sache – gerade von denen erwartet man sich oft Zuspruch, Motivation, Interesse, oder zumindest ein Like. Aber irgendwie wollen gerade die nicht so richtig verstehen, und so verlass ich mich auf vielleicht 3-4 Personen um mich herum, die ernst nehmen was ich tu. Die schiefen Blicke oder Nicht-Reaktionen der anderen lernt man halt auszuhalten. Schade eigentlich.
    Aber ich finde der Austausch mit anderen Bloggern ist so wertvoll, das gibt Antrieb im Wirrwarr der vielen Algorithmen, Pins und SEO-Überlegungen! Und von den meisten wird man wenigstens ernst genommen
    Ich blogge noch nicht sehr lange, aber hoffe auch dass ich mir die Freude dran bewahren kann so wie du. Spaß machts ja LG Barbara

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:46

      Liebe Barbara,
      wie schön, dass ich gesagt habe, was du offensichtlich auch manchmal denkst:) Wenn es schon nicht viele verstehen, ist es eben umso wichtiger, unter den Verständnisvollen zusammen zu halten:)
      In dem Sinne: danke dir für deinen Kommentar!

  24. Monika und Petar Fuchs

    20. September 2017 at 19:08

    Hallo Nicole,
    auch wir erkennen uns darin wieder – in fast allen Bereichen. Nur, dass wir das Bloggen hauptberuflich betreiben. Das bedeutet, dass wir etwa 98% der „Kooperationsvorschläge“ ablehnen, weil Unternehmen unsere Communities und Reichweiten, die wir uns in inzwischen fast 17 Jahren Bloggen und Social Media Arbeit aufgebaut haben, am liebsten kostenlos oder, wie Ihr ganz richtig sagt, gegen einen lächerlichen zweistelligen Betrag nutzen wollen. Dafür ist uns unsere Arbeit zu wertvoll – denn Arbeit ist es, auch wenn es auf den Fotos oft wie Urlaub aussieht. Sogar harte Arbeit. Auch wenn sie Spaß macht.
    Danke für Deine klaren Worte.
    Liebe Grüße,
    Monika

  25. Biggi

    20. September 2017 at 19:03

    Tja…. so ist es wohl. Aber egal welches Business man aufbauen will – es ist und bleibt mühsam. Auch wenn viele Blogger etwas anderes behaupten….
    Mach einfach weiter wie bisher und laß Dir den Spaß nicht vermiesen!
    Herzliche Grüße
    Biggi

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:44

      Hey Biggi,
      Recht hast du. In jedem „Job“ gibt es Dinge, die nerven. Und in jedem Job darf man mal jammern;) Auch wenn einige behaupten alles wäre super entspannt.
      Danke dir für deine Worte!

  26. Gabriela Kern

    20. September 2017 at 18:51

    Liebe Nicole, da finde ich mich wieder und bin heilfroh, einen Job zu haben der Spaß macht und meine Reisen bezahlt. Da ich in einem Reisebüro arbeite, habe ich sogar doppelte Grund zu schreiben. Ich wünsche Dir noch viele tolle Reisen und uns allen Leute, die unsere Leidenschaft verstehen und auch mal kommentieren

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:42

      Liebe Gabriela,
      ein Job in einem Reisebüro… ich glaub da denke ich jetzt auch drüber nach;)
      Auf noch viele viele Abenteuer,
      liebe Grüße
      Nicole

  27. Torsten

    20. September 2017 at 18:25

    Hey Nicole,

    ich kann deinen Artikel wirklich sehr gut nachvollziehen!

    Vor allem hinsichtlich der fehlenden Wertschätzung, Feedbacks und dem Wissen anderer über das was es überhaupt bedeutet einen oder vielleicht sogar mehrere Blogs zu pflegen.

    Sehr frustrierend finde ich immer wieder, wenn ich sehe was meine Socialmedia-Kontakte (offen gesagt) für einen Sch**ss liken, teilen oder kommentieren. Zum Haareraufen!

    Obwohl viele gerne Reisen, sind Hunde, Katzen und irgendwelche lächerliche Quotes immer interessanter. Leider!

    Wenn man dann nicht durch seine Statistiken motiviert wird, ist man schnell vorm Abbrechen. Wie oft habe ich mir das schon gedacht den ein oder anderen FB-Kanal einfach zu schließen. Oder sogar eine ganze Webseite.

    Dass klingt jetzt echt gejammert. So meine ich das auch nicht. Aber Bloggen kann manchmal echt scheiße sein!

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

    Grüße, Torsten…

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:41

      Hey Torsten,
      danke dir für deine offenen Worte! Das „Jammern“ muss ja wohl auch mal sein dürfen und wird hier ausschließlich richtig verstanden. Solltest du nochmal über’s schließen einer Website oder FB Seite nachdenken, sag bescheid. Wir können uns dann ja einfach gegenseitig nen Motivationskick verpassen:)

      1. Torsten geht mit Kreditkarte auf Reisen

        22. September 2017 at 14:31

        Danke für das Angebot! Sofern ich wieder mit dem Gedanken spiele werde ich mich melden.

        Hoffe aber innig, dass es nicht dazu kommt. Hängt doch auch in einer kleinen Seite immer viel Herzblut!

        Bis demnächst, Torsten…

  28. Christine

    20. September 2017 at 18:18

    Toller Beitrag! Ich erkenne mich in fast allen Punkten tatsächlich wieder 😉 Bloggen ist für mich ein Hobby, in erster Linie mache ich es für mich. Natürlich freue ich mich, wenn ich auch mal eingeladen werde oder ich nette Kommentare bekomme. Zu erklären, was ich da so nebenbei mache, ist vor allem im Familienkreis nicht so einfach… Dennoch möchte ich mein Blog-Baby keine Minute missen – dazu macht es mir einfach zu viel Spaß, meine Reisen und Ausflüge niederzuschreiben 🙂

    Liebe Grüße,
    Christine

  29. Klerakos

    20. September 2017 at 18:16

    Toller Artikel! Ich kann mit dir mitfühlen! Oft genug habe ich auf Reisen die unhandliche Spiegelreflex mitgeschleppt ohne Erfolg, um dann am nächsten Tag die Kamera Zuhause zu lassen und die tollsten Motive nicht zu fotografieren.
    Auch im Punkt Facebook und co. kann ich dir nur zustimmen. Die ganzen Zeit neue Beitrage planen und auf likes/kommentare zu hoffen, kann einen ganz schön belasten.

    Vielleicht wird sich die ganze harte Arbeit ja mal ausbezahlen 😉

    Lg aus Berlin
    Klemens

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:38

      Hey Klemens,
      danke dir für dein Feedback. Immer schön zu wissen, dass es andere gibt, die Ähnliches denken und erleben. Ich hab für meine Spiegelreflex inzwischen ein kleines und leichtes Objektiv, das hat die Schlepperei schonmal ein bisschen erleichtert, lach. Ich wünsch dir weiterhin viel Motivation ind auch Erfolg:)
      Grüße aus der Hauptstadt in die Hauptstadt:)

  30. Sabrina

    20. September 2017 at 18:08

    Wie wahr es alles ist! Und trotzdem auch wenn ich nur wenig Besucher habe ist mein Blog mein Baby.
    Auch für mein grosses Abenteuer bekomme ich keine Sponsoren. Obwohl es ja doch etwas besonderes ist und auf viel Begeisterung stösst. Egal ich werde es denoch machen. Vieleicht werde ich nicht ganz ins Ziel kommen aber egal.

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 23:35

      Liebe Sabrina,
      danke dir für deinen Kommentar:) Und so lang es Spaß macht, machen wir einfach weiter, würde ich sagen:)

  31. Dagmar von Bestager-Reiseblog.de

    20. September 2017 at 17:42

    Toller Beitrag. Ich kann dir da nahezu zustimmen.
    Ich sehe das Bloggen allerdings momentan noch wirklich als Hobby an. Wenn ich keine Zeit oder Lust habe, poste ich weniger, meine Kamera hab ich auch nicht immer dabei. Dann tut’s mal ein Handyfoto.
    Lg Dagmar

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 17:56

      Danke dir Dagmar für deinen Kommentar!
      Klar, ist das auch alles eine Frage dessen, als was man den eigenen Blog sieht. Und der Artikel ist ja auch etwas übersptizt, aber es ist schon viel viel Arbeit.
      Liebe Grüße
      Nicole

  32. Ria

    20. September 2017 at 17:37

    Hey Nicole,
    copy – paste 🙂 Würde ich genauso unterschreiben! Toll zusammengefasst und geschreiben!
    Liebe Grüße
    Ria

  33. Marcel

    20. September 2017 at 17:17

    Ich zitiere mal mein eigenes Blog: „Du kannst total geile Beiträge bei Facebook schreiben. Wenn Du ganz viel Glück hast, sagen die
    Algorithmen, das einer von zehn Freunden deinen Beitrag überhaupt zur Kenntnis nimmt. Wenn du noch viel mehr Glück hast, generiert dieser Beitrag ein Like und wird sogar geteilt. Doch meistens verschwinden die Beiträge irgendwo hin und werden nie wieder aufgefunden. Das ist ziemlich schade.“
    Blogs sind total wichtig. Denn Blogs sind das „pure“ Internet. Die eigenen Standpunkte können ins Netz gepustet werden und kein Konzern kann einem da rein reden. Natürlich lernt man dabei auch vieles 🙂

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 17:51

      Wie wahr wie wahr lieber Marcel.
      Genau so ist es!

  34. Aras Orhon

    20. September 2017 at 17:04

    Hallo,
    viel können wir nachvollziehen, von dem was Du schilderst, wir erleben es auch. Vorab, vom Bloggen leben zu können ist eine Legende, die sich auch für uns noch nicht erfüllt hat. Die seltsamen Erwartungen, die potenzielle Auftragsgeber zum Teil an uns herantragen (dofollow Beiträge wollen sie, mit Links zum eigen Produkt, das alles ganz speziell für sie verfasst, mit kargen zweistelligen Beträgen honorieren) lehnen wir lieber ab, als über jedes Stöckchen zu springen, das man uns hinhält.

    Kommentare bekommen wir auch, aber weniger von Fremden als von unseren Bekannten und Freunden. Lob, Wertschätzung, nunja, die interpretieren wir aus statistischen Größen heraus, weil die direkte Ansprache eher selten ist. Wie häufig sucht man nach uns, wie oft rufen Besucher wenn sich schon mal da sind, eine Seite auf und natürlich den täglichen Besucherzahlen.

    Der Umgang mit den Social Media Herrschern, Facebook, Twitter und Consorten ist eher von einer gegenseitigen Leben-und Leben-Lassen Erfahrung geprägt. Weil wir keine Follower kaufen, lässt man uns eben gewähren und wir nehmen mit, was wir kriegen.

    Trotzdem machen wir es, aus ähnlichen Gründen wie Du. So ein digitales Tagebuch, mehr war es am Anfang für uns nicht, entwickelt sich wie ein eigenes Kind. Es will gehegt und beachtet werden und dann bekommst Du auch was zurück. Wir strukturieren gerade wenn wir unterwegs sind unsere Tage mit dem Arbeiten für den Blog. Am Ende wissen wir, was wir getan haben, haben dafür aber auch eine Dokumentation unserer Abenteuer, die mit jedem Tag wertvoller wird, der Mensch vergisst ja auch. Wir nicht, denn wir haben den Blog.

    Wenn jemand uns fragen würde, wieviel Zeit wir investieren, wäre die Antwort; gerade soviel, dass wir einen kalkulatorischen Stundenlohn von 0,0003 Ct. pro Stunde erzielen. Nicht weil wir so schlecht qualifziert sind sondern weil wir viel tun.

    Wie auch immer, es geht auf jeden Fall immer weiter.

    Gruss von der Wegsite

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 17:48

      Hey ihr,

      DANKE für diesen fantastischen Kommentar. Den könnte ich direkt so als Ergänzung zu meinem Artikel nehmen, unterschreiben ich direkt. Der Blog wird in der Tat zum eigenen Baby und das will man pflegen und das ist eben Arbeit. Das macht man gern. Dennoch ist man immer mal wieder schockiert über die geringe Wertschätzung. Angebote, wie ihr sie beschrieben habt, habe ich auch schon erhalten. Die muss man als Frechheit abstempeln, als was anderes kann man das gar nicht sehen. Und dann schüttelt man sich und macht weiter, bis man auf Partner stößt, die mehr von der Sache verstehen und entsprechen wertschätzender mit einem und dem eigenen Baby umgehen.

      DANKE euch, wirklich DANKE für euren tollen Kommentar. Und ganz viel Energie, Freude und Erfolg für Wegsite!
      Liebe Grüße
      Nicole

  35. Jenny

    20. September 2017 at 16:45

    Haha!! Wie Recht du hast!! Neulich sagte auch ein Kollege : „Ach, Ihr habt da auch so irgendeinen Blog?¨ – und ich denke so: Wiiiiiieeeeeeee bitte???? Den gibt es seit 2010 und hast Du ne Ahnung wieviel Arbeit da drin steckt?! Eben. Wertschätzung – Welche Wertschätzung. Aber so ist es mit der Kunst, oder?! 😉

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 16:57

      Liebe Jenny,
      wer hat das nicht schon einmal gehört und dann versucht man ganz still und leise zu bleiben, um keine „Blogger Szene“ zu machen;)
      Ist ja wirklich viel Arbeit und wie krass, dass es euren Blog schon so lange gibt!
      Respekt! Na dann sag ich mal: auf die nächsten 7 Jahre:)
      Liebe Grüße
      Nicole

    2. Conny

      21. September 2017 at 12:00

      Liebe Jenny, Du sprichst mir aus der Seele. Und der Artikel sowieso 😉
      Liebste Grüße
      Conny

  36. Manu

    20. September 2017 at 16:38

    Ich stimme dir in jedem einzelnen Punkt zu 1000 Prozent zu. Bloggen ist toll und auch ich verarbeite durch meine Beiträge häufiger meine Reisen und liebe es, meiner Familie, meinen Freunden und meiner Community davon zu erzählen. Die wirkliche Arbeit, die jedoch dahinter steckt, wie die Bildbearbeitung, das Setzen von Bildern (welches Bild nehme Ich? Welches lasse ich weg?) und vor allem dass dich die Muse beim Verfassen der Beiträge küssen, sehen nur sehr wenige. Im Prinzip macht das nichts, denn eigentlich bloggst du in erster Linie ja für dich, aber manchmal – und diese Phasen gibt es eben auch – möchtest du ein wenig Wertschätzung erfahren. 😉

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 16:55

      Liebe Manu,

      danke dir für deinen Kommentar! Du hast absolut recht, man macht das in erster Linie, weil es einem Spaß macht. Genau deshalb, habe ich auch erst meinen 365 Artikel über das Bloggen als solches geschrieben. Aber ja und da hast du auch recht, es ist viel Aufwand und da muss einfach auch mal raus, in „diesen Phasen“:)
      Dir weiterhin gaaaanz viel Spaß und Erfolg beim Bloggen.
      Liebe Grüße
      Nicole

  37. Sani

    20. September 2017 at 16:34

    Toller toller toller Beitrag!! (Hier ist mein riesen Lob an dich!!) Ich stimme dir in allen Punkten zu! Am meisten gefällt mir Punkt 6 da es so sehr auf mich zutrifft! Mein muss wirklich lernen eine dicke Haut zu bekommen, sonst geht man leider unter! Bei manchen Kommentaren die ich erhalten habe musste ich laaaaaange Überlegen was ich darauf Antworten soll, oder überhaupt was schreiben sollte? Der „Kommentar Löschen“ Button war einfach manchmal zu verführerisch 😀

    Ich wünsche dir viel Freude, Kraft und Erfolg mit deinem tollen Blog!!
    Alles Liebe von Sani 🙂

    1. Nicole von PASSENGER X

      20. September 2017 at 16:52

      Hey Sani,
      DANKE dir für deinen Kommentar und das tolle Lob. Fühlt sich gut an, verstanden zu werden:)
      Ja, ja der Löschen Button. Ich bin froh bisher immer eine geschickte Antwort gefunden zu haben, aber angefunkelt hat mich der Button auch schon oft.
      Ich wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg und Energie für euren Blog, den ich richtig toll finde. Wollt dir schon lang mal sagen, dass ich vor allem das Design und den Aufbau richtig schön finde.
      Weiter so!
      Liebe Grüße
      Nicole

Kommentar hinterlassen